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- Aus privaten Sammlungen: Propagandaschein der dänischen Nationalsozialisten von 1942
Die Dänische National-Sozialistische Arbeiter-Partei (DNSAP), die schon 1930 gegründet worden war, gab 1942 Propaganda-Anweisungen in verschiedenen Wertstufen aus, die u.a. zur Bezahlung von Rechnungen gegenüber der Partei sowie deren Druckereien und Zeitschriften verwendet werden konnten. Es existieren auch Probedrucke zu einem Wert über 25 Øre. Die meisten dieser Anweisungen sind verbrannt und komplette Serien sind selten. „ Fædrelandet “ (Vaterland) war von 1939 bis zum Kriegsende das Hauptorgan der dänischen Nazi-Partei. Die Ausgabe der Propaganda-Anweisungen erfolgte ohne Wissen und Genehmigung der dänischen Regierung durch den Propagandaleiter der DNSAP, Claus Alfred Langgaard-Nielsen, durch den Direktor der Zeitschrift „Fædrelandet“, Carl Bernhard Nielsen, sowie durch den Geschäftsführer der Zeitung, Carl Henry Thomsen. Am 16. September 1943 wurden die Herausgeber der Propaganda-Anweisungen sogar vor einem Kopenhagener Gericht wegen Herstellung und Vertrieb nicht genehmigter Zahlungsmittel angeklagt und zu Geldstrafen verurteilt. Die Scheine sind wichtige zeitgeschichtliche Dokumente, weil sie wohl am deutlichsten für die Zeit der deutschen Besatzung in Dänemark stehen, auch wenn sie natürlich keine Geldscheine im eigentlichen Sinne sind. Mit ihrem vorderseitigen Text „Foedrelandet – FOR DANMARKSÆRE, FRIHED OG RET“ (Vaterland – Für Dänemarks Ehre, Freiheit und Recht) sowie den markanten Porträts und der nationalsozialistischen Symbolik sind sie gleichsam auch historische Zeugnisse für die während der deutschen Besatzung in verschiedenen Ländern unterstützten Nazi-Parteien und „Bewegungen“, die nach deutschem Vorbild nach Macht strebten und den „Deutschen Kampf“ gegen den „Weltbolschewismus“ unterstützten. So waren z.B. nicht wenige Soldaten der Waffen-SS Freiwillige aus besetzten Ländern wie den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Dänemark oder Norwegen sowie aus "Sateliten-Staaten" wie Kroatien. Objekttyp: Propaganda-Anweisung Sammlung: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Besler (Grabowski) Authentizität: Original Land/Region/Ort: Dänemark, Königreich Emittent: Fœdrelandet, Organ der Dänischen National-Sozialistischen Arbeiter-Partei (DNSAP) Nominal: 2 Kroner Datierung: 1942 Umlauf: 1942/43 Vorderseite: Junge Männer des dänischen Ablegers vom Reichsarbeitsdienst beim Landarbeitseinsatz und germanische Ornamente. Rückseite: Nationalsozialistischen Symbole und Text. Material: Papier ohne Wasserzeichen. Format: 126 mm x 90 mm. Nummerierung: Serie A 1942 | No 32334. Druck: Fœdrelandet. Zitate: DK 8 (Grabowski/Huschka/Schamberg: Ausländische Geldscheine unter deutscher Besatzung im Ersten und Zweiten Weltkrieg, Regenstauf 2006) Hans-Ludwig Besler (Grabowski) Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus einer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com . Literaturempfehlung: Hans-Ludwig Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871 Das Papiergeld der deutschen Notenbanken, Staatspapiergeld, Kolonial- und Besatzungsausgaben, deutsche Nebengebiete und geldscheinähnliche Wertpapiere und Gutscheine 23. Auflage 2023/2024 ISBN: 978-3-86646-224-3 864 Seiten, durchgehend farbig Preis: 39,90 Euro Zur Leseprobe Zum Verlags-Shop
- Lexikon: Massenware
Als Massenware werden Geldscheine bezeichnet, die in großen Mengen am Sammlermarkt vorhanden sind, vor allem Inflationsscheine, aber auch viele Notgeldscheine und solche Scheine, die ohne vorherige Ankündigung außer Kurs gesetzt wurden und so nicht mehr gegen neue Ausgaben eingetauscht werden konnten. Die meiste Massenware ist ganz besonders in gebrauchter Erhaltung schwer verkäuflich, eignet sich nur bedingt als Tauschmaterial und wird vom Handel oder in Auktionen oft in Lots angeboten. Unter dieser Massenware befinden sich aber auch Scheine, die in guter Erhaltung und vor allem kassenfrisch (UNC) seltener sind und zum Teil hohe Preise rechtfertigen (z.B. deutsche Notgeldscheine aus der Zeit von 1914 bis 1923) oder seltene Varianten. Die Zahl der Sammler deutscher Notgeldscheine hatte über einen längeren Zeitraum ständig zugenommen, so daß diese Scheine im Preis stiegen. Das galt nicht nur für die selteneren Ausgaben, sondern sogar für die sog. Serienscheine, die man früher generell als Massenware bezeichnete. Unter diesen finden sich auch eine Vielzahl seltener und gesuchter Ausgaben. Mit dem verstärkten Sammeln von Weltbanknoten wuchs auch der Anteil von Massenware in diesem Sammelgebiet auf dem Markt. Deutsche Reichsbank, Reichsbanknote der Inflation zu 1000 Mark vom 15. September 1922. Berlin, Stadt: Stadtkassenschein (Serienschein) über 50 Pfennig vom 9. September 1921. Lambach, Oberösterreich, Marktgemeinde: Gutschein zu 10 Heller vom 30. März 1920. Indonesien, Bank Indonesia: Kleingeldschein zu 1 Sen aus dem Jahr 1964. Beispiele für Massenware: Deutschland: viele Inflationsscheine 1922/23 (nicht die Billionenwerte) Griechenland: Inflationsbanknoten von 1944 Österreich: Banknoten von 1919/20 (1 bis 100 Kronen mit Aufdruck "Deutschösterreich" und 1922 (1 bis 1000 Kronen) sowie österreichisches Notgeld von 1920 Ungarn: Scheine von 1920/21 (20 Filler bis 500 Kronen) und Inflationsscheine von 1944 Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung) Abbildungen: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte
- Katalog zu den italienischen "Miniassegni"
Massimo Palermo: I Miniassigni – Come non li avete mai visti Die Miniassigni – Wie Sie sie noch nie gesehen haben Nomisma spa, Serravalle, 2022 Hardcover, 17 x 24 cm, 522 Seiten, durchgehend farbig. ISBN: 978-88-943358-4-2 Preis: 70 EUR Kontakt: https://www.nomismaweb.com/en/ Bereits 2022 ist ein sehr umfangreicher Katalog zu den sog. "Miniassegni" erschienen, die in den 1970er Jahren von vielen italienischen Banken als Kleingeldersatz ausgegeben wurden. Zu dieser Zeit herrschte in Italien wegen fehlender Prägekapazitäten ein akuter Mangel an Münzen. Wer schon einmal Urlaub in Italien gemacht hat, als dort noch die Lire galt, der weiß, dass 1000 Lire gerade einmal rund einer Deutschen Mark entsprachen. Als Wechselgeld und für kleinere Einkäufe war Münzgeld eigentlich unerlässlich. Die Münzknappheit führte aber sogar noch dazu, dass die Bevölkerung Münzen hortete und so den Mangel an diesen forcierte. Anstelle von Wechselgeld in Münzform bekam man deswegen nicht selten Bonbons oder Heftpflaster "ausgezahlt". Das veranlasste viele italienische Banken zur Ausgabe von Kleingeldersatzscheinen, den "Miniassegni". Der Autor hat einen beeindruckenden Katalog dieser Kleingeldscheine vorgelegt und damit ein interessantes Kapitel der italienischen Geldgeschichte, das bislang oft vernachlässigt wurde, akribisch in Wort und Bild dokumentiert. Der Katalog ist in italienischer Sprache verfasst und führt nach einer umfangreichen Einleitung neben den regulären Ausgaben von zahlreichen Banken und Kassen auch Fälschungen, nicht ausgegebene Scheine, Muster und vieles mehr auf. Aktuelle Bewertungen erfolgten in Euro. Herausgegeben wurde der Katalog von der Firma Nomisma spa in der Republik San Marino, die auch Sammler-Auktionen veranstaltet und Münzen sowie Fachliteratur anbietet. Interessenten bestellen den Katalog bitte direkt über den Buchshop der Internetseite: https://nomisma.bidinside.com/en/scat/6/numismatic-books/1/ . Hans-Ludwig Besler (Grabowski)
- Sankt Helena wechselt auf Polymer
Am 12. Januar 2026 gab die Regierung von St. Helena (SHG) die bevorstehende Ausgabe einer neuen Serie von Polymerbanknoten in den Nennwerten von 5, 10 und 20 Pfund bekannt. Die neuen Noten zeigen ein Porträt von König Charles III. und werden ab Januar in Umlauf gebracht, wobei das genaue Ausgabedatum noch nicht bekannt gegeben wurde. Auf den Banknoten ist auch Jonathan die Schildkröte (eine Seychellen-Riesenschildkröte, deren Alter im Jahr 2026 auf 193 Jahre geschätzt wird, was sie zum ältesten bekannten lebenden Landtier macht; Jonathan lebt heute auf der Insel St. Helena) und die St.-Helena-Ebenholzpflanze (eine vom Aussterben bedrohte Blütenpflanze aus St. Helena, die für ihr attraktives Laub und ihre weißen Blüten bekannt ist). Alle drei neuen Polymerbanknoten behalten die gleichen Farbschemata wie die Papierbanknoten, die sie ersetzen. Jonathan die Schildkröte (links) und St.-Helena-Ebenholzpflanze (rechts). Die neuen Polymerbanknoten beinhalten folgende Sicherheitsmerkmale: Transparentes Fenster: In das Design ist ein durchsichtiges Fenster integriert, das sowohl von der Vorder- als auch von der Rückseite sichtbar ist. Schimmereffekt beim Kippen: Wenn man die Banknote kippt, erscheint ein metallischer Schimmer, der sich um das transparente Fenster herum bewegt. Erhabene Druckfarbe (Porträt): Die Druckfarbe ist deutlich dicker und erhaben, sodass sie taktil wahrnehmbar ist. Erhabene Druckfarbe (Unterschriften): Die Druckfarbe fühlt sich beim Berühren erhaben an. Tastpunkte: Erhabene Punkte (für Sehbehinderte) ermöglichen eine einfache Erkennung des Nennwerts der Banknote. 5-Pfund-Scheine haben erhabene Punkte in Form eines Quadrats, 10-Pfund-Scheine in Form eines Dreiecks und 20-Pfund-Scheine in Form eines Kreises. Mikrotext-Nennwert: Der Nennwert der Banknote ist in winziger, scharfer Schrift gedruckt. Negative erhabene Druckfarbe: Der Mikrotext „ST HELENA GOVERNMENT” ist in negativer, erhabener Druckfarbe gedruckt, die scharf und klar erscheint. UV-Fluoreszenz (Wellen und Nennwert): Unter einer UV-Lichtquelle erscheinen feine Wellenlinien und der Nennwert der Banknote in zwei verschiedenen fluoreszierenden Druckfarben. UV-Fluoreszenz (Block-Nennwert): Unter einer UV-Lichtquelle erscheint die Nennwertzahl in einem durchgehenden, hellen Block. Die Papierbanknoten von St. Helena bleiben weiterhin als gesetzliche Zahlungsmittel im Umlauf. Die SHG wird ältere, beschädigte Banknoten nach und nach aus dem Verkehr nehmen, sobald sie an die Bank von St. Helena zurückgegeben werden. Interessant ist, dass De La Rue die neue Polymer-Serie für die Falklandinseln und St. Helena gleichzeitig als einen einzigen Auftrag gedruckt hat. Dies führte zu erheblichen Einsparungen für beide Regierungen. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Honduras hat eine neue 200-Lempiras-Banknote herausgegeben
Am 20. Januar 2026 stellte die Banco Central de Honduras (BCH) eine neue Banknote im Nennwert von 200 Lempiras vor. Sie ehrt die Nationalheldin Bertha Isabel Cáceres Flores, eine Umweltaktivistin und indigene Anführerin. Während der Präsentation drückte Austra Flores, die Mutter der Aktivistin, ihre tiefe Dankbarkeit für diese institutionelle Anerkennung aus. Die Zentralbank kündigte an, die neue Banknote im Rahmen der Feierlichkeiten zum Frauentag ab dem 20. Januar schrittweise in Umlauf zu bringen. Berta Cáceres ist die erste Frau, die auf einer honduranischen Banknote abgebildet ist. Bertha Isabel Cáceres Flores (1971–2016) war eine honduranische (Lenca) Umweltaktivistin, indigene Anführerin sowie Mitbegründerin und Koordinatorin des Rates der Volks- und Indigenenorganisationen von Honduras. Sie gewann 2015 den Goldman Environmental Prize, eine der renommiertesten Auszeichnungen für Umweltaktivismus, für eine Basisbewegung, die erfolgreich Druck auf den weltweit größten Staudammbauer ausübte, sich aus dem Agua-Zarca-Staudamm am Río Gualcarque zurückzuziehen. 2016 wurde sie nach vielen Jahren der Morddrohungen in ihrem Haus von bewaffneten Eindringlingen getötet. Die vorherrschende Farbe der Banknote ist Hellblau. Auf der Vorderseite ist ein Porträt von Berta Cáceres zu sehen, zusammen mit einer künstlerischen Darstellung des Flusses Gualcarque, einem Symbol ihres Kampfes für den Erhalt der natürlichen Ressourcen. Zusätzlich ist die Abbildung eines traditionellen Lenca-Webstuhls zu sehen, eine Hommage an das kulturelle Erbe. Unter ultraviolettem Licht erscheint auf der linken Seite der renommierte Goldman Environmental Prize. Die Rückseite zeigt einen beeindruckenden Panoramablick auf die Stadt La Esperanza in Intibucá, den Geburts- und Wohnort von Bertha Cáceres und das Zentrum ihrer Arbeit zum Schutz der Umwelt, ergänzt durch das offizielle BCH-Logo und den von ihr verewigten Satz: „¡Despertemos humanidad¡ ¡Ya no hay tiempo!“ („Wache auf, Menschheit! Es bleibt keine Zeit mehr!“). Die neue 200-Lempiras-Note verfügt über modernste Sicherheitsmerkmale, darunter ein Wasserzeichen, einen dynamischen Sicherheitsfaden, farbwechselnde Druckfarbe, ein passendes Motiv, fluoreszierende Druckfarbe und Sicherheitsfasern. Sie wird zeitgleich mit der 200-Lempiras-Note aus dem Jahr 2021 in Umlauf gebracht. Beide Gestaltungen behalten ihren Nennwert und können im ganzen Land verwendet werden. Die Banknote wurde in einer Auflage von 20.000.000 Stück von Crane Currency in Malta gedruckt. Donald Ludwig
- Fidschi stellt alle Banknoten auf Polymer um
Am 2. Dezember 2025 stellte der Präsident von Fidschi, Ratu Naiqama Lalabalavu, offiziell die neue Serie von Polymerbanknoten vor. In seiner Ansprache erklärte der Präsident, dass dies „ein greifbares Symbol für den Fortschritt bei der Verwirklichung unserer gemeinsamen nationalen Vision von Fortschritt, Wohlstand und Einheit sei. Fortschritt durch die Enthüllung unserer neuen Banknotenserie mit neuen Designs, Wohlstand, da die Währung bei effektiver Verwaltung ein Symbol unserer Souveränität ist, und Einheit durch gemeinsames Eigentum und Stolz.“ Er betonte ferner die wichtige Rolle der Reserve Bank of Fiji (RBF) bei der umsichtigen Steuerung der Wirtschaft und die bedeutende Verbindung zu ihrer Währungsfunktion. „Was wir heute feiern, ist nicht nur die Druckfarbe und das neue Design, sondern auch, dass der Wert des fidschianischen Dollars, ob auf Papier oder Polymer gedruckt, stark ist und die Stärke unserer Wirtschaft widerspiegelt“, bemerkte er. Die neue Banknotenserie weist neue Gestaltungen auf den Rückseiten auf, behält jedoch die gleichen Grundfarben und die bestehenden Vignetten auf der Vorderseite bei, die die Flora und Fauna Fidschis zeigen. Sie enthalten neue Vignetten, die die Identität Fidschis als Nation, seine Bevölkerung, seine Ressourcen und sein nationales Erbe hervorheben sollen. Ein wesentliches Merkmal ist die Umstellung aller Banknoten auf Polymer, ähnlich wie bei der aktuellen 5-Dollars-Banknote. Auf der Vorderseite der 5-Dollars-Note ist ein Kulawai (Rotkehl-Lorikeet) zu sehen, der auf einem Ast sitzt. Der Kulawai ist ein vom Aussterben bedrohter Vogel, der nur auf Fidschi vorkommt. Auf der Rückseite ist nun eine vom Aussterben bedrohte Schildkröte zu sehen, die nur in den Gewässern Fidschis zu finden ist, die Vonu Dina (Grüne Meeresschildkröte). Sie ist die einzige pflanzenfressende Meeresschildkrötenart, die sich hauptsächlich von Seegras und Algen ernährt. Die Banknote hat eine Größe von 136 x 67 mm. Auf der Vorderseite der 10-Dollars-Note ist der Beli abgebildet, auch bekannt als Fidschi-Süßwassergrundel, eine kleine, endemische Fischart aus den Flüssen und Bächen Fidschis. Die Rückseite zeigt nun Kinder, die Mangroven entlang der Küste pflanzen, ein Symbol für eine Zukunft, die sich dem Schutz und der Wiederherstellung der Mangroven verschrieben hat. Mangroven sind Umwelthelden, die Kohlenstoff aus der Atmosphäre binden und so zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen. Die Banknote hat eine Größe von 141 x 67 mm. Auf der Vorderseite der 20-Dollars-Note ist der Kacau ni Gau (Fidschi-Sturmvogel) abgebildet, ein äußerst seltener, vom Aussterben bedrohter Seevogel, der nur auf Fidschi heimisch ist. Nur noch wenige Exemplare dieser Vogelart leben auf der Insel Gau. Auf der Rückseite ist nun das RBF-Gebäude in der Hauptstadt Suva zu sehen. Die Banknote hat eine Größe von 146 x 67 mm. Auf der Vorderseite der 50-Dollars-Banknote ist die seltene Nationalblume Fidschis, die Tagimoucia, abgebildet, die für ihre auffälligen purpurroten und weißen Blüten bekannt ist, die in langen Trauben hängen und ausschließlich im Hochland der Insel Taveuni in über 600 m Höhe wachsen. Auf der Rückseite ist nun eine Girmitiya-Frau mit dem Schiff „Leonidas” im Hintergrund zu sehen. Die Leonidas war das erste Schiff, das 1879 die Girmitiyas, indische Vertragsarbeiter aus dem damaligen Britisch-Indien, nach Fidschi transportierte, um auf Zuckerrohrplantagen zu arbeiten. Die Banknote hat eine Größe von 151 x 67 mm. Auf der Vorderseite der 100-Dollars-Note ist die Nanai (Fidschi-Zikade) abgebildet, die für ihr seltenes, alle acht Jahre stattfindendes synchrones Erscheinen aus dem Untergrund bekannt ist und in der fidschianischen Kultur Frieden und Wiedergeburt symbolisiert. Auf der Rückseite ist nun ein i-Taukei-Mann, ein indigener Fidschianer, in traditioneller Kleidung mit einer Bilo (Schale) Kava abgebildet. Kava ist ein fester Bestandteil der i-Taukei-Kultur und wird rituell im Rahmen traditioneller Zeremonien getrunken, um Besucher willkommen zu heißen, Konflikte zu lösen und Frieden zu stiften. Kava gilt als Nationalgetränk Fidschis und wird heute häufig bei zwanglosen gesellschaftlichen Zusammenkünften getrunken. Die Banknote hat eine Größe von 156 x 67 mm. Die neue Serie wurde von Crane Currency aus Malta auf dem Guardian™-Polymersubstrat gedruckt. Damit hat die RBF zum ersten Mal einen neuen Banknotenlieferanten beauftragt. Für die Serie sind die Ersatznoten mit Präfix ZZ gekennzeichnet. Die Sicherheitsmerkmale der neuen Polymerbanknoten Fidschis umfassen: Taktile Markierungen: Erhabene Streifen entlang der kurzen Seiten der Banknoten. Die Anzahl der erhabenen Streifen nimmt mit dem Nennwert zu. Taktile Punkte: Auf der Rückseite der Banknoten befinden sich erhabene Punkte für Sehbehinderte, deren Anzahl mit dem Nennwert zunimmt. Klare Fenster: Transparente Fenster mit Farbwechsel-Effekten. Verstecktes Bild: Das Bildnis eines i-Taukei-Mannes erscheint, wenn eine Banknote gegen starkes Licht gehalten wird. Dreidimensionaler Streifen: Ein Sicherheitsstreifen mit dem Staatswappen Fidschis, der erscheint und verschwindet, wenn die Banknote gekippt wird. Yaqona-Blätter (Kava-Blätter) schimmern in der Mitte des Streifens, wobei vermeintlich Wassertropfen auf der Oberfläche erscheinen. Diese Yaqona-Blätter sind auch auf der Rückseite jeder Banknote zu sehen. Am unteren Ende des Streifens ist ein Tanoa (eine hölzerne Kava-Schale auf sechs Beinen) zu sehen. Fluoreszenz: Jede Banknote ist außerdem mit UV-Sicherheitsmerkmalen versehen. Mikrotext: Auf den Banknoten ist außerdem verschiedene Mikrotexte mit den Nennwerten der Banknoten zu finden. Die neuen Banknoten werden ab dem 2. Januar 2026 in Umlauf gebracht. Die Banknoten im aktuellen Design werden schrittweise aus dem Umlauf genommen und am 31. Dezember 2026 für ungültig erklärt. Obwohl das offizielle Erscheinungsdatum der 2. Januar 2026 ist, hat die RBF sofort mit dem Verkauf ihrer numismatischen Sammlerbanknoten (reguläre, Ersatz- und signierte Banknoten) an Sammler und Händler begonnen. Muster, Einzelbanknoten und Sets in Mappen sowie ungeschnittene Blöcke/Bogen können über den Online-Numismatik-Shop der Reserve Bank erworben werden. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Die Tschechische Nationalbank feiert ihr 100-jähriges Bestehen mit einer Gedenkbanknote
Im Frühjahr 2026 jährt sich zum 100. Mal die Aufnahme der Tätigkeit der Nationalbank der Tschechoslowakei (Národní banka Československá - NBČ), der ersten unabhängigen tschechoslowakischen Zentralbank und einer der Rechtsvorgängerinnen der 1993 gegründeten Tschechischen Nationalbank (Česká národní banka - ČNB). Die ČNB wird dieses wichtige Jubiläum mit fachlichen, kulturellen und pädagogischen Veranstaltungen feiern. Dazu gehören die Ausgabe einer Gedenkbanknote und eine neue Ausstellung im Besucherzentrum, die die ČNB am 21. Januar 2026 vorgestellt hat. Die neue Gedenkbanknote mit einem Nennwert von 100 Kronen (ca. 4,12 €) zeigt das Porträt des ersten Gouverneurs der NBČ, Vilém Pospíšil. Er wurde am 23. Januar 1926 von Präsident Masaryk in dieses Amt berufen. Nach der Gründungsversammlung nahm die Bank am 1. April 1926 als Aktiengesellschaft mit staatlichen und privaten Investoren ihren Betrieb auf. Ihre Hauptaufgabe bestand in der Verwaltung der tschechoslowakischen Krone. Ab dem 21. Januar 2026 werden insgesamt 20.000 Banknoten in je einem Folder ausschließlich für Vertragspartner der ČNB und nicht für die breite Öffentlichkeit zum Preis von 2.500 CZK (ca. 103 €) pro Stück zum Verkauf angeboten. Sammler können die Banknote dann mit einem Aufpreis erwerben, da die Vertragspartner natürlich einen Gewinn erzielen möchten. Auf der Vorderseite ist ein Porträt von Vilém Pospíšil zu sehen, ergänzt durch ein Motiv des Bankgebäudes in Prag, ein Füllhorn mit Früchten, das Staatswappen der Tschechoslowakischen Republik und eine geflügelte allegorische Figur mit einem Lorbeerkranz. Die Rückseite zeigt die Ecke der ehemaligen Prager Stadtkassenbank, rechts eine geflügelte weibliche Allegorie mit einem Bienenstock und links eine Komposition aus Früchten. Die 194 mm x 84 mm große Banknote ist mit einer Reihe von Sicherheitsmerkmalen ausgestattet, darunter zwei Arten von Wasserzeichen, ein Sicherheitsstreifen, Mikrotext und ein verstecktes Bild. Eine Neuheit ist die Verwendung der SPARK® Flow-Technologie beim Druck der Wertzahl 100, die beim Kippen des Scheins den Eindruck einer sanften Farbbewegung erzeugt. Die Gestaltung stammt von Eva Hašková. Gedruckt wurde die Banknote von der Staatlichen Druckerei, das SPARK® Flow-Sicherheitsmerkmal wurde von der Druckerei Koenig & Bauer Banknote Solutions SA in Lausanne, Schweiz, umgesetzt. Die neue 100-Kronen-Note ist die dritte und letzte Gedenkbanknote in der Serie, die der Einführung der tschechoslowakischen Krone gewidmet ist. Vorangegangen waren Gedenkbanknoten mit den Porträts von Alois Rašín (2019) und Karel Engliš (2022). Es ist bedauerlich, dass die derzeitigen Produktionsprobleme mit starken, unansehnlichen Wellen in modernen Papierbanknoten sichtbar weiterhin bestehen. Dieses Produktionsproblem wurde HIER im Zusammenhang mit der polnischen Gedenkbanknote 2025 diskutiert. Gewellte Papierbanknoten mögen für den Umlauf akzeptabel sein, aber für Gedenkbanknoten, die nicht zirkulieren, insbesondere solche, die von den Zentralbanken mit hohen Aufschlägen verkauft werden, um Gewinne zu erzielen, ist ein solcher Zustand wirklich inakzeptabel. Sammler verdienen Banknoten in besserer Qualität. Donald Ludwig
- Mongolei: 100-jähriges Jubiläum des Tugrik
Am 9. Dezember 2025 feierte die Bank of Mongolia das 100-jährige Jubiläum ihrer Landeswährung mit der Ausgabe einer Gedenknote mit dem hohen Nennwert von 100.000 Tugrik. Dieses Sammlerstück, das auf Papier gedruckt und nicht für den allgemeinen Umlauf bestimmt ist, würdigt die beiden historischen Säulen der modernen Mongolei: das legendäre Mongolische Reich, das von Dschingis Khan gegründet wurde, und die Volksrevolution von 1921, die die Unabhängigkeit der Nation begründete. Die Banknote ist ein numismatisches Produkt und kein gesetzliches Zahlungsmittel. Der mongolische Tugrik (MNT) wurde offiziell im Dezember 1925 eingeführt und ersetzte frühere Währungen wie den chinesischen, russischen und vorübergehenden mongolischen Dollar. Die 100.000-Tugrik-Banknote ist Teil einer umfassenderen Serie numismatischer Ausgaben, die diesen monetären Meilenstein würdigen sollen. Die Ausgabe spiegelt den Weg der Mongolei von einer sowjetisch geprägten Wirtschaft zu einer modernen, ressourcenreichen Demokratie wider, wobei die Währung als unveränderliches Symbol der nationalen Souveränität dient. Die Vorderseite wird von einem würdevollen Porträt von Dschingis Khan dominiert, das seinen Status als "Vater der Nation" unterstreicht. Die Gestaltung verbindet traditionelle mongolische Symbolik mit modernster Technologie zum Fälschungsschutz. Auf beiden Seiten der Banknote ist die Skizze eines Reiters auf einem Pferd abgebildet, was auf die besondere Rolle hinweist, die Pferde sowohl bei der Gründung des Großmongolischen Reichs als auch bei der Gründung der unabhängigen Mongolei gespielt haben. Die Rückseite zeigt ein eindrucksvolles historisches Tableau mit den „ersten sieben“ Führern der Volksrevolution von 1921 : Dogsomyn Bodoo (Führer der Consular Hill-Gruppe und erster Premierminister nach der Revolution), Khorloogiin Choibalsan (eine Schlüsselfigur und später langjähriger Führer der Mongolischen Volksrepublik), Dambyn Chagdarjav (Mitglied der ersten Delegation bei den Sowjets und vorübergehender Premierminister in der provisorischen Regierung), Darizavyn Losol (Revolutionär aus der Gruppe „Consular Hill“, der sich der Delegation nach Russland anschloss), Soliin Danzan (Führer der Gruppe „East Khuree“ und erster Vorsitzender der Mongolischen Volksrepublik), Dansranbilegiin Dogsom (eine prominente Persönlichkeit der East Khuree-Gruppe und Mitglied des Zentralkomitees) und Damdiny Sükhbaatar (ein wichtiger Militärführer, der die mongolische Volksarmee in den entscheidenden Schlachten gegen chinesische und weißrussische Truppen befehligte). Diese Gestaltung verbindet das hundertjährige Jubiläum des modernen Tugrik ausdrücklich mit dem Gründungsereignis des heutigen mongolischen Staates. Der Hintergrund zeigt eine Karte der modernen Mongolei und aufwendige Guilloche-Muster. Das Logo zum 100. Jahrestag der Volksrevolution ist in Goldgelb und das Soyomb (einzigartige mongolische Schrift und nationales Symbol) ist in Blau mit einem glänzenden Muster gedruckt. Die Note beinhaltet folgende Sicherheitsmerkmale: Hauptporträt: Mikrotext „CHINGGISKHAAN“ am äußeren Rand von Dschingis Khan auf der Vorderseite der Banknote. Sicherheitsfaden: Ein gefensterter Faden, der von Gold zu Grün wechselt, mit den Aufschriften „МБ“ (Mongolbank) und „100000“. OVI-Element: Ein farbwechselndes Element mit einer Feuersäule (unten rechts), die von Gold zu Grün wechselt. Wasserzeichen: Porträt von Dschingis Khan + Elektrotypie „МБ“. Taktile Merkmale: 10 diagonale, erhabene Linien an den Rändern zur Unterstützung sehbehinderter Menschen, zusätzlich erhabener Aufdruck der Stückelung. UV-Merkmale: Unter ultraviolettem Licht zeigt die Banknote eine versteckte künstlerische Ebene. Auf der Vorderseite erscheint im Porträtbereich ein leuchtender Krieger zu Pferd, der die historische Dominanz der mongolischen Kavallerie symbolisiert. Das Akronym „MB“ leuchtet ebenfalls. Auf der Rückseite leuchtet der Hintergrund unter dem Logo zum 100-jährigen Jubiläum und dem Soyombo-Symbol auf und bietet so eine zuverlässige Echtheitsprüfung. Da diese Banknote an den 100. Jahrestag der Volksrevolution erinnert, ist das gedruckte Datum 2021 unten links auf der Rückseite angegeben. Die Einführung wurde jedoch auf 2025 verschoben, sodass die tatsächlich ausgegebenen Banknoten zusätzlich mit einem roten Stempel mit dem Datum 2025-12-09 unten in der Mitte der Rückseite versehen wurden, um an den 100. Jahrestag der Landeswährung zu erinnern. Im Handel finden sich jedoch meist Scheine ohne den zusätzlichen Datumstempel. Donald Ludwig
- Falsche Kupons der Kuponmark-Ausgabe 1948 in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands
Anlässlich der Währungsreform in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in (Groß-)Berlin am 24. Juni 1948 wurden als Provisorium zunächst mit Kupons [1] beklebte Reichs- und Rentenmarknoten ausgegeben [2] . Diese waren nur einen Monat im Umlauf, bevor sie vom 25. bis 28. Juli 1948 erneut umgetauscht werden mussten gegen die auf Deutsche Mark lautende Banknoten der Deutschen Notenbank Ausgabe 1948. Offiziell wurden die mit Kupons versehenen Banknoten als „Reichs- und Rentenmark mit aufgeklebten Spezialkupons“ bezeichnet, in den nachfolgenden Ausführungen wird der Begriff „Kuponmark“ verwendet. Von den Kupons sind zeitgenössische Fälschungen bekannt. Sie kommen auch heute noch am Sammlermarkt vor, in der Regel die Wertstufe zu 50 Kuponmark. Aufgrund der kurzen Umlaufzeit der mit Kupons versehenen Scheine ist es vor dem Hintergrund der Zeitumstände erstaunlich, dass Fälscher ausreichend technische Möglichkeiten gefunden haben, innerhalb von vier Wochen Klischees für falsche Kupons herzustellen, Kupons zu drucken und zu zähnen, auf (wertlos gewordene) Reichs- und Rentenmark-Scheine aufzukleben, und diese dann in den Verkehr zu bringen. Falsche Kupons lassen sich in der Regel an der unsauberen Druckausführung und der oft – aber nicht immer – unregelmäßigen Zähnung erkennen. Die Qualität der Fälschungen ist sehr unterschiedlich [3] . Von der Wertstufe zu 50 Kuponmark sind zudem Fälschungen bekannt, bei denen die Druckfarbe wasserlöslich ist. Ein Indiz für eine Fälschung kann daneben auch die auffällig dicke Verklebung des Kupons auf der Banknote sein, da die Fälschungen wohl nicht auf gummiertem Papier gedruckt, sondern mit Klebstoff auf den Scheinen angebracht wurden. Gefälschter Kupon zu 20 Kuponmark, aufgeklebt auf 20 Reichsmark vom 22. Januar 1929 (Grabowski DEU-184a). Die Fälschung ist an der schlechten Ausführung von Druck und Zähnung gut zu erkennen, außerdem ist der Kupon nicht vorschriftsmäßig bündig am linken Rand des Druckbildes aufgeklebt. Zum Vergleich: Echter Kupon zu 20 Kuponmark, aufgeklebt auf 20 Reichsmark vom 22. Januar 1929, (Grabowski DEU-184a). Untersuchungen zur Herkunft der Fälschungen wurden durch die Deutsche Notenbank nicht angestellt, das wohl aus zwei Gründen: Zum einen war die Zeit der Kuponmark mit dem Umtausch der Scheine abgelaufen. Die beklebten Noten waren nach dem 28. Juli 1948 wertlos. Ein Nachumtausch hat nicht stattgefunden und war auch gar nicht gewollt. Zum anderen baute die Deutsche Notenbank erst Anfang 1949 Strukturen zur Falschgelderkennung auf, wie sie bei der Deutschen Reichsbank bestanden hatten [4] . In den Unterlagen der Deutschen Notenbank im Bundesarchiv Berlin befindet sich eine Akte zum Thema „Reichsmarknoten mit falschen Spezialkupons“. Sie enthält diverse Meldungen von Banken, die Scheine mit falschen Kupons im Rahmen des Umtauschs der Kuponmark Ende Juli 1948 angehalten und – entschädigungslos – eingezogen hatten. Die westdeutsche Zeitschrift „Der Spiegel“ berichtet in ihrer Ausgabe vom 30. Juli 1948 über die Einziehung von Noten mit falschen Kupons anlässlich des Umtauschs Ende Juli 1948 in Berlin [5] . Banken sandten die eingezogenen Noten zusammen mit Aufstellungen und Erklärungen der Einlieferer an die neu gegründeten Deutschen Notenbank, die die Kupons prüfte und Fälschungen einem Depot „Reichsmark mit gefälschten Kupons“ hinzufügte. Die Aufstellungen und Erklärungen wurden kommentarlos abgelegt. Ob sie vollständig sind und ein umfassendes Bild über den Umlauf von falschen Kuponmark in der SBZ im Juli 1948 abgeben können, ist unklar. Die Deutsche Notenbank hatte erst wenige Tage vor der Währungsreform die Rolle einer zentralen Notenbank für die SBZ übernommen, die Emissions- und Girobanken der Länder der SBZ handelten noch weitgehend autark. In den Akten fehlen Meldungen über falsche Kuponmark aus Sachsen. Gefälschter Kupon zu 50 Kuponmark, aufgeklebt auf 50 Reichsmark vom 30. März 1933 (Grabowski DEU-210b). Die Farbe des Kupons ist heller als das Original und tendiert zu Hellgrau. Zudem ist die Druckfarbe wasserlöslich. Die Zähnung des Kupons ist recht gut gelungen. Zum Vergleich: Echter Kupon zu 50 Kuponmark, aufgeklebt auf 50 Reichsmark vom 30. März 1933 (Grabowski DEU-210 c). Die Farbe des Kupons ist Graublau. Ohne eine genaue Erfassung jeder einzelnen Meldung vorgenommen zu haben, lässt sich aus den Unterlagen der Deutschen Notenbank jedenfalls folgendes entnehmen: Es sind Noten mit falschen Kupons in den Wertstufen zu 10, 20, 50 und 100 Kuponmark angehalten worden. Die Berliner Volksbank (Filiale Baumschulenweg) sowie die Volksbank Frankfurt/Oder zog zudem je eine Note mit einem als falsch eingestuften Kupon zu 5 Kuponmark ein. Die Garantie- und Kreditbank [6] Berlin reichte ebenfalls zwei Scheine mit vorgeblich falschen Kupons zu 5 Kuponmarkt ein, ferner einen zu 2 und drei zu 1 Kuponmark. Bei der Einlieferung der Zentrale der Berliner Volksbank indiziert der eingelieferte Betrag falscher Kuponmark in Höhe von insgesamt RM 24.166 ebenfalls falsche Kupons zu 1 und/oder 2 Kuponmark. Im Übrigen sind in den Unterlagen der Deutschen Notenbank falsche Kupons der Wertstufen zu 1 und 2 Kuponmark nicht belegt. Daher könnte bezweifelt werden, ob es sich bei den eingereichten Noten mit falschen Kupons zu 1 und 2 Kuponmark tatsächlich um Fälschungen gehandelt hat, da gerade die Druckausführung der Kupons zu 1 Kuponmark wegen des kleinen Formats in der Ausführung zuweilen unsauber ist und die Zähnung in den Druck reicht, so dass der Kupon als falsch eingestuft werden könnte. Mehr als die Hälfte der angehaltenen Fälschungen entfällt auf Kupons der Wertstufe zu 50 Kuponmark, der Rest verteilt sich auf die übrigen Wertstufen, wobei die Wertstufe zu 10 Kuponmark selten vorkommt. Dieses Bild spiegelt sich im heutigen Sammlermarkt wider, wo in der Regel Fälschungen der Wertstufe zu 50 Kuponmark, seltener auch zu 20 Kuponmark bekannt sind. Ein großer Teil der Meldungen stammt aus Berlin oder dem Berliner Umland; der Betrag der insoweit eingereichten Fälschungen liegt grob überschlagen bei deutlich über 100.000 Kuponmark. Die Emissions- und Girobank Brandenburg lieferte 52.250 Reichsmark mit falschen Kupons ein. Einzelne Meldungen liegen aus Halle, Neuruppin, Frankfurt (Oder) sowie aus Mecklenburg vor. Aus Thüringen wurden nur geringe Mengen gefälschter Kupons eingereicht [7] , aus Sachsen gar keine. Auffallend sind größere Mengen eingereichter falscher Kuponmark durch sowjetische Institutionen in Berlin, etwa die Garantie- und Kreditbank [8] (23.385 RM), die Sowjetische Militäradministration (SMAD) und sowjetische Handelsorganisationen. Zum Vergleich: Die genossenschaftliche, auf Privat- und Gewerbekunden ausgerichtete Berliner Volksbank lieferte aus allen Filialen im sowjetischen Sektor Berlins Fälschungen für 58.291 Kuponmark ein. In keiner der gesichteten Erklärungen von Privatpersonen ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Urheber der Fälschung. Oft wurde erklärt, den betreffenden Schein mit dem falschen Kupon beim Einkauf als Wechselgeld erhalten zu haben. Vor diesem Hintergrund lassen sich folgende Annahmen aufstellen: Wegen der kurzen Umlaufzeit und des Auftretens der Fälschungen hauptsächlich in und um Berlin ist anzunehmen, dass der überwiegende Teil der falschen Kupons in Berlin hergestellt wurde. Wegen der starken Abweichung der Qualität der bekannten Fälschungen sind mehrere Fälscher bzw. Fälscherbanden am Werk gewesen. Wegen der Notwendigkeit einer professionelle Druckausstattung zur Herstellung größerer Mengen falscher Kupons innerhalb kurzer Zeit in akzeptabler Qualität und eines weitreichenden Absatzes der Fälschungen im Handel waren professionelle Fälscherorganisationen am Werk, die Herstellung und Verteilung der falschen Kuponmark strukturiert organisieren konnten. Wegen des vergleichsweise hohen Anfalls von Fälschungen bei sowjetischen Institutionen scheint eine Beteiligung (westlicher) Geheimdienste bei der Herstellung und/oder Verbreitung von Fälschungen nicht ausgeschlossen, die in einer Zeit des beginnenden Kalten Kriegs und der Berlinblockade gezielt Scheine mit falschen Kupons bei Sowjet-Organisationen unterbrachten, um diesen zu schaden. Der Beweis, ob diese Annahmen zutreffen oder nicht, wird sich nicht mehr erbringen lassen. Woher die in Sammlungen verfügbaren falschen Kupons stammen, wer sie im Juli 1948 hergestellt und in Verkehr gebracht hat, bleibt ein Stück weit Geheimnis der Zeitgeschichte. Dr. Sven Gerhard Anmerkungen Zu den Auflage- und Ausgabezahlen s. Dr. Sven Gerhard, Liefer- und Ausgabezahlen der Kupons zur Währungsumstellung in der SBZ im Juni 1948, https://www.geldscheine-online.com/post/liefer-und-ausgabezahlen-der-kupons-zur-w%C3%A4hrungsumstellung-in-der-sbz-im-juni-1948 Dazu etwa Herbert Rittmann, Deutsche Geldgeschichte seit 1914, S. 360 ff., Michael h. Schöne, Die drei Währungsreformen vor 75 Jahren in Deutschland, https://www.geldscheine-online.com/post/die-drei-w%C3%A4hrungsreformen-vor-75-jahren-in-deutschland , Siegfried Seipold, „Kuponmark“ der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands, DGW-Informationen 2009-1 S. 9 und 2009-2, S. 41 S. Etwa die Bildtafel I bei Peter Leisering, Falschgeld in der DDR, Berlin 2014, nach S. 144, oder die Abbildungen bei Seipold, a.a.O., S. 43-45. Dazu Peter Leisering, a.a.O. S. 17 ff. https://www.spiegel.de/politik/fehl-druck-a-4bfd501b-0002-0001-0000-000044418547 Die 1920 als Garantie- und Kreditbank für den Osten gegründete Bank diente ursprünglich der Finanzierung von Geschäften mit der Sowjetunion. 1941 geschlossen und 1945 als Garantie und Kreditbank AG reaktiviert, war sie der Rechtsform nach eine Niederlassung der sowjetischen Staatsbank und Dienstleister der SMAD in Deutschland, über die u.a. die ostdeutschen Reparationszahlungen abgewickelt wurden. 1956 wurde die Bank nach Übertragung ihrer Aufgaben an die Deutsche Notenbank abgewickelt. Quelle: Wikipdedia. Durch die Emissions- und Girobank im Gesamtwert von 840 Kuponmark. Die 1920 als Garantie- und Kreditbank für den Osten gegründete Bank diente ursprünglich der Finanzierung von Geschäften mit der Sowjetunion. 1941 geschlossen und 1945 als Garantie und Kreditbank AG reaktiviert, war sie der Form nach eine Niederlassung der sowjetischen Staatsbank und Dienstleister der SMAD in Deutschland, über die u.a. die ostdeutschen Reparationszahlungen abgewickelt wurden. 1956 wurde die Bank nach Übertragung ihrer Aufgaben an die Deutsche Notenbank abgewickelt. Quelle: Wikipdedia.
- Lesotho gibt seine sechste Banknotenserie aus
Am 9. Dezember 2025 stellte der Gouverneur der Zentralbank von Lesotho, Dr. Emmanuel Maluke Letete, die neue Serie der Landeswährung vor. Diese sechste Serie baut auf den früheren Ausgaben der Serien 1979, 1989, 1994, 2010 und 2021 auf und wurde zwar 2025 ausgegeben, trägt jedoch in der oberen rechten Ecke auf der Vorderseite jeder Banknote die Jahreszahl 2024 als Druckjahr. Die Aktualisierung zielt darauf ab, die Gestaltung zu modernisieren, die Sicherheitsmerkmale und Haltbarkeit zu verbessern, die Währung an die aktuellen Bedürfnisse im Bargeldverkehr anzupassen, die Benutzung für behinderte Menschen zu fördern und das nationale Erbe zu bewahren. Die Scheine zeigen weiterhin wichtige nationale Symbole wie das Porträt der Könige von Lesotho, die die nationale Einheit repräsentieren, sowie den Mokorotlo-Hut, der für das reiche kulturelle Erbe des Landes steht. Die Werte zu 10 und 20 Maloti haben ihr traditionelles Baumwollsubstrat beibehalten, sind nun jedoch mit einem Sisalfaden verstärkt, wodurch ihre Festigkeit und Haltbarkeit im Umlauf verbessert wurde. Dieser Anima™-Faden ist ein hochsicheres, mikrooptisches Sicherheitsmerkmal, das eingebettet ist, um Fälschungen zu verhindern und eine sofortige Authentifizierung zu ermöglichen. Er sieht aus wie eine unterbrochene Linie, erscheint jedoch durchgehend, wenn der Schein gegen Licht gehalten wird. Das bietet ein raffiniertes und leicht identifizierbares Merkmal gegen Fälschungen. Die Nominale zu 50, 100 und 200 Maloti werden nun auf Hybrid ADDvance® gedruckt, einem hybriden Substrat, das die Widerstandsfähigkeit von Polymer mit der vertrauten Textur von Baumwolle kombiniert und somit eine längere Lebensdauer im Umlauf gewährleistet. Das Substrat besteht aus einem Baumwollkern, der durch ultradünne Polymerfilmschichten geschützt ist. Diese Banknoten sind mit einem RollingStar®-Sicherheitsfaden von Louisenthal ausgestattet, der dynamische Licht- und Farbeffekte erzeugt und beim Kippen zwischen den Buchstaben „CBL“ und dem Nennwert der Banknote wechselt. Der Wechsel von Baumwollpapier zu einem Hybridsubstrat verbessert die Haltbarkeit, senkt die Ersatzkosten und steigert die Leistungsfähigkeit unter verschiedenen klimatischen Bedingungen. Die verbesserte Nutzbarkeit für sehbehinderte Menschen wird durch die Einarbeitung deutlicher taktiler Linien und erhabener Druckelemente gefördert, um damit verschiedene Nennwerte leicht zu identifizieren und sicherstellen, dass der Maloti für alle Bürger zugänglich und nutzbar bleibt. Die bisherigen Maloti-Banknotenserien bleiben gesetzliches Zahlungsmittel und werden neben der neuen Serie weiter im Umlauf bleiben, bis die Bank sie offiziell aus dem Verkehr zieht. Donald Ludwig
- Leserpost: Textvarianten bei Scheinen der Ostbank für Handel und Gewerbe, Darlehnskasse Ost
Hallo Herr Grabowski, ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr! Ich möchte zu Ihrem Buch „Die deutschen Banknoten ab 1871“ Informationen über die Banknoten der Ostbank für Handel und Gewerbe (Darlehnskasse Ost) ergänzen. Ich kenne 50-Kopeken- und 1-Rubel-Banknoten mit einer Variante des Textes auf der Vorderseite. Ostbank für Handel und Gewerbe, Darlehnskasse Ost: Darlehnskassenschein zu 1 Rubel vom 17. April 1916, Vs. unten Straftext in kleiner Schrift. Text: Der Text mit "Darlehnskassenscheine" ist entweder klein oder groß gedruckt oder die Scheine haben denselben Text auf Vorder- und Rückseite, sind aber nicht beidseitig bedruckt. Die Schrift des Textes ist klein oder groß. Die Textlänge bei „kleiner Schrift“ beträgt 88 mm. Ostbank für Handel und Gewerbe, Darlehnskasse Ost: Darlehnskassenschein zu 1 Rubel vom 17. April 1916, Vs. unten Straftext in größerer Schrift. Die zwei unterschiedlichen Textgrößen im direkten Vegleich! 50 Kopeken und 1 Rubel – EWK34b & EWK35b (astun / Grossbuchstaben 1,2 -1,4 mm hoch) Ein Muster von 50 Kopeken mit Kleingedruckten ist bekannt. Ich schicke Ihnen Fotos. Siehe auch Fotos der Muster aus Miłczak Czesław: Banknoty polskie i wzory Antykwariat Numizmatyczny Paweł Niemczyk, Warszawa 2012. PS Ich habe "Die deutschen Banknoten ab 1871." 18. Auflage, 2018. P. Soboleff Antwort der Redaktion Hallo Herr Soboleff, Ihnen auch noch alles Gute im neuen Jahr. Vielen Dank für Ihre Mitteilung und die Abbildungen. Sie haben Recht, es gibt den Straftext auf den Vorderseiten der Darlehnskassenscheine der Ostbank für Handel und Gewerbe von 1916 zu 50 Kopeken und 1 Rubel nicht nur mit kleineren (1,2 bis 1,4 mm) und größeren (1,8 mm) Großbuchstaben (in meinem Katalog die Varianten a und b zu EWK-34/35), sondern auch mit kürzerem oder längerem Textblock. Herr Miłczak führt diese neben verschiedenen Mustern in seinem polnischen Banknotenkatalog auf. Es ist die Frage, ob man bei solch speziellen Unterschieden in einem Standardkatalog tatsächlich noch weiter in die Tiefe gehen sollte. Der Katalog zu den deutschen Banknoten ist über die Jahre ohnehin von einer dünnen Broschüre zu einem großen Nachschlagewerk angewachsen, das aktuell viel mehr Gebiete abdeckt, als dies der ehemalige "Rosenberg-Katalog" in seinen Ursprüngen tat. Zu anderen Ausgaben führe ich aber auch Text-Unterschiede aus (z.B. bein den sog. "Seitznoten"), also werde ich mir noch überlegen, ob ich diese hier ebenfalls noch in den Katalog aufnehme. Die 24. Auflage ist übrigens für den Herbst 2026 geplant. Beste Grüße Hans-Ludwig Besler (Grabowski)
- Wahl zur "Banknote des Jahres 2025" mit Gewinnspiel
Ihre Wahl entscheidet – mitmachen und gewinnen! Aufruf zur Wahl der Banknote des Jahres 2025 Es ist schon zur Tradition geworden, dass Leser von „Der Geldscheinsammler“ und "Geldscheine-Online" über die „Banknote des Jahres“ abstimmen und dabei Preise gewinnen können. Jährlich kommen weltweit zahlreiche neue Banknoten in Umlauf, die mit ihren Motiven und Farben viele Sammler begeistern. Das Sammelgebiet Weltbanknoten erfreut sich deshalb stetig wachsender Beliebtheit. Die Redaktion von „Münzen & Sammeln“ und „Geldscheine-Online“ möchte deshalb erneut zur Wahl der „Banknote des Jahres“ aufrufen. Für die Auswahl wurden alle im Jahr 2025 ausgegebenen und vorgestellten Weltbanknoten berücksichtigt. Aus der großen Zahl der in Betracht kommenden Scheine hat sich die Redaktion für die nachstehend vorgestellte Auswahl von zwölf Banknoten aus allen Teilen der Welt entschieden, aus denen Sie, liebe Leser, die Banknote des Jahres 2025 wählen und mit etwas Glück dabei gewinnen können. Teilnahmebedingungen Wenn Sie an der Wahl der „Banknote des Jahres 2025“ teilnehmen möchten, dann senden Sie uns eine E-Mail an info@geldscheine-online.com mit der Nummer der von Ihnen gewählten Note und dem Betreff „Banknote des Jahres 2025“. Bitte vergessen Sie auch nicht, uns Ihre Postanschrift mitzuteilen, denn unter allen Einsendern erfolgt eine Verlosung. Mitarbeiter des Verlags und allgemeine Gewinnspielservices sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Gewinner erhalten: Die Plätze 1 bis 3 erhalten je einen Einkaufsgutschein für Fachliteratur: Platz 1 – Einkaufsgutschein über 75 Euro Platz 2 – Einkaufsgutschein über 50 Euro Platz 3 – Einkaufsgutschein über 25 Euro Die Plätze 4 bis 10 erhalten je zwei Geldschein-Notizblöcke mit Motiven aus den ehemaligen deutschen Kolonien. Alle zehn Gewinner erhalten außerdem eine oder mehrere aktuelle Überraschungs-Weltbanknoten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden in der Ausgabe 4/2025 von „Münzen & Sammeln“ und zeitgleich über www.geldscheine-online. com und per angeschlossenem kostenlosem Newsletter bekannt gegeben. Einsendeschluss: Einsendeschluss ist der 5. März 2025! Wegen Redaktionsschluss für die Ausgabe 4/2025 nehmen später eingehende Meldungen nicht mehr an der Ziehung der Gewinner teil und können deshalb bei der Wahl zur Banknote des Jahres auch nicht mehr berücksichtigt werden. Unsere Vorschläge zur "Banknote des Jahres 2025" Vorschlag Nr. 1 – Abchasien: 50 Apsar, Sammlerbanknote der Bank von Abchasien, ausgegeben ab 20. Juni 2025. Vorschlag Nr. 2 – Belize: 100 Dollars der Zentralbank von Belize, ausgegeben ab 4. August 2025. Vorschlag Nr. 3 – Bolivien: Polymer-Gedenknote 200 Jahre Unabhängigkeit ohne Nennwert , ausgegeben ab August 2025. Vorschlag Nr. 4 – Curaçao und Sint Maarten: 10 Karibische Gulden der neuen Zentralbank, ausgegeben ab 31. März 2025. Vorschlag Nr. 5 – Falklandinseln: 10 Pfund, neue Banknotenserie der Verwaltung, ausgegeben ab 14. August 2025. Vorschlag Nr. 6 – Kasachstan: 2000 Tenge der neuen Banknotenserie mit Saiga-Antilopen, ausgegeben ab Februar/März 2025. Vorschlag Nr. 7 – Libyen: 20 Dinars, Polymerbanknote der Zentralbank von Libyen, in Umlauf ab 24. März 2025. Vorschlag Nr. 8 – Papua-Neuguinea: 50 Kina, Polymer-Gedenkbanknote zum 50. Jahr der Unabhängigkeit, ausgegeben ab August 2025. Vorschlag Nr. 9 – Polen : 20 Złotych, Gedenkbanknote zum 1000. Jahrestag der Krönung von Bolesław dem Tapferen, ausgegeben ab 5. November 2025. Vorschlag Nr. 10 – Sambia: 100 Kwacha der neuen „Heritage-Serie“, in Umlauf ab 31. März 2025. Vorschlag Nr. 11 – Südossetien: 100 Zarin, Sammlerbanknote der Bank von Alania in Südossetien, ausgegeben ab 19. September 2025. Vorschlag Nr. 12 – Turkmenistan: 200 Manat, Polymer-Gedenkbanknote 30 Jahre Neutralität, ausgegeben ab 1. Dezember 2025. E-Mail an die Redaktion: info@geldscheine-online.com












