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- Münzen Gut-Lynt: Rückblick auf die Online-Auktion 20, Nachverkauf läuft noch bis 6. April 2025
Das fünfte Geschäftsjahr des Auktionshauses Münzen Gut-Lynt startete mit einem Wochenende aus zwei vollen Auktionstagen und zusammen rekordverdächtigen 3500 Losen . Angeboten wurden Münzen der Antiken Welt, Numismatische Literatur, Banknoten sowie Münzen und Medaillen der Neuzeit. Zum Nachverkauf bis 6. April 2025): Teil I, Münzen der Antiken Welt Teil II, Banknoten aus aller Welt Teil IV, Münzen und Medaillen Der Banknoten-Teil kam am 29. März 2025 zur Versteigerung, hier eine kleine Auswahl an Ergebnissen: Los 1831: Deutschland, Deutsche Bundesbank, 100 Deutsche Mark 1948, Roter Hunderter, Gewaschen und gepresst, III-IV. Taxe 200 Euro, Zuschlag: 510 Euro. Los 1834: Bank Deutscher Länder & Ausgaben Westberlin. 20 Deutsche Mark o. D. Liberty. C55372398A. Grabowski WBZ-9a. I / Uncirculated . Taxe 300 Euro, Zuschlag: 900 Euro. Los 1879: Deutschland, Deutsche Bundesbank, 20 Deutsche Mark 2.1.1980, Austauschnote / Ersatznote, ZE/B, Sehr selten, fleckig, III. Taxe 1.000 Euro, Zuschlag: 3.100 Euro. Los 1889: Deutsche Bundesbank. 500 Deutsche Mark 2.1.1980 Austauschnote / Ersatznote. Y3385909A. Grabowski BRD-34b. II- / About extremely fine. Taxe 300 Euro, Zuschlag: 1.050 Euro. Los 1947: Deutschland, Deutsche Bundesbank - Fehldrucke. 200 Deutsche Mark 2.1.1996. AK1823789N9. Teil-Abklatsch der Vorderseite auf der Rückseite, II-III. Taxe 130 Euro, Zuschlag: 220 Euro. Los 2044: Estland, Dorpat / Tartu. 2 Rubel 1818 KN unleserlich. Leder. Sehr selten / Very rare. IV / Fine. Erworben bei Tietjen, Auktion 36, Los 1545 für 1500 DM Zuschlag (ohne Ticket). Taxe 500 Euro, Zuschlag: 500 Euro. Los 2045: Finlands Bank. 10 Markkaa 1882 Pick A46a. Selten / Rare. IV / Fine. Taxe: 50 Euro, Zuschlag: 320 Euro. Los 2115: Bank of England. 5 Pounds 1990 M. Lowther. 2 unterschiedliche (!) Seriennummern: EB61 013800 und EB61 013700 auf denselben Schein. Pick 382Ab. Sehr selten / Very rare. II / Extremely fine. Taxe: 50 Euro, Zuschlag: 340 Euro. Los 2156: Lietuvos Bankas. 2 Litu 1922 Pick 14. IV / Fine. Taxe: 120 Euro, Zuschlag: 575 Euro. Los 2169: Lietuvos Bankas. 1 Litas 16.11.1922 Pick 13a. V / Very Good. Riss / Cut. Taxe: 30 Euro, Zuschlag: 350 Euro. Los 2276: Magyar Nemzeti Bank. 10 Forint 1946 Pick 159. II / Extremely fine. Taxe: 200 Euro, Zuschlag: 1.200 Euro. Los 2293: Federal Reserve Bank Notes. 1 Dollar 1914, Series of 1918 L San Francisco. Pick 371. III / Very fine. Gewaschen und gepresst / Cleaned and pressed. Taxe: 20 Euro, Zuschlag: 340 Euro. Zum Nachverkauf bis 6. April 2025): Teil I, Münzen der Antiken Welt Teil II, Banknoten aus aller Welt Teil IV, Münzen und Medaillen Der Online-Katalog der Gut-Lynt 20 steht auf der Auktionsplattform www.auktionen.gut-lynt.de zur Verfügung. Bitte vergessen Sie nicht, sich rechtzeitig zu registrieren, falls Sie zum ersten Mal mitbieten möchten. Auf Instagram »muenzen_gut_lynt« begleiten wir jede Auktion mit exklusiven Highlights. Auch unsere Website www.gut-lynt.de bietet Vor- und Rückschauen sowie jeweils aktuelle Informationen zu Auktionsterminen und Einlieferungsfristen.
- Fälschungen zum Nachteil des Sammlers: Eine Reise in die Abgründe der Fälscherseele
Die Fälschung von Papiergeld war und ist ein fester Bestandteil des Geldverkehrs. Die Aussicht auf leichten Profit motivierte immer wieder Fälscher, deren mehr oder weniger gelungene Erzeugnisse in zahlreichen Sammlungen zu finden sind. Zu jeder Zeit war die Geldfälschung ein gefährliches Verbrechen, gegen das sich leichtgläubige und unerfahrene Menschen nur schwer wehren konnten. Für Sammler hingegen können zeitgenössische Fälschungen zu interessanten Ergänzungen einer Sammlung oder sogar zu einem eigenen Sammelgebiet werden. Außerdem ermöglicht der direkte Vergleich der Fälschung mit dem Original eine genauere Untersuchung des Papiers, der Drucktechniken und der Sicherheitsmerkmale. Das berühmteste Beispiel auf dem Gebiet der Tschechoslowakei ist die Fälschung der Staatsnote zu 500 Kronen der 1. Ausgabe aus dem Jahr 1919 im Zusammenhang mit der „Dr. Meszaros-Affäre“, die in den meisten Sammlungen fortgeschrittener tschechischer Sammler nicht fehlen dürfte. Ein ganzes Kapitel in einem der grundlegenden Werke des Pioniers der tschechoslowakischen Notaphilie, Julius Sém , ist der Fälschung oder Manipulation von Papiergeld gewidmet, in dem die Motive der Fälscher, die Methoden der Verbreitung von Fälschungen, die Methodik ihrer Erkennung und Klassifizierung sowie der Kampf gegen sie detailliert beschrieben werden. Bohuslav Hlinka hat dasselbe Thema auch in Form von Sachbüchern in fast hundert fesselnden Geschichten über rekonstruierte Fälle von Fälschungen tschechoslowakischer Geldscheine oder auf tschechoslowakischem Gebiet gefälschter Banknoten behandelt. Die Geldfälschung als kriminelle Tätigkeit wird auch in einem Artikel von Zdeněk Lesák in einer der ersten Ausgaben der Zeitschrift „Notafilie“ behandelt. Es ist nicht verwunderlich, dass sich eine strenge Verurteilung jeglicher Fälschungsaktivitäten wie ein roter Faden durch all diese Werke zieht, denn durch sie wird auf Kosten des Ahnungslosen (oder desjenigen, der den „Schwarzen Peter“ in der Hand hält, wenn die Fälschung erkannt wird) eine illegale Bereicherung erzielt. So viel zum Thema Fälschungen zum Nachteil des Umlaufs. Aber wie der Titel schon sagt, geht es in diesem Artikel um Fälschungen zum Nachteil des Sammlers. Das ist ein relativ vernachlässigter Teil des modernen Sammlerphänomens. Das Motiv des Fälschers und der Modus Operandi sind ähnlich wie bei den zeitgenössischen Fälschungen. Mit Bedacht und unter Einsatz der verfügbaren Mittel wird eine Fälschung mit einem angenommenen Sammlerwert hergestellt. Die Zielgruppe der Betrogenen sind ausschließlich Sammler bzw. heute typische Anleger mit geringer Sammlererfahrung. Die klassische Fälschung zum Nachteil des Umlaufs ist technisch schwieriger herzustellen und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit von Spezialisten entdeckt. Die entsprechenden Strafen sind in der Regel sehr hart. Ein Fälscher zum Nachteil des Sammlers geht dagegen in jeder Hinsicht ein unvergleichlich geringeres Risiko ein. Bei einer gut durchdachten Strategie kann der wirtschaftliche Gewinn für den Betrüger beträchtlich sein, andererseits ist der finanzielle Schaden erheblich, oft noch verstärkt durch die lange Verzögerung des späteren Verkaufs der Sammlung, was umso heimtückischer ist. Die anschließende Frustration kann dazu führen, dass das Interesse an der Notaphilie komplett verloren geht. Das eklatanteste Beispiel aus jüngster Zeit ist die Fälschung der Ikone der tschechoslowakischen Notaphilie, der Staatsnote zu 5000 Kronen der 1. Ausgabe aus dem Jahr 1919. Hier haben sich die modernen Betrüger nicht nur auf die Fälschung des Originalscheins konzentriert, sondern inzwischen auch auf Fälschungen zeitgenössischer Fälschungen! Beide wurden auf eine Art und Weise verbreitet, die mögliche strafrechtliche Sanktionen im Falle einer Entdeckung auf subtile Weise umging. Leider ist dies eine ernüchternde Geschichte, bei der man nur spekulieren kann, wie viele Fälschungen noch in den Alben ahnungsloser Anleger ruhen. Falscher Stempel „Bankamt des Finanzministeriums, Prag“. Tschechoslowakische Briefmarke von 1919 mit falschem Stempel „Bankamt des Finanzministeriums, Prag“ auf einer Banknote zu 20 Kronen der Oesterreichisch-ungarischen Bank von 1913. Tschechoslowakisches Gefängnisgeld über 1 Krone mit falschem Stempel „N.V.Ú (Strafvollzugsanstalt) Bélusice“. Die meisten von uns sind wahrscheinlich schon einmal auf Fälschungen zum Nachteil des Sammlers gestoßen. Ein gängiges Beispiel sind die ersten, mit Marken versehenen tschechoslowakischen Geldscheine aus dem Jahr 1919 oder die Banknoten nach der Währungstrennung im Jahr 1993 (überklebte Marken auf besser erhaltenen Banknoten oder selteneren älteren Varianten). Viel gefährlicher sind 10 Heller- und 1-Krone-Marken von 1919 mit falscher Zähnung. Bei den heutigen technischen Möglichkeiten ist immer Vorsicht und ein gesundes Maß an Skepsis geboten. Der folgende Fall bietet die einmalige Gelegenheit, in die (buchstäblichen) Tiefen der Seele eines Fälschers zu blicken. Zunächst möchte ich Herrn Vladimír Kejla aus Ostrava meinen aufrichtigen Dank aussprechen. In einem Erbfall in Ostrava wurde umfangreiches Fälschungsmaterial entdeckt, das die Ausstattung einer ausgeklügelten Werkstatt darstellte, die sich ausschließlich auf Fälschungen zum Nachteil des Sammlers konzentriert hatte. Die Möglichkeit, die Fälscherutensilien im Detail zu studieren, hat es ermöglicht, den Fall zu dokumentieren. Abdruck eines Stempels „Die Bank der jüdischen Selbstverwaltung, Theresienstadt“. Auffällig der Fehler „Kontroll“ statt richtig „Kontrolle“. Foto des Stempels. Stempel aufgebracht auf einer echten Quittung über 1 Krone aus Theresienstadt. Das gefundene Material besteht aus mehr als 40 Stempeln und etwa 100 gestempelten notaphilen Objekten, die für den Weiterverkauf als „Originale“ bestimmt waren. Ein kleinerer Teil stellen Material- und Farbproben dar. Es gibt auch Exemplare, bei denen die ideale Platzierung scheinbar unterschiedlicher Stempel auf verschiedenen Untergründen getestet wurde, um bei den Manipulationen ein Höchstmaß an „Authentizität“ zu erreichen. Einige der „Machwerke“ wurden noch in der Plastikhülle aufbewahrt, in der sie zum Verkauf angeboten wurden, d. h. mit einem Etikett, das eine Beschreibung des Scheins und den angebotenen Preis enthielt. Einige der Etiketten wiesen ursprünglich auf Objekte verschiedener tschechischer Händler und Auktionshäuser hin, wobei von Hand ein zusätzlicher Text hinzugefügt wurde, um den Stempel und den verlangten Verkaufspreis anzugeben. Das Ganze erweckt den Eindruck von Glaubwürdigkeit, da der Name des Auktionshauses und die Artikelnummer beim Käufer unbewusst Vertrauen und den Anschein von Echtheit erwecken können. Nur wenige Sammler werden anschließend prüfen, ob die Beschreibung in der Auktion genau mit dem gekauften Stück übereinstimmt. Die meisten Sammler werden die Hülle einfach wegwerfen und die Neuerwerbung freudig in ihre Sammlung aufnehmen. Falscher Stempel des Ghettos Litzmannstadt. Falscher Stempel aufgedruckt auf Pappe, um einen Gutschein über 10 Pfennig des Ghettos Litzmannstadt nachzuahmen. Die größte Überraschung war jedoch die Entdeckung eines vierzeiligen Stempels aus dem Ghetto Theresienstadt. Damit bestätigte sich endgültig der Verdacht, dass es sich bei den so gestempelten Belegen der jüdischen Ghettoverwaltung um Manipulationen handelt. Sie tauchten erstmals nach der Jahrtausendwende auf in- und ausländischen Auktionen und gelegentlich auch auf Börsen auf. Der Stempel wurde wahrscheinlich zwischen 1996 und 2000 hergestellt, weil die Stempel in dem ausführlichen Artikel von Zbyšek Šustek aus dem Jahr 1995 [4] noch nicht erwähnt wurden. Von Anfang an wurden diese Scheine von einem gewissen Misstrauen begleitet, das noch verstärkt wurde, weil der Stempel auf keinem anderen zeitgenössischen Dokument auftauchte und damit ungewöhnlich und verdächtig war. Ich erinnere mich, wie mich mein Kollege Jiří Schneider aus Berlin auf einen Fehler in der ersten Zeile des Textes aufmerksam machte, wo „KONTROLL“ und nicht der grammatikalisch richtige Begriff „KONTROLLE“ steht. Trotz einiger Verdachtsmomente tauchten immer wieder gestempelte Belege aller Werte auf und wurden für beträchtliche Summen verkauft. Wie groß die Gefahr solcher Manipulationen ist, zeigt der Umstand, dass Grabowski in seinem umfangreichen Katalog über Geld von Konzentrationslagern und Ghettos den gestempelten 1-Kronen-Schein als Variante aufführt. Die physische Existenz des Stempels ist der Beweis, der das Rätsel schließlich löste. Infolge jahrelanger Fälschungsaktivitäten wurde eine beträchtliche Anzahl von Originalbelegen quasi entwertet, die heute als Sammlerstücke wertlos sind. Als Vorsichtsmaßnahme gegen künftigen Missbrauch sollten sie jetzt wahrscheinlich als Fälschungen gekennzeichnet werden. Die vorangegangene Geschichte mit dem gefälschten Stempel ist ein klassisches Lehrbuchbeispiel. Es ist kein Zufall, dass die Theresienstädter Belege ausgewählt wurden. Der Stempel wurde nicht von einem Amateur hergestellt. Die entstandene Manipulation war nicht in erster Linie für tschechische Sammler bestimmt. Die Zielgruppe waren ausländische Händler und Sammler. Alle Belege mit einem Bezug zum Holocaust haben in Deutschland, in Israel und den USA ein erhebliches Sammler- und Wertsteigerungspotenzial. Kehren wir nun zu dem Schuhkarton voller Stempel aus dem Erbfall zurück, um die Gefahren der Fälschung zum Nachteil des Sammlers in aller Deutlichkeit darzustellen. Bei mehr als der Hälfte der Stempel handelt es sich um zielgerichtete Fälschungen nach realen Vorbildern, sei es, dass sie versuchen, exakte Kopien zu sein, oder dass sie lediglich von ihnen inspiriert sind. Bei den übrigen handelt es sich um ausgewählte zeitgenössische amtliche Rund- oder Strichmarken, die den Anschein der Authentizität erwecken können. Falscher Stempel „Konzentrationlager / SS-Kantine / verwaltung“. Form und Schrifttype passen nicht in die Zeit. Auffällig auch hier ein Schreibfehler: „verwaltung“ statt „Verwaltung“. Fälschung eines Prämienscheins des KL Stutthof. Falscher Stempel auf einem gefälschten Prämienschein des KL Stutthof. Derselbe Stempel auf einem gefälschten Prämienschein des KL Dachau. Zur besseren Übersichtlichkeit habe ich die Stempel in mehrere Gruppen unterteilt. An dieser Stelle können nur einige Stempel vorgestellt werden, die auch für deutsche Sammler interessant sind. Das war’s. Zum Schluss noch ein Dank an Vladimír Kejla in Ostrava. Er hat mich aktiv mit neuen Entdeckungen versorgt, dank derer die ganze Geschichte ungeahnte Ausmaße angenommen hat. Man sagt nur Gutes über die Toten. Das ist einer der Gründe, warum wir gemeinsam beschlossen haben, hier nicht den Namen des Fälschers zu veröffentlichen. Pavel Hejzlar, Prag Übersetzung: Dr. Sven Gerhard Dieser Beitrag erschien zuerst in tschechischer Sprache in der Zeitschrift „Notafilie“, Ausgabe 44/2024, herausgegeben von der tschechischen numismatischen Gesellschaft. Von den dort veröffentlichten zahlreichen Abbildungen kann hier nur eine Auswahl gezeigt werden. Anmerkungen [1] Sém, Julius: Kennenlernen und Sammeln von Papiergeld, ČNS Hradec Králové, 1975 (in tschechischer Sprache). [2] Hlinka, Bohuslav: Attentate auf Geld, Svoboda Prag, 1987 (in tschechischer Sprache). [3] Lesák, Zdeněk: Kriminelle Aktivitäten im Zusammenhang mit Geldfälschung in der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik, Notafilie Nr. 13, KSPP Prag, 1981 (in tschechischer Sprache). [4] Šustek, Zbyšek: Quittungen der Bank der jüdischen Selbstverwaltung im Ghetto Theresienstadt 1943-1945, Notafilie Nr. 35, KSPP Prag, 1995 [5] Grabowski, Hans-Ludwig, Das Geld des Terrors, Regenstauf, 2008
- Belarus: Gedenkbanknoten zum "80. Jahrestag des Großen Sieges"
Am 31. März 2025 gab die Nationalbank der Republik Belarus (Weißrussland) anlässlich des 80. Jahrestages des Sieges der Sowjetunion im „Großen Vaterländischen Krieg“ (dem Zweiten Weltkrieg) Gedenkmünzen und eine Gedenkbanknote heraus. Die belarussische Regierung veranstaltet in diesem Jahr große Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag der Niederlage Deutschlands im Zweiten Weltkrieg. Die Gedenkbanknote „80 год Перамогі савецкага народа ў Вялікай Айчыннай вайне“ (80 Jahre Sieg des belarussischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg) hat einen Nennwert von 80 Rubel. Es wurden 80000 Stück ausgegeben. Auf der Vorderseite der überwiegend rosafarbenen Banknote sind das Denkmal für den Mut der Brester Festung, die Skulptur des Vaterlands, architektonische Bauwerke und für Belarus bedeutende Friedenssymbole abgebildet. Auf der Rückseite sind die Hand einer Mutter, die die Hand eines Kindes hält, vor dem Hintergrund des des Minsker Tors, einer Apfelblüte und aufsteigenden Störchen abgebildet. Derzeit sind in Belarus Banknoten im Wert von 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Rubel sowie Münzen im Wert von 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Kopeken sowie 1 und 2 Rubel in Umlauf. Der 80-Rubel-Schein ist damit eine neue Stückelung für das Land. Donald Ludwig
- Aus privaten Sammlungen: 2000 Rupees von Mauritius aus dem Jahr 1998
Mauritius, offiziell die Republik Mauritius, ist ein Inselstaat im Indischen Ozean, etwa 2000 Kilometer vor der südöstlichen Küste Ostafrikas, östlich von Madagaskar. Er umfasst die Hauptinsel (auch Mauritius genannt) sowie die Inseln Rodrigues, Agaléga und St. Brandon. Die Hauptinsel Mauritius, auf der sich die Bevölkerung konzentriert, beherbergt die Hauptstadt und größte Stadt, Port Louis. Das Land erstreckt sich über 2040 Quadratkilometer und hat eine ausschließliche Wirtschaftszone von 2.300.000 Quadratkilometern. Es wird allgemein angenommen, dass arabische Seefahrer um 975 die unbewohnte Insel erstmals entdeckten und sie Dina Arobi nannten. Im Jahr 1507 besuchten portugiesische Seefahrer die Insel, die auf frühen Karten die portugiesischen Namen Cirne oder Do-Cerne trug. Eine niederländische Flotte unter dem Kommando von Admiral Van Warwyck landete im heutigen Grand Port District und nahm die Insel 1598 in Besitz, wobei sie die unbewohnten Inseln nach Maurice, dem Prinzen von Oranien, benannte. Im Laufe eines Jahrhunderts unternahmen die Niederländer mehrere kurzlebige Versuche einer dauerhaften Besiedlung, um die örtlichen Ebenholzwälder auszubeuten und mit aus Java importierten Zuckerrohrpflanzen und über dreihundert madagassischen Sklaven eine kontinuierliche Zucker- und Arrakproduktion aufzubauen, bevor sie ihre Bemühungen aufgaben. Frankreich nahm die unbewohnte Insel 1715 in Besitz und benannte sie in "Isle de France" um. Im Jahr 1810 beschlagnahmte das Vereinigte Königreich die Insel, und vier Jahre später trat Frankreich im Rahmen des Vertrags von Paris Mauritius und seine Nebengebiete an das Vereinigte Königreich ab. Die britische Kolonie Mauritius umfasste nun Rodrigues, Agaléga, St. Brandon, den Chagos-Archipel und bis 1906 auch die Seychellen. Mauritius wurde zur wichtigsten zuckerproduzierenden Kolonie des Britischen Empires und blieb bis zur Unabhängigkeit im Jahr 1968 eine hauptsächlich von Zuckerplantagen geprägte Kolonie. Die ersten Banknoten wurden im Jahr 1811 ausgegeben. Eine detaillierte Geschichte der frühen Banknoten von Mauritius würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Die Rupie wurde im November 1876 als Landeswährung von Mauritius festgelegt und 1877 eingeführt. Banknoten, die "The Government of Mauritius" ausgegeben hat, gab es bis 1965. Die Bank of Mauritius wurde im September 1967 als Zentralbank des Landes gegründet. In diesem Inselstaat erscheinen drei Sprachen auf den Banknoten. Traditionell sind die Sprachen Englisch, Tamil und Hindi - in dieser Reihenfolge seit 1876. Am 30. Oktober 1998 gab die Zentralbank von Mauritius eine neue Serie von Banknoten heraus, auf denen die Reihenfolge der beiden letztgenannten Sprachen umgekehrt wurde, wobei Hindi vor Tamil erschien. Angeblich war der Grund für die Änderung der Reihenfolge, dass der tamilische Text das Porträt von Sir Moilin Jean Ah-Chuen auf dem 25-Rupees-Schein beeinträchtigt hätte, wenn er an seiner ursprünglichen Position auf dem Geldschein geblieben wäre. Durch die Änderung der Reihenfolge des Textes wurde der tamilische Text vom Porträt ferngehalten, und um die Einheitlichkeit zu wahren, wurde die Änderung bei allen Stückelungen vorgenommen. Die tamilische Gemeinde akzeptierte diese Erklärung jedoch nicht, und schon wenige Tage nach der Ausgabe der neuen Banknoten protestierte sie mit gewaltlosen Aktionen gegen die Änderung. Obwohl die tamilische Gemeinde nur etwa 10 Prozent der Bevölkerung von Mauritius ausmacht (im Gegensatz zur hinduistischen Gemeinde, mit etwa 40 Prozent der Bevölkerung), beanspruchte die tamilische Gemeinde den Vorrang auf den Banknoten aufgrund traditioneller Praktiken und der Behauptung, vor den Mitgliedern der hinduistischen Gemeinde auf der Insel angekommen zu sein. Es ist unklar, wer die Kampagne organisiert und geleitet hat, und einige Quellen bezeichneten die Ereignisse nach der Ausgabe der Banknoten als spontan; die Wahrscheinlichkeit, dass die Kampagne tatsächlich spontan war, ist jedoch gering. Eine Reihe von Protesten fand an strategisch wichtigen Orten statt, z. B. vor der Zentralbank von Mauritius. Tausende von Mitglieder der tamilischen Gemeinde von Mauritius nahmen an den Versammlungen teil, viele von ihnen trugen Transparente bei sich. Zusätzlich zu den Protesten verbrannte die tamilische Gemeinde von Mauritius Bildnisse des Gouverneurs der Bank von Mauritius, und es wurden Forderungen an den Präsidenten von Mauritius gestellt. Tamilische Parlamentsmitglieder drohten damit, ihr Mandat niederzulegen, wenn die neuen Banknoten nicht aus dem Verkehr gezogen würden. Am 18. November, weniger als einen Monat nach der Erstausgabe der neuen Banknoten, forderte die Regierung von Premierminister Navinchandra Ramgoolam die Zentralbank auf, die Banknoten aus dem Verkehr zu ziehen. Die Bank von Mauritius kam dieser Aufforderung nach, was einen Sieg für die Tamilen bedeutete und den Frieden auf Mauritius wiederherstellte. Sowohl der Gouverneur als auch der geschäftsführende Direktor der Bank von Mauritius verloren aufgrund dieses Vorfalls ihren Posten. Der Neudruck der Banknoten kostete mehr als 50 Millionen Rupien. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Mauritius Emittent: Bank of Mauritius Nominal: 2000 Rupees Datierung: 1988 Vorderseite: Oben "BANK OF MAURITIUS", darunter "THIS NOTE IS LEGAL TENDER FOR TWO THOUSAND RUPEES" ("DIESER SCHEIN IST GESETZLICHES ZAHLUNGSMITTEL FÜR 2000 RUPEES") in Englisch, gefolgt von der Stückelung in Hindi, darunter in Tamil, darunter die Unterschriften des Gouverneurs und des Geschäftsführers, darunter das Ausgabejahr 1998. Im Hintergrund ist ein Teil der Gebäudefassade der Bank of Mauritius zu sehen. Der Nennwert "Rs 2000" erscheint senkrecht ganz links und waagerecht oben rechts. Unten links ist das Wappen des Landes abgebildet. Links ein großes Porträt von Sir Seewoosagur Ramgoolam (1900-1985), dem Gründer der Nation, der nach rechts schaut. Wasserzeichenbereich rechts. Ganz oben rechts ein vertikaler Stapel von 13 Quadraten, von denen nur das oberste ausgefüllt ist, was bedeutet, dass es sich hier um den höchsten Nennwert (2000) handelt. Ein silbernes, holografisches Sicherheitsmerkmal oben, links vom Wasserzeichenbereich: Wenn man die Banknote kippt, sieht man den Nennwert um einen Dodo-Vogel herum wiederholt. Am unteren Rand des Wasserzeichens ist die allegorische Justiz (Frau) zu sehen, die die Waage der Gerechtigkeit hält, und ein Registrierungsmerkmal in Form einer Muschelspinne. Ein 1,2-mm-Sicherheitsfaden mit entmetallisiertem "BANK OF MAURITIUS"-Text verläuft vertikal durch die Banknote. Rückseite: "BANK OF MAURITIUS" oben links, der Nennwert "Rs 2000" vertikal oben links und horizontal oben rechts. Ein älterer Mann und ein Ochse, die einen mit Zuckerrohr beladenen Wagen ziehen, sind das Hauptmotiv. Der Nennwert "2000" ist auch unten in der Mitte links und ganz unten links in Hindi und Tamil zu sehen. Ein 16-mm breiter, irisierender Streifen verläuft senkrechts über die Rückseite. Unterschriften: Dan Maraye (GOVERNOR) und Bud Gujadhur (MANAGING DIRECTOR) Material: Papier mit Wasserzeichen (der Kopf eines Dodo-Vogels) Druck: DE LA RUE, England Format: 167 mm x 78 mm Nummerierung: BA057793 Zitate: Mauritius 48 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B419 ( The Banknote Book : Mauritius, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 27 Stück zum 25.12.2024 gegradet, 67EPQ (TOP POP, 2 Stück), 66EPQ (2 Stück), 65EPQ (10 Stück). Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .
- Vereinigte Arabische Emirate: Eine 100-Dirhams-Banknote vervollständigt die Polymer-Serie
Am 24. März 2025 gab die Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate (Central Bank of the United Arab Emirates, CBUAE) in Verbindung mit dem Eid Al-Fitr-Fest ihre neue 100-Dirhams-Polymerbanknote heraus. In der offiziellen Pressemitteilung der CBUAE heißt es, dass das deren innovatives Design und fortschrittlichen Sicherheitsmerkmale im Einklang mit der Führungsvision der VAE in Sachen Nachhaltigkeit steht. Die neue 100-Dirhams-Banknote ist Teil des Projekts zur dritten Ausgabe der Landeswährung durch die CBUAE. Die Gestaltung unterstreicht die Erfolgsgeschichte der VAE und zeigt kulturelle und entwicklungspolitische Symbole, die den Weg des Landes zu einem globalen Wirtschafts- und Handelszentrum illustrieren, das Kontinente verbindet. Die neue Banknote zeichnet sich durch eine unverwechselbare Ästhetik aus, bei der verschiedene Rottöne zum Einsatz kommen. Um den Wiedererkennungswert für die Öffentlichkeit zu gewährleisten, hat die CBUAE die farblichen Merkmale der aktuellen Stückelung beibehalten. Darüber hinaus enthält das Design nationale Symbolik der VAE mit Zeichnungen und Aufschriften, die mit modernen Drucktechniken erstellt wurden. Die Vorderseite zeigt das Um Al Quwain National Fort, ein historisches und kulturelles Denkmal. Diese Festung wurde 1786 auf Anweisung des Scheichs Rashid bin Majid Al Mualla zum Schutz der Stadt und des Hafens sowie als Regierungszentrum und Residenz für die Herrscherfamilie erbaut. Im Jahr 2000 wurde sie restauriert und in ein Nationalmuseum umgewandelt, das das alte Erbe und die Kultur des Emirats Umm Al Quwain zeigt. Die Rückseite zeigt den Hafen von Fujairah. Er ist der einzige Mehrzweck-Seehafen an der Ostküste der Vereinigten Arabischen Emirate und liegt strategisch günstig nur 70 Seemeilen von der Straße von Hormus entfernt. Er bietet einen wichtigen Zugang zum weltweiten Handel und erfüllt die Anforderungen der globalen Schifffahrtsindustrie. Darüber hinaus wird hier die Etihad Rail vorgestellt, ein Eisenbahnnetz, das die sieben Emirate miteinander verbindet und sich bis zu den Ländern des Golf-Kooperationsrates erstreckt. Die Um Al Quwain Nationale Festung (oben) und der Hafen von Fujairah (unten). Zu den Sicherheitsmerkmalen gehören ein rot-zu-violett wechselndes SPARK Flow® DIMENSIONS-Merkmal des Nennwerts auf der Vorderseite und die als KINEGRAM COLORS® bekannte mehrfarbige Sicherheitschip-Technologie (ein Sicherheitsfolienstreifen). Die Banknote enthält zwei transparente Fenster, von denen das eine den verstorbenen Scheich Zayed bin Sultan Al Nahyan (1918-2004) und das andere den Wachturm des al-Hosn-Palastes (Weiße Festung) in Abu Dhabi zeigt. Die Banknote misst 155 mm x 66 mm und wurde von Oumolat Security Printing auf dem Polymersubstrat Safeguard® gedruckt. Donald Ludwig ( polymernotes.org )
- Eine-Quadrillionen-und-Zweihundert-Septillionen
Anmerkungen zur jugoslawischen Hyperinflation Anfang der 1990er Jahre Nach dem Tod des autokratisch regierenden Staatspräsidenten Josip Broz Tito [* 7. Mai 1892 in Kumrovec ; † 4. Mai 1980 in Ljubljana ] begann im Verlauf der 1980er Jahre die „Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien“ auseinander zu fallen. Vor dem Hintergrund einer schweren Wirtschaftskrise und schleichender Entlegitimierung des politischen Systems wuchsen die ethnischen Spannungen, sodass sich seit 1991 sieben selbstständige Staaten auf dem Gebiet Jugoslawiens bildeten: Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro, Kosovo und Mazedonien. Begleitet wurden die nationalen Loslösungen von kriegerischen Auseinandersetzungen und ethnischen Säuberungen. Abb. 1: https://www.deviantart.com/timilodeondeviantart/art/regions-of-Former-Yugoslavia-919870224 (17.01.2025) Im Jahr 2003 löste der serbische Dinar den jugoslawischen Dinar ab, der die Währung des Königreichs Jugoslawien, der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien und der Bundesrepublik Jugoslawien gewesen war. In den 1960er und 1970er Jahren war der Wechselkurs zur D-Mark relativ stabil: 7 Dinar entsprachen etwa 1 DM. Mit der zunehmend negativen Zahlungsbilanz und der steigenden jugoslawischen Auslandsverschuldung nahm der Druck auf den Wechselkurs in den 1980er Jahren zu. Die Inflationstendenz wurde durch die Indexierung der Einkommen in der Industrie zusätzlich verstärkt. Dies führte zu Abwertungen der jugoslawischen Währung. Die inflationistische Entwicklung lässt sich an den Nennwerten der ausgegebenen Banknoten ablesen. Der höchste Nominalwert lag bis zum 9. Dezember 1985 bei 1000 Dinar. Nun folgte die Banknote über 5000 Dinar mit dem Ausgabedatum vom 1. Mai 1985 und dem Konterfeit des ehemaligen Staatspräsidenten Tito. Am 1. September 1987 gab die Notenbank eine Note über 20.000 Dinar (datiert vom 1. Mai 1987) aus, am 5. September 1988 folgte der Wert zu 50.000 Dinar (datiert vom 1. Mai 1988), am 1. Juni 1989 Scheine zu 100.000 Dinar (datiert vom 1. Mai 1989), am 21. August 1989 Noten zu 500.000 Dinar (August 1989), am 11. November 1989 der Wert zu 1.000.000 Dinar, der das Datum vom 1. November 1989 trägt, und am 11. August 1989 war bereits ein Schein über 2.000.000 Dinar (Datum: August 1989) in Umlauf gesetzt worden. Abb. 2.1: Narodna Banka Jugoslavije, VIII. 1989, 2.000.000 Dinar (YUD), Vorderseite. Abb. 2.1: Narodna Banka Jugoslavije, VIII. 1989, 2.000.000 Dinar (YUD), Rückseite Höchster YUD-Wert. Um die Inflation zu stoppen, führte die Narodna Banka Jugoslavije am 1. Januar 1990 den „ Konvertiblen Dinar “ (YUN) ein. Aus 10.000 „Schwere Dinar“ (YUD) [1] wurde 1 Konvertibler Dinar. Die meisten alten Banknoten blieben weiterhin im Lauf, ihr Wert aber auf 1/10.000 abgewertet, die alte 100.000 Dinar-Note galt nun also 10 Konvertible Dinar. Abb. 3.1: Narodna Banka Jugoslavije, 1. V. 1989, 100.000 Dinar (YUD), Vorderseite. Abb. 3.2: Narodna Banka Jugoslavije, 1. V. 1989, 100.000 Dinar (YUD), Rückseite. = Abb. 4.1: Narodna Banka Jugoslavije, 1. IX. 1990, 10 Dinar (YUN), Vorderseite. Abb. 4.2: Narodna Banka Jugoslavije, 1. IX. 1990, 10 Dinar (YUN), Rückseite. Die Einführung des Konvertiblen Dinars fiel zeitgleich auf den Zusammenbruch des kommunistischen Regimes und des jugoslawischen Bundes. Anfang der 1990er Jahren erklärten nach und nach die jugoslawischen Bundesstaaten ihre Selbstständigkeit, gegen die die serbisch geführte Zentralregierung unter Slobodan Milosevic militärisch vorging. Um die Aktionen des Jugoslawienkrieges finanzieren zu können, wurde endlos Geld gedruckt, wodurch die Inflation 1994 einen Höchststand von 313 Millionen Prozent pro Monat erreichte. Die aus der Zerstücklung Jugoslawiens hervorgegangenen Staaten, gaben nach und nach den jugoslawischen Dinar als Währung auf. Am 8. Oktober 1991 führte Slowenien den slowenischen Tolar ein, am 23. Dezember 1991 Kroatien den kroatischen Dinar und am 26. April 1992 Mazedonien den mazedonischen Dinar, jeweils 1:1 zum jugoslawischen Dinar. Im Juli 1992 gab Bosnien und Herzegowina den bosnisch-herzegowinischen Dinar im Verhältnis 10:1 aus. Die serbischen Enklaven in Kroatien und Bosnien und Herzegowina emittierten ihre eigene Version des Dinars (Krajina-Dinar bzw. Dinar der Republik Srpska) und verbanden ihn mit dem jugoslawischen Dinar, der nun nur noch die Währung der serbisch-montenegrinischen Föderation war. Ihre Banknoten zu 10, 50, 100, 200, 500, 1000 und 5000 Dinar zeigen noch das alte Wappen der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien. Abb. 5.1: Narodna Banka Jugoslavije, 1991, 5000 Dinar (YUN), Vorderseite. Abb. 5.2: Narodna Banka Jugoslavije, 1991, 5000 Dinar (YUN), Rückseite Höchster YUN-Wert. Abb. 6.1: Banka Slovenije, 15. Januar 1992, 10 Tolara, Vorderseite. Abb. 6.2: Banka Slovenije, 15. Januar 1992, 10 Tolara, Rückseite. Abb. 7.1: Republika Hrvatska, 8. Oktober 1991, 1 Dinar, Vorderseite. Abb. 7.2: Republika Hrvatska, 8. Oktober 1991, 1 Dinar, Rückseite. Abb. 8.1: Narodna Banka Bosne i Hercegovine, 1. Juli 1992, 50 Dinar, Vorderseite. Abb. 8.2: Narodna Banka Bosne i Hercegovine, 1. Juli 1992, 50 Dinar, Rückseite. Abb. 9.1: Repüblika Makedonija, 1992, 50 Dinar, Vorderseite. Abb. 9.2: Repüblika Makedonija, 1992, 50 Dinar, Rückseite. Abb. 10.1: Narodna Banka Republike Srpske (Banja Luka), 1993, 5.000.000 Dinar, Vorderseite. Abb. 10.2: Narodna Banka Republike Srpske (Banja Luka), 1993, 5.000.000 Dinar, Rückseite. Abb. 11.1: Narodna Banka Republike Srpske Krajne (Knin), 1993, 100.000.000 Dinar, Vorderseite. Abb. 11.2: Narodna Banka Republike Srpske Krajne (Knin), 1993, 100.000.000 Dinar, Rückseite. Der Konvertible Dinar wurde am 1. Juli 1992 durch den reformierten jugoslawischen Dinar (YUR) ersetzt und 1:10 abgewertet. Die Texte auf den Banknoten wurde nun nur noch in serbischer Sprache mit kyrillischen und lateinischen Buchstaben angegeben und die Wertzeichen erhielten ein neues Wappen. In schneller Folge kamen Banknoten mit immer höheren Nominalen in Umlauf. Abb. 12.1: Narodna Banka Jugoslavije, 1991, 1000 Dinar (YUN), Vorderseite. Abb. 12.2: Narodna Banka Jugoslavije, 1991, 1000 Dinar (YUN), Rückseite. = Abb. 13.1: Narodna Banka Jugoslavije, 1992, 100 Dinar (YUR), Vorderseite. Abb. 13.2: Narodna Banka Jugoslavije, 1992, 100 Dinar (YUR), Rückseite. Abb. 14.1: Narodna Banka Jugoslavije, 1993, 10.000.000.000 Dinar (YUR), Vorderseite. Abb. 14.2: Narodna Banka Jugoslavije, 1993, 10.000.000.000 Dinar (YUR), Rückseite Höchster YUR-Wert. Am 21. September 1993 gab die Notenbank eine Banknote im Nominalwert 10.000.000.000 Dinar – also 10 Milliarden – aus, die bereits am 1. Dezember ungültig wurde, weil die Notenbank am 1. Oktober 1993 eine weitere Währungsreform durchführte, indem sie einfach sechs Nullen strich. Aus 1.000.000 reformierte Dinar wurde ein „Oktober“-Dinar (YUO). [2] Betrug am 1. Oktober 1993 der Nominalwert der niedrigste Banknoten 5.000 Dinar, so lautete er am 23. Dezember über 500.000.000.000 Dinar. Abb. 15.1: Narodna Banka Jugoslavije, 1993, 1.000.000.000, Dinar (YUR), Vorderseite. Abb. 15.2: Narodna Banka Jugoslavije, 1993, 1.000.000.000, Dinar (YUR), Rückseite. 5 x 1.000.000.000 Dinar (YUR) = Abb. 16.1: Narodna Banka Jugoslavije, 1993, 5.000 Dinar (YUO), Vorderseite. Abb. 16.2: Narodna Banka Jugoslavije, 1993, 5.000 Dinar (YUO), Rückseite. Abb. 17.1: Narodna Banka Jugoslavije, 1993, 500.000.000.000 Dinar (YUO), Vorderseite. Abb. 17.2: Narodna Banka Jugoslavije, 1993, 500.000.000.000 Dinar (YUO), Rückseite Höchster YUO-Wert. Vergeblich versuchte die Notenbank Ordnung in ein völlig zerrüttetes Währungssystem zu bringen. Die Regierung versuchte, der Inflation durch Preiskontrollen entgegenzuwirken, was zur Folge hatte, dass die Preise der Produzenten so niedrig waren, dass sie einfach aufhörten zu produzieren. Im Oktober 1993 stellten die Bäcker die Brotherstellung ein und Belgrad war eine Woche ohne Brot. Geschäfte schlossen, um ihre Lagerbestände nicht zu den staatlich verordneten Preisen verkaufen zu müssen. Den staatlich betriebenen Geschäften, in denen Waren zu künstlich ermäßigten Preisen verkauft wurden, fehlte in der Praxis die Ware, die häufig nur auf den freien Märkten erhältlich war, allerdings zu Preisen, die weit über den offiziellen lagen. Später versuchte die Regierung die Inflation einzudämmen, indem sie von den Unternehmen verlangte, jedes Mal, wenn sie einen Preis erhöhten, Unterlagen einzureichen. Dies bedeutete, dass viele Mitarbeiter in den Firmen ihre Zeit für das Ausfüllen dieser Behördenformulare aufwenden mussten. Statt die Inflation einzudämmen, führte dieses Verfahren zu einem noch stärkeren Preisanstieg, da die Geschäfte dazu neigten, die Preise in größeren Schritten anzuheben, um nicht so schnell weitere Formulare ausfüllen zu müssen, um eine weitere Preiserhöhung zu erreichen. Die soziale Struktur im Staat bröckelte. Diebe beraubten Krankenhäuser, um die knappen Medikamente dann am selben Ort zu verkaufen. Eisenbahner legten mit Streiks das Verkehrssystem lahm. Die Regierung legte die Höhe der Renten fest, die von den Postämtern ausgezahlt werden sollten. Jedoch erhielten sie nicht die dafür nötigen Zahlungsmittel, sodass sich regelmäßig lange Schlangen bildeten. Wenn am Postschalter die Banknoten ausgingen, zahlten die Postangestellten dem nächsten Rentner in der Schlange das Geld, das sie von einem Postkunden erhielten, der zuvor einen Brief oder ein Paket verschickte. Ansonsten musste der Rentner am nächsten Tag sein Glück noch einmal versuchen, wohl wissend, dass der Wert seiner Rentenzahlung mit jeder Minute, die er warten musste, abnahm. Viele jugoslawische Unternehmen weigerte sich, bei Verkäufen die jugoslawische Währung zu akzeptieren. Die Deutsche Mark wurde faktisch zur Währung Jugoslawiens. Am 12. November 1993 betrug der Wechselkurs 1 DM = 1 Million „Oktober“-Dinar. Dreizehn Tage später waren es 6,5 Millionen und Ende November 37 Millionen Dinar. Anfang Dezember streikten die Busfahrer, weil ihr Lohn für zwei Wochen gerade den Gegenwert von 4 DM betrug, während der Lebensunterhalt einer vierköpfigen Familie 230 DM im Monat kostete. Und der Dinar verlor weiter an Wert. Am 11. Dezember betrug der Wechselkurs 800 Millionen und am 15. Dezember 3,7 Milliarden Dinar. Die Preise verdoppelten sich schließlich alle 34 Stunden. Als sich die Bauern weigerten, ihre Waren auf den freien Märkten gegen Dinar zu verkaufen, schloss die Regierung diese kurzerhand. Am 29. Dezember betrug der Wechselkurs 950 Milliarden Dinar. Im Januar 1994 erreichte die monatliche Rate der Hyperinflation 314 Millionen Prozent. Abb. 18.1: Narodna Banka Jugoslavije, 1993, 5.000.000 Dinar (YUO), Vorderseite. Abb. 18.2: Narodna Banka Jugoslavije, 1993, 5.000.000 Dinar (YUO), Rückseite. 2 x 5.000.000 Dinar (YUO) = Abb. 19.1: Narodna Banka Jugoslavije, 1994, 10 Dinar (YUG), Vorderseite. Abb. 19.2: Narodna Banka Jugoslavije, 1994, 10 Dinar (YUG), Rückseite. Am 1. Januar 1994 strich die Notenbank weitere neun Nullen. Aus 1.000.000.000 „Oktober“-Dinar (YUO) wurde ein neuer „Januar“-Dinar (YUG). Wurde die DM am 4. Januar 1994 mit 6 Billionen „alten“ Dinar bzw. 6.000 „neuen“ Dinar gerechnet, so betrug der Wechselkurs eine Woche später 80.000 Dinar, am 13. Januar bereits 700.000 Dinar und weitere sechs Tage später 10 Millionen Dinar. Die Inflationsrate war für den Normalbürger nicht mehr nachvollziehbar. Änderungen des Wechselkurses gegenüber der D-Mark, der bevorzugten Währung des Schwarzmarkts, wurden zu einer Sache von Stunden. Gegen Ende der Hyperinflation war der Dinar als Zahlungsmittel praktisch nicht mehr existent. Die meisten Verkäufer von Waren aller Art waren nur noch bereit, Hartwährungen zu akzeptieren. Um der kritischen Lage Herr zu werden, wurde am 24. Januar das Programm für den monetären Wiederaufbau und die wirtschaftliche Erholung Jugoslawiens verabschiedet. Die Nationalbank Jugoslawiens stellte den Druck und die Ausgabe der Inflations-Banknoten ein und emittierte einen neuen, teilweise konvertierbaren „Super“-Dinar. Der neue Dinar, Novi Dinar (YUM) genannt, wurde 1:1 zur DM eingeführt. Die Bindung an die Deutsche Mark lag nahe, da sie in der jugoslawischen Wirtschaft nicht nur als Basisindex für Geschäftstransaktionen, sondern auch als echtes Geld, das bei einer zunehmenden Anzahl von Transaktionen zu bezahlen war, weit verbreitet war. Wie durch ein Wunder, wurde die galoppierende Hyperinflation damit beendet. Zunächst wurden nur die Wert 1, 5 und 10 Novi Dinar ausgegeben. Erst am 5. Dezember 1994 folgte ein Schein über 20 Novi Dinar. Die Inflationsbanknoten des „Januar“-Dinars wurden am 22. Juli 1994 ungültig. 12.000.000 alte Dinar wurden in einen neuen Dinar (YUM) umgetauscht. Abb. 20.1: Narodna Banka Jugoslavije, 1994, 10.000.000 Dinar (YUG), Vorderseite. Abb. 20.2: Narodna Banka Jugoslavije, 1994, 10.000.000 Dinar (YUG), Rückseite Gleichzeitig höchster YUG-Wert. + 4 x Abb. 21.1: Narodna Banka Jugoslavije, 1994, 500.000 Dinar (YUG), Vorderseite. Abb. 21.2: Narodna Banka Jugoslavije, 1994, 500.000 Dinar (YUG), Rückseite. = Abb. 22.1: Narodna Banka Jugoslavije, 1. Januar 1994, 1 Dinar (YUM), Vorderseite. Abb. 22.2: Narodna Banka Jugoslavije, 1. Januar 1994, 1 Dinar (YUM), Rückseite. Auffallend bei den jugoslawischen Inflationsbanknoten ist das sich wiederholende Design bei den verschiedenen Ausgaben. Als Beispiel möge die 1.000.000-Dinar-Banknote (YUD) vom 1. November 1989 dienen. Die gelbe Note bildet auf der Vorderseite eine junge Frau mit Kopftuch und auf der Rückseite eine Kornähre ab. Am 1. Januar 1990 betrug ihr Wert 1/10.000. des ursprünglichen Wertes, also 100 Konvertible Dinar (YUN). Am 1. März 1990 gab die Notenbank eine 100-Dinar-Banknote in gleicher Ausführung aus, nun allerdings in brauner Farbe. Zwischen 1988 und 1994 gab die Narodna Banka Jugoslavije 49 Inflations-Banknoten aus, die alle bei der jugoslawischen Banknotendruckerei „Zavod za izradu novčanica i kovanog novca“ [ZIN, auf Deutsch „Anstalt für die Herstellung von Banknoten und Münzen“] gedruckt wurden. 32 dieser Noten betreffen die YUD-, YUN- und YUR-Dinare. Sie kamen mit nur acht verschiedenen Vorder- und Rückseitendarstellungen aus, wobei man idealtypische Kopfdarstellungen wählte, sieht man von der Abbildung von Nikola Tesla und Ivo Andric ab. Abbildungen auf der Vorderseite der Dinar-Banknoten (YUD, YUN und YUR) In Klammern die Häufigkeit der Abbildungen. Die zweite Zahl in der Klammer bezieht sich auf die beiden folgenden Banknotenserien! Denkmal, Schlacht von Kozara Frauenkopf (1) Mädchenkopf (5) (4) Junge Frau mit Kopftuch (6) Babykopf (3) Jungenkopf (5) Nikola Tesla (5/2) Ivo Andric (3/1) Erst die Banknoten ab Oktober 1993 bilden auf der Vorderseite weitere serbische Persönlichkeiten ab: Jovan Cvijić, Đura Jakšić, Karaďorďo, Vuk Kardžić, Petar Petrović Njegoš, Josef Panic, Mihajlo Pupin, Dositej Obradovic, Miloš Obrenović, Jovan Jovanović Zmaj. Die Rückseiten zeigen entsprechende historische Gebäude. Im Jahr 2000 beschloss die Notenbank, das Adjektiv „neu“ zu streichen und 2003 wurde der jugoslawische Dinar in serbischem Dinar umbenannt, da Montenegro [3] auf ihrem Staatsgebiet bereits am 6. November 1999 die D-Mark als offizielles Zahlungsmittel anerkannt und ab 13. November 2000 zur alleinigen offiziellen Währung erklärt hatte. Heute entspricht ein serbischer Dinar etwa einem Eurocent. Währungsreformen in Jugoslawien 1990–1994 01.01.1990: 10.000 YUD – 1 YUN 01.07.1992: 10 YUN – 1 YUR 01.10.1993: 1.000.000 YUR – 1 YUO 01.01.1994: 1.000.000.000 YUO – 1 YUG 22.07.1994: 12.000.000 YUG – 1 YUM 120.000.000.000.000.000.000.000.000 YUD = 1 YUM (1,2 x 10 hoch 27) YUD = 1 YUM Uwe Bronnert Anmerkungen: [1] Kurz nachdem der Name der Republik den Zusatz sozialistisch erhielt, wurden 1965 100 Dinar (YUF) in einen „Schweren Dinar“ (YUD) abgewertet. [2] Aufgrund des UN-Embargos wurde die Währung international nicht anerkannt. Dies galt auch für den reformierten Dinar. [3] Nach dem Austritt Kroatiens und Sloweniens aus dem jugoslawischen Staatsverbund sprach sich die Bevölkerung in ein Referendum 1992 für den Verbleib Montenegros in der Bundesrepublik Jugoslawien. Bei der Volksabstimmung am 21. Mai 2006 sprach sich die Bevölkerungsmehrheit für die Unabhängigkeit des Landes. Am 3. Juni 2006 wurde diese durch die Unabhängigkeitserklärung des montenegrinischen Parlaments vollzogen und am 15. Juni 2006 erkannte die Republik Serbien, als Rechts nachfolgestaat Serbien und Montenegros , Montenegro als unabhängigen Staat an; bereits am 5. Juni 2006 hatte sich Serbien selbst formal für unabhängig erklärt. Anmerkungen Tabelle: Maße, Auflagenhöhe sowie Umlaufzeiten nach: Željko Stojanović, Papirni Novac Srbije i Jugoslavije – Das Papiergeld Serbiens und Jugoslawiens – Paper Money of Serbia and Yugoslavia, Beograd 1996.
- Aus privaten Sammlungen: 50 Lire des Königreichs Sardinien von 1794
Nach dem Aussterben der spanischen Habsburger und dem Spanischen Erbfolgekrieg fiel Sardinien 1714 an die österreichischen Habsburger, die es 1720 im Tausch gegen Sizilien an das Herrscherhaus Savoyen abgaben, die ihren Königstitel nun auf Sardinien begründeten. Das neu entstandene Königreich erstreckte sich mit seinen Provinzen Savoyen und Piemont jedoch hauptsächlich auf dem italienischen Festland. Hauptstadt war Turin. Im Königreich Sardinien gab die Regie Finanze-Torino mit Datierung von 1746 bis 1799 eigenes Staatspapiergeld in Lire-Währung aus. Außerdem gab es 1780 Spezial-Ausgaben für Sardinien sowie 1794 bis 1800 Ausgaben des Monte die San Secondo und der Repubblica Cisalpina. Die ersten Notenbanken Sardiniens entstanden Mitte des 19. Jahrhunderts: Banca di Genova (gegr. 1844, Ausgaben 1848/1849), Banca di Torino (gegründet 1847, Ausgaben 1849), Banca di Savoia (Ausgaben 1851) und Banca Nazionale negli Stati Sardi (1849 aus der Fusion der Banca Genova und der Banca di Torino hervorgegangen). Aus der Sammlung Hans-Ludwig Grabowski: Italienische Staaten, Königreich Sardinien, Regie Finanze-Torino: Staatspapiergeld zu 50 Lire vom 1. Juni 1794 Vorderseite: Mitte unten bekröntes Wappen in Zweigen (Palme und Lorbeer), mit Löwen als Schildhalter, beschrifteter Rahmen mit Bezeichnung und Wertangabe, Trockenstempel mit Porträt des Königs Victor Amadeus III., handschriftliche Unterschriften und Kontrollnummer. Rückseite: Druck einseitig. Format: ca. 85 mm x 127 mm Katalogreferenzen: ITA-S118a (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I–Specialized Isues) Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com.
- Wahl zur "Banknote des Jahres 2023" mit Gewinnspiel
Ihre Wahl entscheidet – mitmachen und gewinnen! Es ist schon zur Tradition geworden, dass Leser von „Der Geldscheinsammler“ und Geldscheine-Online.com über die „Banknote des Jahres“ abstimmen und dabei Preise gewinnen können. Jährlich kommen weltweit zahlreiche neue Banknoten in Umlauf, die mit ihren Motiven und Farben viele Sammler begeistern. Das Sammelgebiet Weltbanknoten erfreut sich deshalb stetig wachsender Beliebtheit. Aufruf zur Wahl der Banknote des Jahres 2023 Die Redaktion von „Münzen & Sammeln“ und „Geldscheine-Online“ möchte deshalb erneut zur Wahl der „Banknote des Jahres“ aufrufen. Für die Auswahl wurden alle im Jahr 2023 ausgegebenen und vorgestellten Weltbanknoten berücksichtigt. Aus der großen Zahl der in Betracht kommenden Scheine hat sich die Redaktion für die nachstehend vorgestellte Auswahl von zwölf Banknoten aus allen Teilen der Welt entschieden, aus denen Sie, liebe Leser, die Banknote des Jahres 2023 wählen und mit etwas Glück dabei gewinnen können. Teilnahmebedingungen Wenn Sie an der Wahl der „Banknote des Jahres 2023“ teilnehmen möchten, dann senden Sie uns eine E-mail an info@geldscheine-on line.com mit der Nummer der von Ihnen gewählten Note und dem Betreff „Banknote des Jahres 2023“. Bitte vergessen Sie auch nicht, uns Ihre Postanschrift mitzuteilen, denn unter allen Einsendern erfolgt eine Verlosung. Mitarbeiter des Verlags und allgemeine Gewinnspielservices sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Gewinner erhalten: Die Plätze 1 bis 3 erhalten je einen Einkaufsgutschein für Fachliteratur: Platz 1 – Einkaufsgutschein über 75 Euro Platz 2 – Einkaufsgutschein über 50 Euro Platz 3 – Einkaufsgutschein über 25 Euro Die Plätze 4 bis 10 erhalten je zwei Geldschein-Notizblöcke mit Motiven aus den ehemaligen deutschen Kolonien. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden in der Ausgabe 4/2024 von "Münzen & Sammeln" und zeitgleich über www.geldscheine-online.com und per angeschlossenem kostenlosem Newsletter bekannt gegeben. Einsendeschluss: Einsendeschluss ist der 5. März 2024! Wegen Redaktionsschluss für die Ausgabe 4/2024 nehmen später eingehende Meldungen nicht mehr an der Ziehung der Gewinner teil und können deshalb bei der Wahl zur Banknote des Jahres auch nicht mehr berücksichtigt werden. Datenschutz Die Datenschutzbestimmungen finden Sie hier! Unsere Vorschläge zur "Banknote des Jahres 2023" Vorschlag Nr. 1 – Abchasien: 25 Aspar, Gedenkbanknote 30 Jahre „Sieg im Vaterländischen Krieg“, ausgegeben ab 22. Mai 2023. Vorschlag Nr. 2 – Ägypten: 20 Pfund, die erste Polymer-Banknote Ägyptens, in Umlauf ab 20. Juni 2023. Vorschlag Nr. 3 – Barbados: 5 Dollars der neuen Banknotenserie von 2022 (Polymer), in Umlauf ab 5. Dezember 2022. Vorschlag Nr. 4 – Cayman Islands: Gedenkbanknote über 70 Dollars zum ersten Todestag von Königin Elisabeth II., ausgegeben ab 12. Oktober 2023. Vorschlag Nr. 5 – Fidschi: Polymer-Gedenkbanknote zum chinesischen Mondjahr des Drachen, ausgegeben ab 8. August 2023. Vorschlag Nr. 6 – Jamaika: 50 Dollars der neuen Polymerbanknotenserie, in Umlauf ab 15. Juni 2023. Vorschlag Nr. 7 – Jordanien: 1 Dinar der neuen Banknotenserie 2022, in Umlauf ab 26. Dezember 2022. Vorschlag Nr. 8 – Kasachstan: 20000 Tenge der neuen Banknotenserie 2025, vorgestellt am 15. November 2023. Vorschlag Nr. 9 – Polen: Gedenkbanknote aus Polymer-Kunststoff zu 20 Złotych zum 550. Geburtstag von Nikolaus Kopernikus, in Umlauf ab 9. Februar 2023. Vorschlag Nr. 10 – Samoa: Gedenkbanknote über 60 Tala zum 60. Jahrestag der Unabhängigkeit, ausgegeben ab 31. Mai 2023. Vorschlag Nr. 11 – Südafrika: 10 Rand der neuen Banknotenserie, in Umlauf ab 4. Mai 2023. Vorschlag Nr. 12 – Ukraine: Gedenkbanknote zum ersten Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, in Umlauf ab 24. Februar 2023. Soweit unsere Vorschläge. Nur wer mitmacht, kann gewinnen! Hans-Ludwig Grabowski Abb. Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de
- Wahl zur "Banknote des Jahres 2024" mit Gewinnspiel
Ihre Wahl entscheidet – mitmachen und gewinnen! Aufruf zur Wahl der Banknote des Jahres 2024 Es ist schon zur Tradition geworden, dass Leser von „Der Geldscheinsammler“ über die „Banknote des Jahres“ abstimmen und dabei Preise gewinnen können. Jährlich kommen weltweit zahlreiche neue Banknoten in Umlauf, die mit ihren Motiven und Farben viele Sammler begeistern. Das Sammelgebiet Weltbanknoten erfreut sich deshalb stetig wachsender Beliebtheit. Die Redaktion von „Münzen & Sammeln“ und „Geldscheine-Online“ möchte deshalb erneut zur Wahl der „Banknote des Jahres“ aufrufen. Für die Auswahl wurden alle im Jahr 2024 ausgegebenen und vorgestellten Weltbanknoten berücksichtigt. Aus der großen Zahl der in Betracht kommenden Scheine hat sich die Redaktion für die nachstehend vorgestellte Auswahl von zwölf Banknoten aus allen Teilen der Welt entschieden, aus denen Sie, liebe Leser, die Banknote des Jahres 2024 wählen und mit etwas Glück dabei gewinnen können. Teilnahmebedingungen Wenn Sie an der Wahl der „Banknote des Jahres 2024“ teilnehmen möchten, dann nutzen Sie bitte die im Heft befindliche Buchbestellkarte oder senden Sie uns eine E-mail an info@geldscheine-online.com mit der Nummer der von Ihnen gewählten Note und dem Betreff „Banknote des Jahres 2024“. Bitte vergessen Sie auch nicht, uns Ihre Postanschrift mitzuteilen, denn unter allen Einsendern erfolgt eine Verlosung. Mitarbeiter des Verlags und allgemeine Gewinnspielservices sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Gewinner erhalten: Die Plätze 1 bis 3 erhalten je einen Einkaufsgutschein für Fachliteratur: Platz 1 – Einkaufsgutschein über 75 Euro Platz 2 – Einkaufsgutschein über 50 Euro Platz 3 – Einkaufsgutschein über 25 Euro Die Plätze 4 bis 10 erhalten je zwei Geldschein-Notizblöcke mit Motiven aus den ehemaligen deutschen Kolonien. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden in der Ausgabe 4/2025 von „Münzen & Sammeln“ und zeitgleich über www.geldscheine-online. com und per angeschlossenem kostenlosem Newsletter bekannt gegeben. Einsendeschluss: Einsendeschluss ist der 5. März 2025! Wegen Redaktionsschluss für die Ausgabe 4/2025 nehmen später eingehende Meldungen nicht mehr an der Ziehung der Gewinner teil und können deshalb bei der Wahl zur Banknote des Jahres auch nicht mehr berücksichtigt werden. Unsere Vorschläge zur "Banknote des Jahres 2024" Vorschlag Nr. 1 - Abchasien: 100 Apsar, Sammlerbanknote der Bank von Abchasien, ausgegeben ab 10. Juni 2024. Vorschlag Nr. 2 - Bermuda: 2 Dollars, Polymer-Banknote der Bermuda Monetary Authority, ausgegeben ab 19. November 2024. Vorschlag Nr. 3 - China: 20 Yuan, Polymer-Gedenkbanknote zum Jahr des Drachen, ausgegeben ab 3. Januar 2024. Vorschlag Nr. 4 - Japan: 1000 Yen der neuen Banknotenserie der Nippon Gingko, ausgegeben ab 3. Juli 2024. Vorschlag Nr. 5 - Kambodscha: 200.000 Riels, Gedenkbanknote der Nationalbank, ausgegeben ab 16. Oktober 2024. Vorschlag Nr. 6 - Kasachstan: 10.000 Tenge der neuen Banknotenserie mit Schneeleopard, ausgegeben ab 30. Mai 2024. Vorschlag Nr. 7 - Macau: 20 Patacas der Banco da China zum Jahr des Drachen, in Umlauf ab Februar 2024. Vorschlag Nr. 8 - Ostkaribische Staaten: 50 Dollars, Polymer-Gedenkbanknote 50 Jahre Unabhängigkeit, in Umlauf ab August 2024. Vorschlag Nr. 9 - Polen: 20 Złotych, Gedenkbanknote zum 80. Jahrestag des Warschauer Aufstands, ausgegeben ab 26. Juli 2024. Vorschlag Nr. 10 - Thailand: Gedenkbanknote zu 100 Baht zum 6 zyklischen Geburtstag (72) von König Rama X., in Umlauf ab 23. Juli 2024. Vorschlag Nr. 11 - Rumänien: Polymer-Gedenkbanknote zu 100 Lei zum 185. Geburtstag von König Carol I., ausgegeben ab 1. Dezember 2024. Vorschlag Nr. 12 - Ukraine: Gedenkbanknote zu 50 Griwna zum zweiten Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, in Umlauf ab 23. Februar 2024. E-Mail an die Redaktion: info@geldscheine-online.com
- Die Banknote des Jahres 2024 – Die Leser haben entschieden!
Die Wahl zur Banknote des Jahres 2024 Liebe Leser, in der Februar-Ausgabe von „Münzen & Sammeln“ sowie in unserem Online-Magazin www.geldscheine-online.com mit seinen kostenlosen Newslettern rief die Redaktion zur Wahl der Banknote des Jahres 2024 auf. Vielen Dank für die überaus zahlreich abgegebenen Stimmen mit Postkarten und vor allem sehr vielen E-Mails. Eindeutiger Sieger wurde eine sehr schöne Polymer-Banknote von Bermuda. 1. Platz und damit Banknote des Jahres 2024: Vorschlag Nr. 2 – Bermuda: 2 Dollars, Polymer-Banknote der Bermuda Monetary Authority, ausgegeben ab 19. November 2024. Platz 1: Vorschlag 2, Bermuda, mit 32,87 % aller Stimmen. 2. Platz: Vorschlag Nr. 1 – Abchasien: 100 Apsar, Sammlerbanknote der Bank von Abchasien, ausgegeben ab 10. Juni 2024. Platz 2: Vorschlag 1, Abchasien, mit 14,35 % aller Stimmen. 3. Platz: Vorschlag Nr. 3 – China: 20 Yuan, Polymer-Gedenkbanknote zum Jahr des Drachen, ausgegeben ab 3. Januar 2024. Platz 3: Vorschlag 3, China, mit 10,19 % aller Stimmen. Die verbleibenden 42,59 % der Stimmen teilten sich die restlichen neun Vorschläge. Platz 4 belegte Vorschlag 12 Ukraine mit 9,26 %. Es folgten auf Platz 5 Vorschlag 11 Rumänien mit 6,48 %, dicht gefolgt von Vorschlag 6 Kasachstan mit 6,02 % und Vorschlag 7 Macao mit 5,55 %. Platz 8 ging an Vorschlag 4 Japan mit 4,63 % und Platz 9 an Vorschlag 9 Polen mit 4,17 %. Gleich auf lagen die Vorschläge 5 Kambodscha und 10 Thailand mit je 2,78 % der Stimmen und das Schlusslicht bildete der Vorschlag 8 Ostkaribische Staaten mit nur 0,92 % der Stimmen. Die Gewinner Folgende Gewinner wurden gezogen: Preis: Johannes U. aus Wilkau-Haßlau – Einkaufsgutschein des Battenberg Gietl Verlags über 75 Euro Preis: Joachim S.-K. aus Hattingen – Einkaufsgutschein des Battenberg Gietl Verlags über 50 Euro Preis: Michael B. aus Neuendorf – Einkaufsgutschein des Battenberg Gietl Verlags über 25 Euro Zusätzlich wurden weitere sieben Gewinner gezogen! Diese erhalten je zwei Geldschein-Notizblöcke mit Motiven aus den ehemaligen deutschen Kolonien. Ralf E. D. aus Braunfels Volker N. aus Crailsheim Uwe J. aus Hanau Philipp D. aus Hilden Doreen W. aus Jena Julia H. aus Bielefeld Annemarie S. aus Lutter Herzlichen Glückwunsch!
- Lexikon: Dondorf und Naumann
Dondorf und Naumann waren zwei getrennte Druckereien in Frankfurt am Main, die sich von Fall zu Fall zur Durchführung von großen Druckaufträgen zusammenschlossen, so z. B. zum Druck des ersten japanischen Staatspapiergelds (1872/73 ausgegeben). Schweizerische Eidgenossenschaft, Bank in Basel, 1000 Franken vom Dezember 1873, Vorder- und Rückseite. Weitere von diesen Firmen gedruckte ausländische Banknoten: Schweiz, Bank in Basel 1873 bis 1876 Schweiz, Bank in Glarus 1876 Schweiz, Appenzell-Außerrhodische Kantonalbank 1877 Italien, Banca Nazionale Luxemburg, Nationale Bank 1873 und 1876 Japan, Noten der englischen Firma Blakiston, Marr & Co. Peru, Banco Anglo-Peruano Deutscher Bund, Großherzogtum Baden, Großgerzoglich Badische General-Staats-Casse: Kassenschein über 2 Gulden vom 1. Juli 1849, Vorder- und Rückseite. Folgende altdeutsche Scheine sind Produkte dieser Firmen: Baden, General-Stats-Casse 1849 und 1854 Baden, Badische Bank 1870 bis 1907 Bayern, Staats-Schuldentilguns-Commission 1866 Frankfurt, Frankfurter Bank 1855 bis 1890 Hessen (Hessen-Darmstadt), Staatsschulden-Tilgungscasse 1848 bis 1855 Hessen (Hessen-Darmstadt), Bank für Süddeutschland 1856/57 Hessen (Hessen-Kassel), Haupt-Staats-Kasse 1848/49 Hessen-Homburg, Landgräflich Hessische Concessionierte Landesbank 1855 Solms-Hohensolms-Lich (Oberhessen), Fürstentum 1847 Nassau, Nassauische Landes-Credit-Casse 1840 bis 1848 Nassau, Herzoglich Nassauische Landesbank 1856 bis 1865 Schaumburg-Lippe, Niedersächsische Bank 1856 bis 1874 Sachsen-Coburg, Cassen-Anweisungen 1849 Sachsen-Meinigen, Mitteldeutsche Creditbank 1856 bis 1875 Waldeck, Fürstlich Waldeckische Staatsschulden-Verwaltung 1854 Württemberg, Königliche Staats-Haupt-Kasse 1849 bis 1871 Württemberg, Württembergische Notenbank 1871 bis 1890 Ostbank für Handel und Gewerbe, Darlehnskasse Ost in Posen, Darlehnskassenschein über 1 Rubel vom 17. April 1916 (EWK-35c), Vorder- und Rückseite. Später druckten die Firmen die drei unteren Werte der Darlehnskasse Ost in Posen 1916. Eine Besonderheit ist der spiegelverkehrte Druck der Vorderseite auf der Rückseite einiger Scheine (siehe Abb. zu Baden). Mit diesem bei der Durchsicht sich deckenden Druck wollte man einen wirkungsvollen Fälschungsschutz erreichen. Die Firmen mussten 1932 schließen. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung) Literaturempfehlung: Hans-Ludwig Grabowski / Manfred Kranz: Das Papiergeld der altdeutschen Staaten Geldscheine der Staaten auf dem Gebiet des 1871 gegründeten Deutschen Reichs von den Anfängen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Titel: Battenberg Verlag ISBN: 978-3-86646-188-8 Auflage: 1. Auflage 2020 Format: 17 x 24 cm Abbildungen: durchgehend farbig Cover-Typ: Hardcover Seitenanzahl: 344 Preis: 69,00 Euro Zum Buch!
- Lexikon: Donaustaat-Noten
Für den nach dem Ersten Weltkrieg geplanten, jedoch nie verwirklichten "Donaustaat", der als Nachfolgestaat Österreich-Ungarns neben Deutschösterreich auch Ungarn und möglichst noch Böhmen und Mähren umfassen sollte, hatte man in Österreich bereits halbfertige Noten vorliegen. Donaustaat-Note zu 10 Kronen (Unterdruck) mit Aufdruck der Österreichischen Staatswohltätigkeitslotterie vom 7. Juli 1932 über ein Los zu 3 Schilling. Donaustaat-Note zu 20 Kronen (Unterdruck) mit Aufdruck der Österreichischen Kassenlotterie vom 7. Januar 1930 über ein Achtellos. Donaustaat-Note zu 50 Kronen (Unterdruck) ohne Lotterie-Aufdruck (selten). Donaustaat-Note zu 100 Kronen (Unterdruck) mit seitlichem Aufdruck "AubrunnerZimermann 18.5. / Neue Anlage". Donaustaat-Note zu 1000 Kronen (Unterdruck) mit Überdruck der 12. Österreichischen Staatslotterie vom 5. Juni 1924 als Los zu 10.000 Kronen. Donaustaat-Note zu 10.000 Kronen (Unterdruck) mit Überdruck der 11. Österreichischen Staatslotterie vom 31. Dezember 1923 als Los zu 10.000 Kronen. Diese auf schlechtem Papier im Unterdruck fertiggestellten Noten zu 10, 20, 50, 100, 1000 und 10.000 Kronen (ohne Währungsbezeichnung) wurden später von der Österreichischen Klassen- oder der Staatslotterie übernommen und fanden mit einem Überdruck versehen als Lotterielose in der Zeit von 1923 bis 1937 Verwendung. Siehe Auch den Fachartikel hier ! Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung)