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3671 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Freikarten zur Munich Show 23. - 25. Oktober 2026

    Die Munich Show, seit über 60 Jahren Europas führende Sammlermesse, wagt den nächsten großen Schritt: Vom 23. bis 25. Oktober 2026 entsteht mit NUMISMATIK @ Munich Show erstmals ein eigenständiger Themenbereich für Münzen, Medaillen und numismatische Sammelobjekte auf der renommierten Herbstmesse. Geldscheine-Online verlost zur Munich Show 4 Freikarten! Wenn Sie eine Freikarte gewinnen möchten (Tageskarte im Wert von je 20 EUR für einen einmaligen Eintritt am 24. oder 25. Oktober 2026), dann schicken Sie uns eine E-Mail an info@geldscheine-online.com mit dem Betreff "Freikarte zur Munich-Show" Einsendeschluss ist der 16. Oktober 2026. Später eingehende E-Mails nehmen nicht an der Auslosung teil. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Verlagsmitarbeiter/innen, deren Angehörige und Gewinnspielservices dürfen nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Datenschutzbestimmungen finden Sie hier. Wir wünschen viel Glück!

  • Auktionshaus Christoph Gärtner: 66. Auktion 12. - 16. Oktober 2026, Vorschau Banknoten

    Das Auktionshaus Christoph Gärtner veranstaltet vom 12. bis 16. Oktober 2026 seine 66. Auktion. Nach dem Münzangebot am 12. Oktober folgt am Dienstag, den 13. Oktober, ab 9:00 Uhr die Versteigerung der Banknoten. Die Auktion bietet ein breit gefächertes internationales Angebot mit historischen und modernen Geldscheinen, seltenen Einzelstücken sowie Sammlungen und Nachlässen. Hier geht es direkt zum Banknotenteil der 66. Auktion: https://www.auktionen-gaertner.de/de/auktion/13351/ Ein besonderer Höhepunkt ist die Welt-Banknotensammlung aus dem Nachlass des Weltenbummlers Gunter W. Holtorf. Rund 30.000 Banknoten, die Herr Holtorf auf seinen Reisen durch 215 Länder und Territorien zusammengetragen hat, werden nach Ländern gegliedert angeboten. Die Sammlung ist damit nicht nur für Banknotensammler interessant, sondern zugleich ein eindrucksvolles Zeugnis seiner außergewöhnlichen Lebensreise. Die Versteigerung der Holtorf-Sammlung beginnt ab 12:30 Uhr mit Los 2000 bis 2299. Hier geht es direkt zur Holtorf-Sammlung: https://www.auktionen-gaertner.de/de/auktion/13353/ Auch darüber hinaus hält das Angebot zahlreiche interessante und seltene Stücke bereit. Aus der deutschen Inflationszeit stammen zwei besonders eindrucksvolle Scheine: 20 Billionen Mark und 50 Billionen Mark (Lose 2315 und 2316), welche in vielen Sammlungen fehlen. Los 2315 Banknoten - Deutschland - Deutsches Reich ab 1871 - Reichsbanknoten 1924-1945 20 Billionen Mark 5.2.1924, Grab. DEU-168, I/I-, Grabowski DEU-168 Startpreis: 3.200 EUR Los 2316 Banknoten - Deutschland - Deutsches Reich ab 1871 - Reichsbanknoten 1924-1945 50 Billionen Mark 10.2.1924, Grab. DEU-169, linke ober Ecke minimale Papierunebenheit, sonst I, Grabowski DEU-169 Startpreis: 6.200 EUR Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Danzig, einem bei Sammlern besonders gefragten Gebiet. Mit einem 100-Gulden-Schein sowie einem 50-Gulden-Schein (Lose 2376 und 2377) kommen zwei interessante Stücke diesem Sammelgebiet zum Aufruf. Los 2376 Banknoten - Deutschland - Deutsches Reich ab 1871 – Nebengebiete Danzig, 100 Gulden 1.8.1931, Grabowski DAN-65, I Startpreis: 3.000 EUR Los 2377 Banknoten - Deutschland - Deutsches Reich ab 1871 – Nebengebiete Danzig, 50 Gulden 5.2.1937, Grabowski DAN-67, minimaler Bug rechte untere Ecke, I/I- Startpreis: 1.500 EUR Aus Belgisch Kongo ist mit der 100-Francs-Banknote von 1920 (P.12d), auch als „Key Note“ bekannt (Los 1533), ein besonderes Stück vertreten. Ebenfalls bemerkenswert ist eine Banknote aus Südrhodesien (Los 1799) – dem heutigen Simbabwe – und damit aus einem historisch wie numismatisch interessanten Sammelgebiet. Los 1533 Banknoten - Afrika - Belgisch Kongo 1000 Francs ND (1920), Matadi, P. 12 d, XF, left upper corner brown stain, otherwise strong XF with just one sharp centrefold, one of the key notes of Belgian Congo Startpreis: 5.000 EUR Los 1799 Banknoten - Afrika - Südrhodesien 1 Pound 10.3.1954, P. 13 c, AU/UNC Startpreis: 1.500 EUR Neben diesen herausragenden Einzelstücken bietet die Auktion eine große Vielfalt an Banknoten aus aller Welt, von historischen Ausgaben bis zu modernen Scheinen. Die zahlreichen Länder, Epochen und Sammelgebiete machen das Angebot sowohl für Spezialisten als auch für Sammler mit einem breiteren Interessengebiet attraktiv. Ganz gleich, ob Sie uns vor Ort, online, schriftlich oder telefonisch begleiten – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an dieser Auktion. Das vollständige Auktionsangebot finden Sie unter Auktionen-Gaertner.de.

  • Neue Weltbanknoten-Varianten: September 2026, Teil 2

    Ghana, Indonesien, Thailand, Westafrikanische Staaten (Benin, Mali) BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (eingestellt) Ghana 5 Cedis vom 01.08.2025 BNB B156c: wie BNB B156d (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuer Unterschrift (Asiama) und neuem Datum (1st AUGUST 2025). Indonesien 100.000 Rupiah, neue Auflage BNB B623f: wie BNB B623e (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Warjiyo/Sadewa). Thailand 500 Baht, neue Auflage BNB B196e: wie BNB B196d (SCWPM 138), aber mit neuen Unterschriften (Nitithanprapas/Ratanakorn). Westafrikanische Staaten (Benin) 500 Francs CFA von 2026 BNB B120Bo: wie BNB B120Bn (SCWPM 219B), aber mit neuem Jahr (20)26 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe B = Benin. 1000 Francs CFA von 2026 BNB B121Bz: wie BNB B121By (SCWPM 215B), aber mit neuem Jahr (20)26 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe B = Benin. 5000 Francs CFA von 2026 BNB B123Bz: wie BNB B123By (SCWPM 217B), aber mit neuem Jahr (20)26 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe B = Benin. Westafrikanische Staaten (Mali) 500 Francs CFA von 2026 BNB B120Do: wie BNB B120Dn (SCWPM 419D), aber mit neuem Jahr (20)26 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe D = Mali. 2000 Francs CFA von 2026 BNB B122Dz: wie BNB B122Dy (SCWPM 416D), aber mit neuem Jahr (20)26 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe D = Mali. 10.000 Francs CFA von 2026 BNB B124Dz: wie BNB B124Dy (SCWPM 418D), aber mit neuem Jahr (20)26 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe D = Mali. Donald Ludwig (polymernotes.com) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book)

  • Aus dem Archiv: Falsche Fünfziger

    Meisterfälscher Kurt Peglow verriet vor der Filmkamera die Geheimnisse seines genialen Könnens Gefunden in "Der Stern", veröffentlicht in seiner Ausgabe am 10. April 1955. Als sich die Fesseln um die Hände des Graphikers Kurt Peglow schlossen, konnte die Kripo befreit aufatmen. Denn dieser Mann, der in seinem Hinterhausatelier in der Bäckerstraße von Hameln beim Frühstück verhaftet wurde, ist ein Fälschergenie, dessen Leistungen seit einem halben Jahrhundert ohne Parallele sind. Vier Jahre lang stellte er 10- und 20-DM-Noten her, die den echten so verteufelt glichen, daß nur Fachleute mit Lupen und Chemikalien die "Blüten" erkannten. Die Krönung seiner "Meisterwerke" sollten jetzt falsche Fünfziger sein. Aber da kam endlich die Polizei dazwischen. Und Peglow kehrte zurück ins Gefängnis, in dem er schon ein Jahrzehnt seines Lebens verbracht hatte. Das erstemal wurde er in den zwanziger Jahren bei der Herstellung von Dollarnoten in Berlin erwischt. Dann arbeitete er beim Film und kopierte im regulären Auftrag die Gemälde alter Meister. Nebenbei machte er Lebensmittelkarten. Ergebnis: drei Jahre Zuchthaus. Nach dem Kriege waren es wieder Fleisch- und Fettmarken, die ihn ins Zuchthaus brachten. Den guten Vorsatz zur Besserung durchkreuzte die Bekanntschaft mit seinem Zellengenossen Jürgens, der ihm nach der Haft eine komplette Werkstatt für 15 000 DM einrichtete. Und Peglow fabrizierte DM am laufenden Band. Er arbeitete so genial, daß die Kripo ihn in Hannover vor die Filmkamera stellte, um seine raffinierte Arbeitsmethode festzuhalten. Der Film liegt jetzt im Polizeitresor – als Unterrichtsstoff für Kriminalanwärter. Meisterfälscher Kurt Peglow: Falschgeld, Abb. "Der Stern" vom 10. April 1955. Das sind die Meisterwerke des Fälschers Peglow. Im Vordergrund ein falscher Fünfziger nach dem ersten Arbeitsgang. Die Kripo in Hannover bekannte: "Selbst die besten Fachleute mit den modernsten chemiegraphischen Geräten könnten die Druckplatten nicht besser herstellen." Seine Falsifikate sind die besten, die bisher in der Bundesrepublik in Verkehr gekommen sind. Peglow war der letzte der großen Fälscher, behauptete die Polizei, die übrigen seien nur noch Stümper. Meisterfälscher Kurt Peglow: Selbst gebaute Repro-Kamera, Abb. "Der Stern" vom 10. April 1955. Diese Repro-Kamera bastelte sich Peglow selbst. Er fotografierte damit einen echten Schein und vergrößerte das Bild dann auf ein Meter mal ein Meter, um auch die letzten Feinheiten des Drucks für seine Fälschungen erkennen zu können. Innerhalb von vier Jahren hatte er 6000 Zehn- und Zwanzigmarkscheine hergestellt, die er mit Hilfe seines ehemaligen Zuchthauskumpanen Hermann Jürgens vertrieb. Aber der Gewinn war gering. Die Druckkosten, die Beschaffung des Notenpapiers und der echten Farben verschlangen große Summen. Mit der Herstellung von falschen Fünfzigern wollte er jetzt seinen großen Coup starten. Aber die Polizei war ihm inzwischen auf die Spur gekommen. Am Morgen nach der ersten Drucknacht wurde er verhaftet. Meisterfälscher Kurt Peglow: An der Handdruckpresse, Abb. "Der Stern" vom 10. April 1955. Vor dem Auge der Filmkamera demonstrierte der Meisterfälscher Kurt Peglow an der Handdruckpresse seine Arbeitsmethode. Die Polizei hatte sein Atelier wieder aufgebaut, um einen Film zu drehen, der als Unterrichtsstoff für Kriminalanwärter dienen soll. Peglow fühlte sich mit Recht als Star, denn seine Fälschungen waren so genial, daß selbst Fachleute sie mitunter nicht erkennten. Meisterfälscher Kurt Peglow: Hermann Jürgens und Anni Peglow, Abb. "Der Stern" vom 10. April 1955. Der "Finanzier" des Fälschers war Peglows ehemaliger Zellengenosse Hermann Jürgens, der als biederer Oberingenieur in seinem kleinen Laden an der Bundesstraße 3 Radios und Lampen verkaufte. Anni Peglow war noch die Frau seines Wärters im Zuchthaus, als Peglow sie kennenlernte. Hinter Gittern entspann sich die Liebe. Jetzt sitzt Anni selbter, weil sie als Mitwisserin schwieg. Aus "Zeitungs- und Zeitschriftenausschnitte über Geldfälschungen 1951 – 1956" aus dem ehemaligen Archiv von Albert Pick. Die Abbildungen wurden unter Verwendung von Künstlicher Intelligenz restauriert.

  • Lexikon: Negativdruck

    Als Negativdruck wird ein Druck, meist durch Klischees mit einer Fläche bezeichnet, in der eine Illustration oder aber die Schrift ausgespart sind und so als Negativdruck erscheinen. Iran, Bank Markazi Iran: IRN-85b, 50 Rials ohne Datum (1969-1971), Vorderseite mit Porträt von Schah Mohammed Resa Pahlewi, im Ornament oben ist der Bankname im Negativdruck ausgespart. Iran, Bank Markazi Iran: IRN-90, 50 Rials ohne Datum (1971), Vorderseite mit Porträt von Schah Mohammed Resa Pahlewi, im Ornament oben ist der Bankname nicht im Negativdruck ausgespart (normaler Druck). Beispiel: Die abgebildete Banknote des Iran mit Banknamen im Negativdruck auf der Vorderseite. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung) Abbildungen: Banknoten Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de

  • Die österreichische 5-Schillingnote von 1945

    Zu den Nachkriegsausgaben der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) zählt als niedrigster Nennwert die Banknote zu 5 Schilling mit Datum vom 4. September 1945[1]. Anders als das Datum es vermuten lässt, erfolgte die Erstausgabe des Scheines aber erst im Zuge der Währungsreform ab dem 11. Dezember 1947[2]. 5 Schilling vom 4. September 1945 - Vorderseite, Format 110 x 67 mm, Farbvariante blaugrün. Abbildung: Ornamente, Wertangabe, junger Mann mit Zirkel und Zeichenbrett. 5 Schilling vom 4. September 1945 - Rückseite. Abbildung: Ornamente, Wertangabe, Eisenerz-Tagebau in Erzberg/Steiermark. Von dem Schein gibt es eine Zweitauflage, die am linken Rand den Aufdruck „Ausgabe 1951“ zeigt[3]. Sie wurde ab der zweiten Jahreshälfte 1951 in Umlauf gesetzt, genaue Angaben dazu fehlen. Der Schein trägt die Unterschriften von Bankpräsident Hans Rizzi, Generaldirektor Frank Bartsch sowie dem Mitglied des Generalrates Kurt Honay. 5 Schilling vom 4. September 1945 mit Schriftzug "Ausgabe 1951" am linken Rand. Von diesem Schriftzug gibt es zwei Varianten, die in der Gestaltung der Buchstaben leicht voneinander abweichen. Die Gestaltung des Scheines war nicht neu. Wie bei den anderen Scheinen der Erstausgabe nach Wiedereinführung der Schillingwährung im Dezember 1945 hatte die OeNB auf die Designs der bis Mai 1938 zirkulierenden Vorkriegsausgaben der Schillingnoten zurückgegriffen. Die 5-Schillingnote war hier eine Besonderheit, denn die Vorkriegsausgabe mit Datum vom 1. Juli 1927 war bereits zum 31. Januar 1936 außer Kurs gesetzt und durch eine silberne 5-Schillingmünze ersetzt worden. Es gab damit streng genommen keine Vorkriegsausgabe dieser Wertstufe. Zudem war der Schein bei seiner Neuausgabe im Dezember 1947 gestalterisch veraltet. Der Entwurf der beiden österreichischen Maler und Grafiker Rudolf Junk (* 23. Februar 1880 in Wien; † 20. Dezember 1943 in Rekawinkel, Niederösterreich) und Karl Sterrer (* 4. Dezember 1885 in Wien; † 10. Juni 1972) stammte aus dem Wettbewerb der OeNB von 1925 zur Gestaltung neuer Banknoten. Dabei war Rudolf Junk für die Ornamente und Karl Sterrer – beide haben auch andere österreichische Banknoten der ersten Republik gestaltet – für die Bilder verantwortlich. Der Schein symbolisiert Technik und Bergbau. Abgebildet ist auf der Rückseite der Eisenerz-Tagebau in Erzberg in der Steiermark, auf der Vorderseite ein junger Mann mit Zirkel und Zeichenbrett. Ornamente und Darstellung sind Ausfluss der Kunstrichtung der Neuen Sachlichkeit, die in den 1920er Jahren auch in Österreich Einzug hielt, 1947 aber bereits überholt war. Die Erstausgabe wurde vermutlich bereits in der zweiten Jahreshälfte 1946 in einer Auflage von 14 Millionen Stück im Offset-Druckverfahren auf Papier ohne Wasserzeichen in der Druckerei für Wertpapiere der OeNB in Wien gedruckt. Im März 1951 beauftragte das Direktorium der OeNB einen Nachdruck von 10 Millionen Stück. Grund dafür war, dass zu diesem Zeitpunkt das Finanzministerium noch keine Ausgabe einer Münze zu 5 Schilling plante. Eine Münze zu 5 Schilling (in Aluminium) wurde dann doch ausgegeben, nämlich ab 25. Oktober 1952, woraufhin die Banknote zu 5 Schilling zum 27. Februar 1954 eingezogen wurde. Sie blieb bis zum 27. Februar 1957 umtauschbar. Auf dem Schein ist weder eine Kontrollnummer noch eine laufende Serie aufgedruckt, wie das bei den anderen österreichischen Banknoten der Zeit üblich war. Den Produktionsschwierigkeiten in der Druckerei für Wertpapiere der OeNB in der Nachkriegszeit geschuldet, schwankt die Farbe der Erstausgabe 1945 erheblich von blaugrün zu schwarzblau. Auch die Papierqualität des Scheines ist mäßig, das Papier hält stärkeren Beanspruchungen nicht stand und reißt bereits nach wenigen Falzungen. Da die Scheine nicht nummeriert sind, lassen sich Farbschwankungen keinem Seriennummern-Bereich zuordnen, eine Seltenheit bestimmter Farbvarianten ist nicht zu ermitteln. Richter[4] berichtet zudem darüber, dass fehlerbedingt auch Scheine ohne Druck auf der Rückseite in Umlauf gekommen sein sollen. 5 Schilling vom 4. September 1945 - Farbvariante schwarzblau. Der Schein zeigt deutlich die schlechte Papierqualität, die Druckfarbe der Hauptplatte bricht in den Knickfalten. Die Note zu 5 Schilling war wichtig, da sie im Zahlungsverkehr die Lücke zwischen der Münze zu 2 Schilling und der im Dezember 1947 erneut ausgegebenen Banknote zu 10 Schilling schloss. Die Kaufkraft des Scheins war nicht sehr hoch, sie halbierte sich inflationsbedingt zwischen seiner Erstausgabe im Dezember 1947 und der Einziehung Ende Februar 1954. Der historische Währungsrechner der OeNB[5] gibt für den Schein für Anfang 1948 eine Kaufkreis von heute EUR 7,33 an, für das Jahr 1954 waren es nur noch EUR 3,44 – beide Eurowerte sind mit Vorsicht zu verwenden, da das Warenangebot seinerzeit nicht mit demjenigen von heute vergleichbar ist. Als Indikatoren für die Kaufkraft des Scheins können ferner dienen, dass ein Kilogramm Brot in Wien 1949 1,90 Schilling, im Juli 1951 jedoch schon 3,60 Schilling kostete[6]. Auch ein Blick auf die Brief- und Telefongebühren gibt interessante Anhaltspunkte: Ab Juli 1951 etwa kostete das Inlandsporto für einen einfachen Brief innerorts 1 Schilling, im Fernverkehr 1,50 Schilling. Für ein dreiminütiges Telefonat von Wien nach Graz waren tagsüber 13,20 Schilling, von 19 Uhr abends bis 8 Uhr morgens 8,70 Schilling[7] zu bezahlen. Festzuhalten bleibt: Der Schein war Klein- und Wechselgeld des täglichen Bedarfs. Entsprechend kommen die Scheine im Sammlermarkt heute in der Regel in gebrauchter Erhaltung vor. Trotz der geringen Kaufkraft gibt es auch von diesem Schein Fälschungen, die sich im Falschgeld-Archiv der Banknoten- und Münzkasse der OeNB, das sich jetzt im Geldmuseum der OeNB befindet, erhalten haben. Neben einer Tuschezeichnung, bei der es sich vermutlich um ein Einzelstück gehandelt haben dürfte, dass nur bei schlechten Lichtverhältnissen in einer Kneipe nach dem Genuss einiger Viertel Wein als Original hätte durchgehen können, sind fotomechanisch hergestellte Fälschungen bekannt geworden, die zumindest eine gute Eindrucksfälschung darstellen. Leider ist nicht überliefert, in welcher Filiale der OeNB diese Scheine vorgelegt wurden, und wo sie aufgetaucht sind. Gefährliche Fälschungen, wie sie etwa von der 100-Schillingnote der Ausgabe 1945 bekannt geworden sind[8], gibt es von der 5-Schillingnote der Ausgabe 1945 nicht. Fälschung einer 5-Schillingnote 1945 Ausgabe 1951 (Vorderseite) - Tuschezeichnung. Quelle: Geldmuseum der OeNB. Fälschung der 5-Schillingnote Ausgabe 1945 Vorder- und Rückseite - fotomechanischer Druck auf dickerem Papier. Quelle: Geldmuseum der OeNB. Obwohl die Kaufkraft eines Geldbetrages von 5 Schilling in Österreich nach Außerkurssetzung des Scheins immer geringer wurde, beschäftige sich die OeNB noch 1955 mit Studien für eine neue Banknote dieser Wertstufe. Im Geldmuseum der OeNB[9] finden sich dazu Skizzen sowie ein Andruck (Bankprobe) einer Vorderseite vom 22. Dezember 1955, die neben Ornamenten das Gesicht eines jungen Mannes in einem Medaillon zeigt. Dabei war man gestalterisch seit Beginn der 1950er Jahre von den sogenannten „Idealköpfen“ auf Banknoten längst abgekommen und hatte sich Porträtabbildungen berühmter Österreicher zugewandt, so wäre das Porträt einer entsprechenden Persönlichkeit passender gewesen. Daneben existiert eine Bleistiftskizze für eine 5-Schillingnote aus demselben Zeitraum mit einem blumengeschmückten Mädchenkopf, die von Roman Hellmann stammte, der die ab 1956 ausgegebenen österreichischen Banknoten gestaltete. Andruck (Bankprobe) der Vorderseite einer Banknote zu 5 Schilling vom 22. Dezember 1955. Abbildungsnachweis: Geldmuseum der OeNB. Skizze der Rückseite einer Banknote zu 5 Schilling, ca. 1955. Abbildungsnachweis: Geldmuseum der OeNB. Bleistiftskizze der Vorderseite einer Banknote zu 5 Schilling von Roman Hellmann, ca. 1955. Abbildungsnachweis: Geldmuseum der OeNB. Für Sammler ist die 5-Schillingnote von 1945 in beiden Varianten (Erstausgabe und Ausgabe 1951) erschwinglich – in guter gebrauchter Erhaltung (VF=very fine) muss man im Handel mit Preisen zwischen 30 und 40 Euro rechnen. In kassenfrischer Erhaltung ist der Schein dagegen selten, hier sind schon ca. 300 Euro anzusetzen. Dr. Sven Gerhard Anmerkungen Pick 121, Richter (Papiergeld Spezialkatalog Österreich 1759-2010, Salzburg 2010) 273, Kodnar/Künstner (Katalog der österreichischen Banknoten, 3. Auflage Wien 2018), 228, The Banknote Book B225 Dazu Dr. Sven Gerhard, Der Geldumtausch in Österreich im Dezember 1947, https://www.geldscheine-online.com/post/der-geldumtausch-in-%C3%B6sterreich-im-dezember-1947-aus-3-wird-1. Pick 126, Richter 283, Kodnar/Künstner 238, The Banknote Book B230, Rudolf Richter, Papiergeld Spezialkatalog Österreich 1759-2010, Salzburg 2010, S. 138 https://finanzbildung.oenb.at/docroot/waehrungsrechner/#/ http://www.wirgratulieren.at/index.php?kid=20&p_a_sort=1&p_a_sort_d=1&persoenliche_autor_nachnahme=0&persoenliche_zeitraum_decade=0&persoenliche_online_datum=0&a_s=8 https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1951_167_0/1951_167_0.pdf S. dazu Dr. Sven Gerhard, Aus privaten Sammlungen: Eine gefährliche Fälschung, https://www.geldscheine-online.com/post/aus-privaten-sammlungen-eine-gef%C3%A4hrliche-f%C3%A4lschung Referenz G 022a

  • Aus privaten Sammlungen: 10 Thaler der Preussischen Hauptverwaltung der Staatsschulden von 1870

    Bei Ausbruch des Deutsch-Französischen Kriegs 1870 wurden auf Initiative des Norddeutschen Reichstags Darlehenskassen des Norddeutschen Bundes mit 30 Millionen Thaler Darlehenskassenscheinen ausgestattet, wovon 29.651.000 Thaler ausgegeben wurden, zu denen auch der vorliegende 10-Thaler-Schein gehört. Zweck der Darlehnskassen war es, Darlehen gegen Verpfändung von Waren oder Schuldverschreibungen an Handel und Gewerbe zu gewähren, um einem Kreditmangel vorzubeugen. Die Verwaltung der Darlehenskassen übernahm die Preußische Bank, unter Leitung des Finanzministers. Die Scheine wurden nach dem Ende des Kriegs ordnungsgemäß eingezogen und vernichtet. [1] In dem „Münz-, Maass- und Gewichtsbuch“ von Friedrich Noback [2] heißt es hierzu: „Ein Papiergeld des Norddeutschen Bundes waren die Darlehnskassenscheine dieses Bundes zu 25, 10 und 5 Thalern (nicht mit den preussischen Darlehnskassenscheinen zu verwechseln), welche auf Grund des Gesetzes vom 21. Juli 1870 den nach Maassgabe des nämlichen Gesetzes errichteten vormaligen Darlehnskassen übergeben wurden, um damit Vorschüsse gegen Unterpfand auf kurze Frist zu gewähren, und vom 1. August 1870 datirt waren…. Sie hatten freien Umlauf und wurden bei allen Bundeskassen, sowie bei allen öffentlichen Kassen der Bundesstaaten zum Nennwerthe in Zahlung angenommen. Nach Erfüllung des Zwecks der Darlehnskassen, spätestens in drei Jahren (somit bis 21. Juli 1873), sollten alle Darlehnskassenscheine wieder eingezogen werden. Ende April 1872 waren noch für 1.183.250 Thaler derselben in Umlauf. Die Hauptverwaltung der Darlehenskassen kündigte unter dem 7. November 1871, der Finanzminister unter dem 8. desselben Monats die Einziehung und Einlösung der Scheine an. Einlösungsstellen waren alle norddeutschen Bundeskassen; die preussische Hauptverwaltung der Staatsschulden in Berlin löste ausschliesslich die Stücke zu 25 Thalern ein.“ Die Scheine wurden offensichtlich sehr zügig eingezogen. In einer amtlichen Übersicht über die Ausgabe von Staatspapiergeld der Staaten des Deutschen Reichs Stand Oktober 1872 sind die Darlehnskassenscheine von 1870 nicht mehr aufgeführt. [3] Objekttyp: Darlehns-Kassenschein Sammlung: Sammlung Hensengerth Authentizität: Original Land/Region/Ort: Norddeutscher Bund, Königreich Preußen, Berlin Emittent: Preussische Hauptverwaltung der Staatsschulden Nominal: 10 Thaler Datierung: 1. August 1870 Vorderseite: Bekröntes Wappenschild des Norddeutschen Bundes (schwarz-weiß-rotes Wappen) mit "wilden Männern" als Schildhalter. Die die Darlehns-Kassenscheine der Preussischen Hauptverwaltung der Staatsschulden laut Gesetz vom 21. Juli 1870 als Ausgabe des Norddeutschen Bundes galten, zeigen sie auch das Wappen dessen Wappen und nicht das Wappen von Preußen. Rückseite: Text und Wertzahl in farbiger Guilloche. Unterschriften: Wedell | Löwe | Meinecke | Eck Material: Papier ohne Wasserzeichen, mit Prägestempel (Wappen). Format: 128 mm x 79 mm Nummerierung: Lit. E, No 116930 Druck: Preußische Staatsdruckerei, Berlin. Zitate: G/K 297 (Grabowski/Kranz: Das Papiergeld der altdeutschen Staaten, 1. Auflage 2020) A 230 (Pick/Rixen: Papiergeld-Spazialkatalog Deutschland, 3. Auflage 1998) S423 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I – Specialized Issues) Dr. Bernd Sprenger Anmerkungen Quelle: Darlehnskassen, von W. Lotz, in: Handwörterbuch der Staatswissenschaften, 2. Auflage, 3. Bd., Jena 1900, S. 117 - 120. 2. Auflage, Leipzig 1879, S. 265. Siehe Anlage I. zum Gesetzentwurf betr. die Ausgabe von Reichskassenscheinen, Nr. 70 der Drucksachen des Reichstags, 1874, abgedruckt z.B. bei Herbert Rittmann, Deutsche Geldgeschichte 1484-1914, München 1975, S. 1057 - 1061. Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com. Literaturempfehlung: Grabowski/Kranz. Das Papiergeld der altdeutschen Staaten Geldscheine der Staaten auf dem Gebiet des 1871 gegründeten Deutschen Reichs von den Anfängen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts 1. Auflage 2020 Battenberg Verlag ISBN: 978-3-86646-188-8 Format 17 x 24 cm 344, durchgehend farbig Preis: 49,90 Euro Zur Leseprobe Bestellung über den Verlags-Shop

  • Rumänien ehrt Eugeniu Carada mit einer Gedenkbanknote

    Am 14. September 2026 hat die Rumänische Nationalbank eine Polymer-Gedenkbanknote ausgegeben, die Eugeniu Carada, dem Gründer der Rumänischen Nationalbank, gewidmet ist. Der Nennwert der neuen Ausgabe beträgt 100 Lei. Für Sammler werden sowohl Einzelbanknoten als auch ein ungeschnittener Viererblock angeboten. Eugeniu Carada (1836 – 1910) war ein rumänischer Wirtschaftswissenschaftler, Schriftsteller und Gründer der Rumänischen Nationalbank im Jahr 1880. Diese Gedenkbanknote wurde anlässlich seines 190. Geburtstags herausgegeben. Auf der Vorderseite sind rechts das Porträt und die Unterschrift von Eugeniu Carada abgebildet. In der Mitte ist im Hintergrund die Schalterhalle im Alten Palast der Rumänischen Nationalbank (NBR) zu sehen, davor ein Adler und ein verziertes Wappenschild mit dem NBR-Logo. Das Staatswappen Rumäniens befindet sich oben links. Die Unterschriften des Gouverneurs und des Hauptkassiers finden sich unten in der Mitte. Die Banknote trägt das Datum „14. September 2026“, das genaue Datum, an dem sie in Umlauf kommt. Die Rückseite zeigt eine Abbildung des Alten Palasts der Rumänischen Nationalbank. Im Hintergrund ist der Ratssaal der Rumänischen Nationalbank abgebildet. Die Banknote weist folgende Sicherheitsmerkmale auf: Ein komplexes, vertikales, transparentes Fenster mit einem mehrfarbigen Porträt von Eugeniu Carada links; oben ein stilisiertes Element, das von der ersten 20-Lei-Banknote inspiriert ist, die 1881 von der NBR ausgegeben wurde; sowohl im oberen als auch im unteren Teil ein mehrfarbiges, stilisiertes grafisches Element (Kamee), das unter UV-Licht in zwei Farben (Vivid Colour) – Gelb und Blau – fluoresziert. Zwei „Wasserzeichen“-Elemente: die Vorderseite der Medaille „Danube Crossing“, die Eugeniu Carada von König Carol I. verliehen wurde, sowie das NBR-Logo; beide sind sichtbar, wenn man die Banknote gegen das Licht hält. Ein magnetischer Sicherheitsfaden, auf dem der Mikrotext „CARADA“ in Negativdarstellung zu sehen ist, der aus vier verschiedenen Richtungen lesbar ist. Über dem Porträt befindet sich ein Element, das mit optisch variabler magnetischer Druckfarbe (OVMI SPARK®) gedruckt ist und bei Neigung der Banknote von Gold zu Grün wechselt. Ein Prägemerkmal innerhalb des auf der Rückseite aufgedruckten stilisierten Elements ist von der ersten 20-Lei-Banknote inspiriert, die 1881 von der NBR ausgegeben wurde. Der Nennwert „LEI UNA SUTĂ“ unten in der Mitte ist in optisch variabler Druckfarbe gedruckt, die beim Kippen der Banknote von Gold zu Grün wechselt. Ein überlagerndes Bild auf Vorder- und Rückseite: Eine stilisierte Darstellung eines dekorativen Elements im Alten Palast der Nationalbank von Rumänien wird sichtbar, wenn die Banknote gegen das Licht gehalten wird. Lasermikroperforationen mit dem Nennwert „100“ befinden sich vertikal in der Mitte. In den freien Bereichen links und rechts sind Muster zum Schutz vor Scannen und Kopieren integriert, ebenso wie ein durch eine versetzte Regenbogenfärbung gesichertes Motiv. Sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite der Banknote sind verschiedene Mikrotexte zu finden. sowie verschiedene weitere Sicherheitsmerkmale. Die Banknote wurde in einer Mappe mit Umschlag und Texten in Rumänisch, Englisch und Französisch ausgegeben. Jeder ungeschnittene Viererblock wurde zusammen mit einem Echtheitszertifikat in einem Gedenkumschlag ausgegeben. Die Auflage beträgt 16.000 Einzelbanknoten und 1.000 ungeschnittene Viererblöcke. Jede Einzelbanknote im Folder wurde für 240 Lei inklusive Mehrwertsteuer verkauft. Jeder ungeschnittene Viererblock wurde für 840 Lei inklusive Mehrwertsteuer und Echtheitszertifikat angeboten. Die Einzelbanknoten und ungeschnittenen Blöcke wurden über die Regionalfilialen der Rumänischen Nationalbank in Bukarest, Cluj-Napoca, Constanța, Craiova, Iași und Timișoara vertrieben. Sie waren ab dem 15. September 2026, einen Tag nach dem offiziellen Ausgabedatum, erhältlich. Informationen zum Erwerb dieser numismatischen Artikel fand man auf der Website der Rumänischen Nationalbank im Bereich „Numismatik“. Donald Ludwig (polymernotes.com)

  • Österreich-Ungarn – Geschichte einer Währungstrennung, Teil 2

    Die Abstempelung der Noten der Oesterreichisch-ungarischen Bank im Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen Aus dem früheren Königreich Serbien, dem Fürstentum Montenegro und den ehemaligen österreichischen Gebieten Kroatien, Slovenien, Dalmatien, Krain und Teilen der Steiermark, Bosnien, der Herzegovina, sowie weiteren Teilen Ungarns (die Komitate Bács-Bodrog, Torontál, Teile von Baranya, Temes, Krassó Szöreny und Zala) sowie einem bulgarischen Grenzstreifen entstand am 1. Dezember 1918 das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen. Auf dem Territorium des neuen Staates liefen die verschiedensten Zahlungsmittel um: serbische Dinara, montenegrinische Perper, österreichisch-ungarische Kronen, bulgarische Leva, deutsche Mark – etwa einhundert verschiedene Noten und Münzen. Daher war eine der ersten Aufgaben, das Zahlungsmittel-Wirrwarr zu beseitigen und eine einheitliche Währung zu schaffen. Als ersten Schritt ordnete der Finanzminister am 12. Dezember 1918 die Abstempelung der umlaufenden Kronen-, Leva- und Mark-Scheine an.[1] Gemäß der Anordnung musste das Papiergeld von den Besitzern bei näher bezeichneten Stellen, vorgelegt werden. Hier wurde der Notenbetrag im Ausweis des Einreichers eingetragen und die Geldscheine mit einem Stempelabdruck versehen. Die 10- bis 1000-Kronen-Noten erhielten zusätzlich eine laufende Nummer, die mit Tinte vermerkt wurde. Damit sollte nicht etwa die Note neu nummeriert, sondern nur der eingelieferte Posten gekennzeichnet werden.[2] Schließlich wurde die Summe der vorgelegten Scheine in einem Register festgehalten. Von der Kennzeichnung ausgeschlossen waren die Noten zu 20 Kronen – II. Auflage – sowie die Noten zu 25, 200 und 10.000 Kronen. Sie wurden nicht als Zahlungsmittel anerkannt. Auch die Einfuhr österreichisch-ungarischer Kronen-Noten wurde strengstens verboten. Abb. 1: Oesterreichisch-Ungarische Bank, 2 Kronen, 1. März 1917, Vorderseite mit Stempel von „Lubljana“ (Laibach). Abb. 2: Oesterreichisch-Ungarische Bank, 2 Kronen, 1. März 1917, Vorderseite mit Stempel. Abb. 3: Oesterreichisch-Ungarische Bank, 20 Kronen, 2. Januar 1913, Vorderseite mit Stempel. Abb. 4: Oesterreichisch-Ungarische Bank, 20 Kronen, 2. Januar 1913, Vorderseite mit Stempel, zusätzlich mit Zählstempel und Jahreszahl 1919. Abb. 5: Oesterreichisch-Ungarische Bank, 100 Kronen, 1. Januar 1912, Rückseite mit Stempel und Zählstempel. Abb. 6: Oesterreichisch-Ungarische Bank, 100 Kronen, 1. Januar 1912, Vorderseite mit Stempel. Aufgrund der Vielzahl von Stellen, die bei der Aktion aktiv mitwirkten, sind verschiedene Arten von Stempeln zu unterscheiden:[3] (A) Runder Stempel (Durchmesser 33 mm); mit dem Wappen des Königreichs und Aufschrift des Finanzministeriums: MИНСTAРСTВO ФИНAНСИJA KRAЉEВСTВA [SHS] СРБA, XРВATA И СЛOВEНAЦA (MINISTARSTVO FINANSIJA KRALJEVSTVA SHS, SRBA, HRVATA I SLOVENACA); Stempelfarbe schwarz, maschinell angebracht. Keller merkt zu diesem Stempel an: „Dieser Aufdruck ist offenbar in Wien für Südslavien hergestellt worden, denn … [sie] tragen .. den Druckfehler KRAЉEВСTВA statt KPAЉEВСTВA, der wohl nur auf nichtserbischem Sprachgebiet entstehen konnte. Er findet sich genau gleichmäßig auf allen bekannten Werten dieser Reihe. Ein Datum ist auf den Scheinen nicht angegeben, aber wir können sie doch auf das Jahr 1919 bestimmen. … Die Aufdrucknoten finden wir nirgends amtlich erwähnt. Sie hätten eigentlich die Abstempelung unnötig gemacht. Ob der Druckfehler verhindert hat, dass man sie allgemein in Umlauf setzte?“[4] (B) Runder Stempel (Durchmesser 42 mm), mit kleinem Wappen des Königreichs in der Mitte und Aufschrift: MинисTaрсTвo финaнсиja Бр. … Жигoсaњe нeприjaTeљсKoг нoвцa (MINISTARSTVO FINANSIJA BR … ŽIGOSANJE NEPRIJATELJSKOG NOVCA = Finanzministerium Nr. … Bestempelung von feindlichem Geld). Stempelfarbe schwarz, violett oder rot; von Hand angebracht. (C) Runder Stempel (Durchmesser 42 mm); mit kleinem Wappen des Königreichs in der Mitte und Aufschrift: KOMISIJA ZA SPROVODENJE VALUTNE REFORME KRALJEVSTVA S.K.S. BEOGRAD (Kommission zur Durchführung der Währungsreform des Königreichs S.K.S. Belgrad) bzw. mit ähnlichen Aufschriften. Stempelfarbe violett; von Hand angebracht. (D) Andere Stempel von Banken, Postämtern, Militärbehörden, Kirchengemeinden Gerichtsstellen, Gemeinden, Bezirken usw. Verschiedene Formen, Größen und Stempelfarben. Laut offiziellem Bericht vom 31. Januar 1919 wurden Scheine im Wert von insgesamt 5.323 Millionen Kronen, etwa 50 Millionen bulgarische Leva und eine geringe Menge deutscher Mark bestempelt.[5] Abb. 7.1: Bulgarische Notenbank, o. D. (1916), 1 Leva, Vorderseite. Abb. 7.2: Bulgarische Notenbank, o. D. (1916), 1 Leva, Rückseite mit Stempel. Abb. 8.1: Darlehenskassenschein, 12. August 1914, 1 Mark, Vorderseite. Abb. 8.2: Darlehenskassenschein, 12. August 1914, 1 Mark, Rückseite mit Stempel Zagubinja. Der Artikel 206 des Friedensvertrags von St. Germain forderte die Abstempelung der Banknoten der Oesterreichisch-ungarischen Bank durch die Nachfolgerstaaten. So kam es, dass die jugoslawische Regierung die erste Abstempelung nur als statistische Maßnahme ansah und als nicht verbindlich erklärte. Am 5. November 1919 wurde daher eine neue, zweite Abstempelung für die Kronen-Noten angeordnet. Begründet wurde dies auch damit, dass „ein grosser Teil der ersten Stempel .. gefälscht gewesen [seien]. Fast die Hälfte war unlesbar! Viele Städte benutzten mehrere Stempel, was auch die Übersicht erschwerte. Schwach ausgefallene Stempel waren mit Kopierstift nachgezogen worden. Auch Münzabdrucke waren als Stempel angebracht worden – nämlich auf ungestempelt gebliebenen Scheinen, deren Ungültigkeit man dadurch verhindern wollte.“[6] Abb. 9.1: Oesterreichisch-Ungarische Bank, 10 Kronen, 2. Januar 1904, Vorderseite mit Marke und Stempelentwertung. Abb. 9.2: Oesterreichisch-Ungarische Bank, 10 Kronen, 2. Januar 1904, Rückseite mit Stempel der ersten Stempelung. Abb. 10: Oesterreichisch-Ungarische Bank, 100 Kronen, 2. Januar 1912, Vorderseite mit Marke und Stempelentwertung, sowie Stempel A der ersten Stempelung. Abb. 11.1: Oesterreichisch-Ungarische Bank, 1000 Kronen, 2. Januar 1902, Vorderseite mit Marke und Stempelentwertung. Abb. 11.2: Oesterreichisch-Ungarische Bank, 1000 Kronen, 2. Januar 1902, Rückseite mit Stempel der ersten Stempelung. Abb. 12.1: Oesterreichisch-Ungarische Bank, 1000 Kronen, 2. Januar 1902, Vorderseite mit Marke und Stempelentwertung, sowie Stempel „Falsum" (Fälschung). Abb. 12.2: Oesterreichisch-Ungarische Bank, 1000 Kronen, 2. Januar 1902, Rückseite mit Stempel der ersten Stempelung. Die zweite Abstempelung sollte in der Zeit vom 13. November bis 15. Dezember 1919 stattfinden. Scheine zu 10, 20, 50, 100 und 1000 Kronen mit als echt anerkannten Stempeln sollten nochmals gestempelt werden. Nicht gestempelte, falsch gestempelte Noten, sowie 1 -und 2-Kronen-Scheine sollten nicht nochmals gestempelt werden. Die neue Abstempelung sollte durch die Filialen der Oesterreichisch-ungarischen Bank und einer Anzahl anderer Banken erfolgen. Die neue Stempelung begann am 25. November, in Bosnien am 3. Dezember 1919 und bestand nun darin, dass auf die Noten eine Marke aufgeklebt wurde, die durch einen Stempel der ausführenden Kasse entwertet wurde. Von den eingereichten Noten wurden 20 Prozent gegen Quittung einbehalten. Die Quittungen sollten bis 1930 in Dinara ausgezahlt und mit 3 Prozent verzinst werden. Nach einer Anordnung des Finanzministers begann ab 30. Januar 1920 der Umtausch der Noten zu 20, 50, 100 und 1000 Kronen auf dem Gebiet Serbiens und Montenegros und ab 7. Februar 1920 in den übrigen Gebieten. Nach mehreren Verlängerungen wurde der Umtausch gegen das neue Staatspapiergeld zu ½, 1, 5, 10, 20, 100 und 1000 Dinara am 3. Juni 1920 beendet. Durch Beschluss des Ministerrates vom 20. Dezember 1919 war die Parität der Krone zum Dinar im Verhältnis 4:1 festgesetzt worden. Derselbe Beschluss sah einen zusätzlichen Aufdruck des Kronenwertes auf den neuen Dinar-Noten vor. Abb. 13.1: SHS, 1. Februar 1919, ½ Dinara = 2 Kronen, Vorderseite. Abb. 13.2: SHS, 1. Februar 1919, ½ Dinara = 2 Kronen, Rückseite. Abb. 14.1: SHS, o. D., 10 Dinara = 40 Kronen, Vorderseite. Abb. 14.2: SHS, o. D., 10 Dinara = 40 Kronen, Rückseite. Abb. 15.1: SHS, o. D., 20 Dinara = 80 Kronen, Vorderseite. Abb. 15.2: SHS, o. D., 20 Dinara = 80 Kronen, Rückseite. Die in Zagreb, Paris und Prag gedruckten Geldscheine erhielten ab 2. Januar 1920 den entsprechenden Aufdruck in Belgrad. Hier geschah beim kyrillischen Aufdruck ein Fehler. Obwohl es auf ihnen „4 KURNE“ statt „4 KRUNE“ hieß, wurden sie am 21. Februar 1920 in Umlauf gesetzt. Die kleineren Nennwerte zu einer, zwei und zehn Kronen blieben noch bis Ende des ersten Quartals 1922 im Umlauf und wurden dann in Scheine zu ¼ Dinar umgetauscht. Insgesamt 5.121,6 Millionen Kronen wurden so aus dem Verkehr gezogen.[7] Uwe Bronnert Fortsetzung folgt! Anmerkungen Željko Stojanvoč, Papirni Novac Srbije i Jugoslavije – Das Papiergeld Serbiens und Jugoslawiens – Paper Money of Serbia and Yugoslavia, Belgrad 1996, S. 82. Andere Autoren nennen andere Termine. Dr. Arnold Keller, Die Abstempelung der österreichisch-ungarischen Banknoten 1918 – 1920, Berlin-Wittenau 1962, S. 22. Željko Stojanvoč, S. 83. Dr. Arnold Keller, S. 21. Željko Stojanvoč, S. 82. Dr. Arnold Keller, S. 50. Željko Stojanvoč, S. 87.

  • Samoa ehrt die verstorbene Königin Elisabeth II. in ihrem 100. Geburtsjahr

    Am 10. September 2026 würdigte die Zentralbank von Samoa das Leben und Vermächtnis der verstorbenen Königin Elisabeth II. mit einer limitierten, im Hochformat gestalteten Gedenkbanknote, die als gesetzliches Zahlungsmittel gilt. Die 100-Tālā-Note erinnert an den 100. Geburtsjahr der Königin, die 1926 geboren wurde. Elisabeth und Prinz Philip besuchten am 11. Februar 1977 im Rahmen ihrer Silberjubiläums-Reise das damalige Westsamoa. Von Samoas Staatsoberhaupt Malietoa Tanumafili II. begrüßt, wurde ihre Ankunft mit großen Feierlichkeiten begangen und gilt bis heute als eines der bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte Samoas: der erste Besuch eines regierenden britischen Monarchen in (West)samoa. Der Nennwert von 100 Tālā wurde gewählt, um an ihr 100. Geburtsjahr zu erinnern. Auf beiden Seiten der Banknote werden königliche Motive mit Sehenswürdigkeiten und Naturlandschaften kombiniert, die eng mit der nationalen Identität Samoas verbunden sind. Auf der Vorderseite wird die Königin mit drei außergewöhnlichen Porträts gewürdigt, die ihr Leben anhand von Fotografien aus ihrer Kindheit, ihrer Jugend und ihrer späteren Regierungszeit nachzeichnen. Vor allem ist in der Mitte rechts der ikonische Stich von Edwin H. Gunn nach dem Foto von Marcus Adams aus dem Jahr 1934 zu sehen, das auf der kanadischen 20-Dollars-Banknote von 1935 abgebildet war. Dieses Bild zeigt eine unbeschwerte und fröhliche achtjährige Prinzessin. Ergänzt wird ihr Kindheitsporträt durch Gravuren einer Fotografie von Yousuf Karsh aus dem Jahr 1951 (in der Mitte links) der damaligen Prinzessin sowie einer Aufnahme von Bill Ingalls aus dem Jahr 2007 (oben) der Königin in ihren späteren Jahren. Im Hintergrund in der Mitte links ist die restaurierte und erweiterte Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis zu sehen, eine der ältesten Kirchen Samoas. Sie ist eine Hommage an den starken christlichen Glauben des samoanischen Volkes. Im oberen Hintergrund der Banknote ist eine Waldszene abgebildet. Verlockend warme, blaue Meereswellen tragen eine grüne Meeresschildkröte, die in den Gewässern Samoas häufig anzutreffen ist, sowie ein Auslegerkanu (vaʻa), das an die entscheidende Rolle erinnert, die das vaʻa bei der Migration, der Fischerei und der Kultur dieser Pazifiknation spielte. Das Monogramm der Königin ist in der Mitte rechts zu sehen, das Wappen Samoas unten in der Mitte links. Die Gouverneurin der Bank of Samoa, Maiava Atalina Ainuu-Enari, hat die Banknote unterzeichnet. Unter der Unterschrift befindet sich der Gedenktext „COMMEMORATING THE 100TH BIRTH ANNIVERSARY OF QUEEN ELIZABETH II“ („ZUM 100. GEBURTSJAHR VON KÖNIGIN ELISABETH II.“). Im Hintergrund sind zudem traditionelle Lapita-Muster zu sehen, die auf originalen Lapita-Töpferwaren basieren, die in Samoa gefunden wurden. Die Originalphotos der drei Porträts auf der Vorderseite. Der Stich der Prinzessin erschien zuerst auf dieser Banknote. Die Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis (links) und die grüne Meeresschildkröte (rechts). Auf der Rückseite sind die Königin, Prinz Philip und Malietoa Tanumafili II. abgebildet, die alle traditionelle samoanische Halsketten (ʻula) tragen. Malietoa Tanumafili II. war seit der Unabhängigkeit Samoas im Jahr 1962 bis zu seinem Tod im Jahr 2007 „O le Ao o le Malo“ (Staatsoberhaupt) von Samoa. Die Abbildungen auf der Banknote stammen von Originalfotos des historischen Besuchs im Jahr 1977. Die Inselvegetation und die spektakulären Fuipisia-Wasserfälle auf der Insel Upolu im Hintergrund unterstreichen die natürliche Schönheit der Inseln. Unten links segelt die „De Arend“ (der Adler) durch die Wellen. Dieses Segelschiff war das Flaggschiff des Niederländers Jacob Roggeveen, dem die Entdeckung Samoas durch Europäer im Juni 1722 zugeschrieben wird – nicht lange nach seiner Entdeckung der Osterinsel zwei Monate zuvor. Diese Darstellung auf der Banknote ist eine besondere Hommage an die Niederlande, wo die Banknote von Royal Joh. Enschedé gedruckt wurde. Die Ruine der Kirche der London Missionary Society (unten rechts) im Sale’aula-Lava-Feld auf Savai’i erinnert an die vulkanischen Anfänge Samoas. Sie entstanden während der Eruptionen des Mount Matavanu in den Jahren 1905–1911, als erstarrte schwarze Lava durch die offenen Torbögen und Fenster der Kirche floss. Das Christentum in Samoa hatte 1830 auf der Insel Savai’i seinen Anfang genommen, als Reverend John Williams von der London Missionary Society in Sapapali’i landete. Im Hintergrund sind zudem traditionelle Lapita-Muster zu erkennen. Originalbilder vom 11.02.1977 auf Samoa. Fuipisia-Wasserfälle auf Upolu (links) und die Ruine der LMS-Kirche auf Savai'i (rechts). Die samoanische Plumeria. Die Banknote misst 140 × 72 mm. Das transparente Fenster zeigt die samoanische Plumeria, die Schönheit, Charme und Anmut symbolisiert. Zu den weiteren Sicherheitsmerkmalen zählen Mikrotext und UV-Lumineszenz auf beiden Seiten der Banknote. Die neue Gedenkbanknote wurde auf dem PolySecure®-Polymersubstrat von Q&T Hi-Tech Polymer gedruckt, einem Unternehmen mit Sitz in der Nähe von Hanoi, Vietnam. PolySecure® basiert auf einem firmeneigenen Polymerkern mit kontrollierter Opazität, Oberflächenbehandlung und transparenten Fensterbereichen. Die Architektur ist so konzipiert, dass sie offensichtliche optische Merkmale, verdeckte maschinenlesbare Elemente und bestehende Arbeitsabläufe in der Banknotenproduktion unterstützt. Erfahren Sie HIER mehr über dieses neue Polymersubstrat. Die Gedenkbanknote ist weltweit erst die sechste Banknote, die auf PolySecure® gedruckt wurde. Die anderen fünf sind die vier vietnamesischen Polymerbanknoten mit niedrigem Nennwert aus den Jahren (20)24 und (20)25 sowie die kürzlich ausgegebene 50-Dobras-Gedenkbanknote von São Tomé und Príncipe, HIER im Blog präsentiert.. Die Vorderseite wurde im Sechsfarben-Offsetdruckverfahren gedruckt, einschließlich eines Regenbogen-Effekts (Iris-Effekt). Das Design und die künstlerische Leitung übernahmen Christian David Petermann und Mike Vos von Enschedé. Die neuen Porträtgravuren auf der Vorderseite wurden von dem renommierten schwedischen Banknotenkünstler und Graveur Martin Mörck (geb. 1955 in Göteborg, Schweden) handgraviert, dessen Arbeit in der Banknoten- und Sicherheitsdruck-Branche international anerkannt ist. Zusätzlich wurde im Siebdruckverfahren eine spezielle irisierende, transparente Farbe auf die Meereswellen aufgetragen. Dieses Merkmal hebt Elemente der Meereswellen hervor und erzeugt einen attraktiven visuellen Effekt, wenn die Banknote aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird. Die Rückseite wurde ebenfalls im Sechs-Farben-Offsetdruck gedruckt, wobei ein Regenbogenmerkmal als Teil des Gesamtdesigns integriert wurde. Für die ersten 1.000 Banknoten ist zudem eine Gedenkmappe erhältlich. Diese Gedenkbanknote ist nicht für den allgemeinen Umlauf bestimmt. In ihrer offiziellen Pressemitteilung hat die Zentralbank von Samoa die Öffentlichkeit gebeten, sich für weitere Informationen an die Zentralbank zu wenden. Technische Daten: Herausgeber: Zentralbank von Samoa Ausgabejahr: 2026 Nennwert: 100 Tālā Auflage: 20.000 Stück Kontrollnummerierung: QEII 00001 – 20000 „Specimen“-Scheine: 100 Stück Ungeschnittene Blöcke zu je 8 Banknoten, 125 Blöcke Banknotengröße: 140 x 72 mm Material: PolySecure™ von Q&T Hi-Tech Polymer, Hoa Lac Hi-Tech Park, Vietnam Mikrotext und UV-Motive Keine Austauschnoten („Replacement“-Noten) Druckerei: Royal Joh. Enschedé, Haarlem, Niederlande (Teil von Authentix) Donald Ludwig (polymernotes.com)

  • Aus dem Archiv: Banknotenfälscher

    Der Kampf an der Falschgeldfront vor dem "Mauerbau" im "Kalten Krieg" – Ein Lehrstück zur Falschgeldbekämpfung in der frühen DDR. Das Herstellen von Falschgeld ist ein schweres Verbrechen, das in hohem Grade gesellschaftsgefährlich ist, und deshalb unsere größte Aufmerksamkeit erfordert. Die Analyse derartiger Straftaten zeigt, daß der Herstellung von Falschgeld im wesentlichen zwei Tatmotive zugrunde liegen. Einmal handelt es sich bei den Tätern um Menschen, die diese Verbrechen zum Zwecke persönlicher Bereicherung durchführen, und zum anderen um solche, die im Auftrage der Feinde unseres Arbeiter- und-Bauern-Staates versuchen, unseren sozialistischen Aufbau zu hemmen. So wurde z. B. im Prozeß gegen den Agenten Burianek u. a. im Jahre 1952 durch das Oberste Gericht nachgewiesen, daß diese Gruppe zur Finanzierung ihrer Untergrundorganisation über eine Million DM Falschgeld herstellen und in unsere Republik einschleusen wollte. Im Gegensatz zu den sozialistischen Staaten stellen in den Ländern des Kapitalismus, also auch in der deutschen Bundesrepublik, Fälschungen von Zahlungsmitteln besonders typische Verbrechen dar. Diese Tatsache liegt im kapitalistischen Wirtschaftssystem begründet, weil die dort herrschenden Verhältnisse manche Menschen veranlassen, raffinierte Verbrechen zu begehen, was auch in der Herstellung von Falschgeld seinen Ausdruck findet. Besonders charakteristisch für diese Feststellung ist folgender Fall: Der Fotografengehilfe W. Berg, wohnhaft in einer westberliner Laubenkolonie, konnte als Hersteller und Verbreiter mehrerer Nachbildungen von Mark der westdeutschen Bank Deutscher Länder und der Deutschen Notenbank (DDR) festgenommen werden. B. besaß in Westberlin eine Fälscherwerkstatt, in der fast alle seine Familienangehörigen mit der Herstellung und Verbreitung von Falschgeld beschäftigt waren. Die Lebensbedingungen dieser Familie waren erbärmlich. Infolge langjähriger Arbeitslosigkeit mehrerer Familienangehöriger, die während dieser Zeit auch keine Unterstützung bekamen, war die Familie bei Geschäftsleuten arg in Schulden geraten. Ws wurden die ärmlichsten Verhältnisse festgestellt. Um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, hatte diese Fälschergruppe in primitiver Art und mit wenigen Mitteln Falschgeld hergestellt. Die kapitalistischen Wirtschaftsverhältnisse führten sie auf die Bahn des Verbrechens. In Westdeutschland kommen auf je 100 000 Einwohner allein im Jahr 1955 insgesamt 12 Fälle von Falschgeldverbreitung. Auf dem Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik wurden seit 1948 insgesamt siebenundzwanzig verschiedene Nachbildungen von West-Mark mit über 600 Banknoten und bei Münzfälschungen 81 Fälschungsklassen mit über 1800 Falsifikaten registriert. Auf Grund einer übergroßen Zahl von Nachahmungen sah sich die Bank Deutscher Länder bereits 1949/50 gezwungen, mehrere Notenserien von 50-, 20- und 5-Mark-Scheinen außer Kurs zu setzen, die erst im Jahre 1948 in umlauf gebracht worden waren. Aber auch die neu herausgegebenen Werte wurden wiederum gefälscht. Im Juni 1956 mußten außerdem verschiedene Notenserien von Hundertmarkscheinen aus dem Verkehr gezogen werden, da diese "Blüten" in großer Anzahl vornehmlich in Westberlin kursierten. Anfang des Jahres 1955 gelang es der westdeutschen Kriminalpolizei, einen Fälscherring auszuheben. Die Täter hatten "50-Mark-Blüten" hergestellt, die echten Banknoten kaum nachstanden. Der Fälscher hatte zusammen mit weiteren Tätern vier Jahre lang Banknoten der Bank Deutscher Länder hergestellt und für über 50 000 Westmark Falsifikate verbreitet. Im Gegensatz zur Bonner Bundesrepublik gibt es bei uns auf diesem Gebiet nur eine geringe Kriminalität. Abgesehen von wenigen, nur als Einzelexemplare aufgetretenen Handzeichnungen, die aufgrund ihrer Primitivität nicht erwähnenswert sind, wurden seit 1948 13 Fälle von Fälschungen der Mark der Deutschen Notenbank festgestellt. Einen der gefährlichsten Banknotenfälscher gelang es im Jahre 1952 festzunehmen. Er hatte eine in jahrelanger Arbeit entwickelte und hinsichtlich der Qualität äußerst gefährliche Nachbildung in Umlauf gebracht. Dem Fälscher war es geglückt, innerhalb von 14 Tagen 3000 Falsifikate von 20-DM-Noten umzusetzen. Dieser Fall zeigte, daß es bei auftretenden Fälschungen notwendig ist, unverzüglich mit der Verbrechensbekämpfung zu beginnen, auch wenn nur eine geringe Verbreitung erfolgt oder die Nachahmung sehr plump erscheint. Jeder Fälscher ist bestrebt, seine Falsifikate fortlaufend zu verbessern, um eine Fälschung zu schaffen, die den echten Noten sehr nahe kommt und im allgemeinen für den Laien als Falsifikat nicht erkennbar ist. Das gelingt allerdings nur in den wenigsten Fällen. Kaum ein anderer Verbrecher kalkuliert in seine Straftaten die Unachtsamkeit oder Gleichgültigkeit der Mitmenschen in solche starkem Maße ein wie der Banknotenfälscher. Er weiß, daß er bei der Verbreitung des Falschgeldes ständig der Gefahr ausgesetzt ist, daß seine Fälschungen erkannt werden. Deshalb ist er auch bestrebt, die ihm durch die Herstellung entstandenen Unkosten schnell zu decken und darüber hinaus einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen. Er bringt daher meist erst dann größere Mengen Falschgeld in Umlauf, wenn er eine einigermaßen gute Fälschung geschaffen hat. Banknotenfälscher Berg in seiner Werkstatt. Die Fälscherwerkstatt und die vom Täter verwendeten Werkzeuge beseitigen alle Zweifel darüber, daß an jedem beliebigen Ort falsche Banknoten hergestellt werden können. Dem Verbrecher gelang es, mit relativ einfachen Mitteln gute Falsifikate anzufertigen. Schnelle kriminalistische Aufklärungsarbeit erforderlich Große Mengen in Umlauf gesetzter Fälschungen bedeuten für unsere Wirtschaft eine nicht unerhebliche Gefährdung, die auch zu schwerwiegenden politischen Folgen führen kann. Wenn trotz aller seitens der Notenbank und der Volkspolizei eingeleiteten Maßnahmen der Täter nicht ergriffen wird, müssen eventuell bestimmte Notenserien aus dem Verkehr genommen werden. Der Neudruck von Banknoten ist jedoch stets mit der Beschaffung hochwertiger Rohstoffe und mit erheblichen Kosten verbunden, die für unseren Aufbau zweckmäßiger verwendet werden können. Bei Geldfälschern und -verbreitern handelt es sich fast ausschließlich um reisende Täter. Das macht die Bekämpfung dieser Verbrechen besonders schwierig. Wie die Erfahrungen zeigen, handeln Fälscher äußerst geschickt und raffiniert. In der Regel arbeiten sie ausnahmslos außerhalb ihres ständigen Wohnbereiches unter möglichst schnellem Wechsel der Verbreitungsorte. Beispielsweise suchen sie oft erst wochenlang einzelne Geschäfte auf, um zu beobachten, wo sich infolge der Gleichgültigkeit des Verkaufspersonals die besten Absatzmöglichkeiten für die Falsifikate bieten. Fast sämtliche verbreiteten Falsifikate werden erst von der Deutschen Notenbank, von Sparkassen oder anderen Kreditinstituten als Fälschung erkannt. Dadurch vergeht meist eine gewisse Zeit bis zur Feststellung der Falsifikate, so daß es schwerfällt, den letzten Verausgeber zu ermitteln. Oft hat der Verbrecher nur einen falschen Schein mitgenommen, während der sich in der Nähe aufhaltende Mittäter eine größere Anzahl bei sich trägt. Das geschieht aus Sicherheitsgründen, Beobachtet der Komplice beispielsweise, daß die Falschgeldverbreitung mißlingt, d. h. daß der Verkäufer Verdacht geschöpft hat, dann muß er schnellstens sämtliche Spuren, die auf eine Falschgeldherstellung schließen lassen, verwischen. Deshalb ist bei Feststellung eines Verbreitens unbedingt notwendig, daß dessen Wohnung gesichert wird, um vorzubeugen, daß sachliche Beweise beiseite geschafft werden können. Nach einer sofortigen Ergreifung des Falschgeldverbreiters erfolgte schlagartig eine gründliche Wohnungsdurchsuchung. Es konnten mehrere solche Koffer, die Falschgeld enthielten, beschlagnahmt werden. Der Verbrecher hatte 20-DM-Noten en gros hergestellt. In der Regel versucht ein Fälscher oder Falschgeldverbreiter für die verausgabten Falsifikate eine möglichst große Summe echten Geldes zurückzubekommen. Daher kauft er fast ausnahmslos Gegenstände von geringem Wert, beispielsweise Zigaretten, Seife, Kämme, Filme u. a. Diese Waren befinden sich meist in größeren Mengen in seiner Wohnung. So konnten bei einem Fälscher, der seine Falsifikate selbst umsetzte, für einige tausend Mark Münzen im Werte von zehn und fünfzig Pfennig, die er als Wechselgeld empfangen hatte, beschlagnahmt werden. Bei der Durchsuchung von Wohnungen, Werkstätten und anderen Räumen muß auf die unscheinbarsten Dinge geachtet werden. Die zur Herstellung von Falschgeld verwendeten Materialien – beispielsweise Bildwerfer, Fotoapparate, Vergrößerungsgeräte, Flaschen mit Säuren, Metallteile, entsprechende Fachliteratur – sind stets gut versteckt. Eine Fälscherwerkstatt kann in jeder Wohnung, sei es in der Stadt oder auf dem Lande, in einer einfachen Wohnlaube oder in Geschäfts- oder Lagerräumen eingerichtet sein. Es ist notwendig, jede Person, die mit einem Falsifikat angetroffen wird, der örtlichen VP-Dienststelle zuzuführen und durch die Kriminalpolizei feststellen zu lassen, ob es sich um eine wissentliche oder eine gutgläubige Verbreitung handelt. Das Schwergewicht der vorbeugenden Tätigkeit bei Falschgelddelikten liegt in einer wirksamen Zusammenarbeit mit dem Handel oder anderen Institutionen, bei denen wiederholt Falsifikate aufgetaucht sind. Dazu können auch Informationen in mündlicher oder schriftlicher Form, beispielsweise durch Handzettel, erteilt werden. Wenn sich jedoch Anhaltspunkte ergeben, die eine Ergreifung des Täters möglich machen, oder wenn die Verbreitung noch keinen großen Umfang angenommen hat, muß von einer Veröffentlichung zweckmäßigerweise Abstand genommen werden. Erhält der Fälscher irgendwie Kenntnis durch die Presse oder durch andere Umstände, so wird er meist seine Tätigkeit vorübergehend einstellen, das Falsifikat verbessern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder als Verbreiter – oft mit besseren Fälschungen – in Erscheinung treten. Es gibt auch Fälscher, die nur alle Wochen oder Monate einzelne Falsifikate umsetzen. Am häufigsten wurden bisher 20-DM-Noten gefälscht. Die Täter gingen dabei von der Tatsache aus, daß bei diesen gebräuchlichen Zahlungsmitteln vom Verkaufspersonal kaum eine Prüfung erfolgt. Meist haben sich Banknotenfälscher ihr Wissen durch ein ausgiebiges, oft Jahre dauerndes Selbststudium angeeignet. Voraussetzung ist jedoch, daß der Fälscher gründliche Kenntnisse über den gesamten Druckvorgang sowie technische Fertigkeiten besitzt. Falsch ist, anzunehmen, daß Fälscher vorzugsweise aus dem grafischen Gewerbe kommen, Kunstmaler sind, Fotograf oder ähnliche Berufe erlernt haben. Es gibt Beispiele, wo Elektriker, Bäcker, Musiker oder Personen anderer Berufsarten qualitativ gute Fälschungen produzieren. Ein Vergleich des echten Wasserzeichens [links] mit dem Wasserzeichen des Falsifikats [rechts] läßt die Fälschung klar erkennen. Wie erkennt man falsche Banknoten? Echte Banknoten sind gegen Fälschungen durch Spezialpapier, Wasserzeichen, Faserstreifen sowie durch die Zeichnung des Notenbildes und andere Sicherheiten geschützt. Es ist bisher kaum einem Fälscher gelungen, die Wasserzeichen oder die Faserstreifen naturgetreu nachzubilden. Falsifikate ohne diese Sicherheiten sind bei einem Vergleich mit einer echten Note sofort zu erkennen. So bieten Wasserzeichen und Faserstreifen einen besonderen Schutz. Das Wasserzeichen bei einer echten Note entsteht im Produktionsprozeß. Fälscher versuchen durch Verdünnung des Papiers an der entsprechenden Stelle oder mittels Fettaufdruck u. ä. das Wasserzeichen nachzuahmen. Der Faserstreifen ist in das Papier eingewirkt und die Fäserchen sind mit dem Papierstoff verfilzt (außer bei 0,50-DM-Scheinen). Die Fälscher versuchen meist, diese Fasern aufzukleben oder aufzuzeichnen. Fast ausnahmslos ist das gesamte Notenbild einer Fälschung verschwommen, matt getönt und unscharf wiedergegeben; dagegen zeigt das Notenbild der echten Note eine satte Färbung, einen sauberen, deutlichen und klaren Druck. Die mit Tintenstift vorgetäuschten Faserstreifen (links) haben einen ganz anderen Charakter als die Faserstreifen echter Banknoten (rechts). Beide Ausschnitte wurden 300fach vergrößert. Die Bekämpfung eines Schwerpunktes hat auf Grund der Schwierigkeiten bei der Ermittlung meist nur dann Erfolg, wenn eine Einsatzgruppe die zentrale Bearbeitung durchführt. Dieser Einsatzgruppe erwächst die Aufgabe, eine systematische und wirksame Bekämpfung zu organisieren. sie muß sich vorerst über die Lage informieren und entsprechende Unterlagen schaffen. Der Erfolg der Bekämpfung von Falschgelddelikten ist häufig davon abhängig, im welchem Maße außer der Abteilung zum Schutze des Volkseigentums auch andere Dienstzweige von dem Vorhandensein und über die Merkmale der Fälschung informiert werden. Die Zusammenarbeit der einzelnen Dienstzweige darf keinen zufälligen Charakter tragen, sondern alle Maßnahmen müssen systematisch vorbereitet und durchgeführt werden. Die Volkspolizei hat zur Aufklärung dieser Delikte verschiedene Möglichkeiten. Es können beispielsweise Druckereien, Klischeeanstalten und ähnliche Betriebe durch die Abteilungen Erlaubniswesen nach bestimmten Hinweisen überprüft werden. Das kann wiederum Ermittlungen über Personen nach sich ziehen. Dazu müssen besonders die Abschnittsbevollmächtigten herangezogen werden, da sie in ihrem örtlichen Zuständigkeitsbereich die besten Möglichkeiten haben, Auskünfte über diese Menschen zu erlangen. Ähnlich verhält es sich mit der Überprüfung von Personen, die wegen ähnlicher Verbrechen bereits vorbestraft sind. Bisher wurde es oft nicht verstanden, individuell solche Überprüfungen vorzunehmen und genaue Informationen einzuholen. Manchmal ist es auch notwendig, Überprüfungen von Einzelpersonen und von Personengruppen vorzunehmen, die sich zum Zeitpunkt des Anfalls in Hotels oder anderen Übernachtungsstätten aufgehalten haben. Hier ist eine gute Zusammenarbeit mit der Fahndung erforderlich, die über den Schwerpunkt und die eingeleiteten Maßnahmen informiert werden muß. Rudi Augustiniok Herzlichen Dank unserem Leser Stephan Ziegler für die Bereitstellung des historischen Artikels!

  • Teutoburger Münzauktion: Nachbericht zum Banknotenteil der Auktion 173 am 7. September 2026

    Die 173. Auktion der Teutoburger Münzauktion verlief sehr erfolgreich und überzeugte mit zahlreichen Highlights im Einzellos-Bereich sowie enormen Steigerungen bei Lots und Sammlungen. Bei 438 Losen lag der Gesamtschätzpreis bei rund 150.000 €, während ein beeindruckender Gesamtzuschlag von 240.000 € erzielt wurde. Damit konnte der Schätzpreis deutlich übertroffen werden. Einige interessante Lose sind aktuell noch im Nachverkauf bis 9. Oktober 2026 erhältlich. Zur Teutoburger Münzauktion: https://www.teutoburger-muenzauktion.de/de/ Zum Nachverkauf im Banknotenteil der 173. Teutoburger Münzauktion: https://www.teutoburger-muenzauktion.de/de/suche/13163/seite/1/?lot_range=1-438&items_per_page=30&order_by=default&sale_type=AFTER_AUCTION_SALE Hier einige Auktionsergebnisse aus dem Banknotenteil: Los 174 Banknoten, Die deutschen Banknoten ab 1871 nach Rosenberg, Deutsches Reich, 1871-1945 Rosenberg 83 / Grabowski DEU-94 10 Tsd. Mark 3.2.1923. Serie J, FZ: E. I / I- Zuschlag: 3.000 EUR Los 196 Banknoten, Die deutschen Banknoten ab 1871 nach Rosenberg, Deutsches Reich, 1871-1945 Rosenberg 136 / Grabowski DEU-169 50 Billionen Mark 10.2.1924. Serie A. II / II+ Zuschlag: 2.800 EUR Los 197 Banknoten, Die deutschen Banknoten ab 1871 nach Rosenberg, Deutsches Reich, 1871-1945 Rosenberg 137 / Grabowski DEU-170 100 Billionen Mark 15.2.1924. Serie A. I / I- Zuschlag: 16.000 EUR Los 206 Banknoten, Die deutschen Banknoten ab 1871 nach Rosenberg, Deutsches Reich, 1871-1945 Rosenberg 158a / Grabowski DEU-203a 50 Rentenmark 1.11.1923. Reichsdruck, Serie E. II / II-, kl. Einriss Zuschlag: 3.400 EUR Los 348 Banknoten, Lots, Deutschland Die deutschen Banknoten ab 1871 nach Rosenberg, Händlernachlass aus den Niederlanden mit ca. 1500 meist besseren Geldscheinen. Darunter Reichsbanknoten u.a. Bündel mit fortlaufender KN und Werte bis zur Billion, BRD ab Franzosenschein bis 200 DM, DDR, seltene Varianten, Muster-Scheine, Rentenmark-Scheine etc. Überwiegend in Klarsichthüllen gepackt, bestimmt und ausgepriesen. Unbedingt besichtigen. Unterschiedlich erhalten. Zuschlag: 11.500 EUR Los 407 Banknoten, Lots, Ausland Hochinteressanter Händlernachlass mit schätzungsweise 20.000 Scheinen aus aller Welt. Meist schon bestimmt, sortiert und ausgespriesen in insgesamt 17 Postkisten. Dabei überwiegend moderne Scheine in Top-Erhaltungen, darunter auch umtauschbare Scheine. Ein Posten für den Wiederverkäufer mit viel Potenzial, der unbedingt besichtigt werden sollte. Günstig geschätzt. Unterschiedlich erhalten. Zuschlag: 37.000 EUR Los 408 Banknoten, Lots, Ausland Alle Welt, über 6.000 Banknoten in insgesamt 37 Briefmarkenalben. Enthalten sind zahlreiche moderne Geldscheine, darunter auch noch umtauschfähige Ausgaben, sowie ältere und historische Banknoten, unter anderem aus Japan und Österreich. Die Sammlung ist nur teilweise nach Ländern sortiert und auch nur teilweise bestimmt. Bestimmt Fundgrube, besichtigen. Unterschiedlich erhalten. Zuschlag: 18.000 EUR Los 409 Banknoten, Lots, Ausland Hochinteressanter Händlernachlass mit über 500 meist verschiedenen Scheinen. Alle in Klarsichthülle, bestimmt und ausgepriesen. Dabei alte, aber auch neuere umtauschbare Scheine, u.a. aus Afghanistan, Albanien, Argentinien, Bahamas, Belgien, China, Gibraltar, Großbritannien, Grönland, Haiti, Indien, Italien, Japan, Libyen, Österreich, Schweden, Schweiz, Thailand, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn, USA etc. Darunter viele bessere Scheine, auch Specimen. Unbedingt besichtigen! Unterschiedlich erhalten. Zuschlag: 9.500 EUR Los 415 Banknoten, Lots, Ausland Österreich, Notgeldscheine, schöne und saubere Sammlung von ca. 3500 Stück. Sortiert von A-Z im schönen, alten Notgeldalbum. Darunter viele komplette Serien und gute Erhaltungen. Bitte besichtigen. Unterschiedlich erhalten. Zuschlag: 3.200 EUR Los 425 Banknoten, Lots, Allgemein Großer Händlernachlass aus den Niederlanden mit Banknoten und Sammlermaterial. Umfangreicher Händlernachlass mit vielen ausländischen Banknoten, Notgeld, Spielgeld, chinesischem Höllengeld, Banknotenkatalogen und Fachliteratur. Weiter enthalten sind Druckbögen in Bilderrahmen, ältere Zeitschriften aus Deutschland und Polen, Postkarten, Briefmarken, Schecks, Quittungen sowie diverses Sammel- und Belegmaterial aus aller Welt. Dazu kommt eine größere Menge an unsortiertem Material und verschiedenen Kleinteilen. Eine genaue Durchsicht aller Stücke war nicht möglich. Weitere Bilder sind online zu sehen. Besichtigung wegen der großen Menge ausdrücklich empfohlen. Günstig geschätzt und mit Potenzial für Händler und Sammler. Nur Selbstabholung, kein Versand! Zuschlag: 20.000 EUR Zur Teutoburger Münzauktion: https://www.teutoburger-muenzauktion.de/de/ Zum Nachverkauf im Banknotenteil der 173. Teutoburger Münzauktion: https://www.teutoburger-muenzauktion.de/de/suche/13163/seite/1/?lot_range=1-438&items_per_page=30&order_by=default&sale_type=AFTER_AUCTION_SALE Teutoburger Münzauktion GmbH Tel.: 05425/930050 E-Mail: info@teutoburger-muenzauktion.de

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